Chavez setzt Behandlung auf Kuba fort

27. November 2012, 19:32

Präsident reist sechs Monate nach Beendigung der Krebstherapie erneut nach Kuba

Caracas - Knapp zwei Monate nach seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela will der im Vorjahr an Krebs erkrankte Präsident Hugo Chavez seine medizinische Behandlung in Kuba fortsetzen. Die Nationalversammlung des Landes billigte am Dienstag einen Reise-Antrag des 58-Jährigen für den selben Tag. Sechs Monate nach seiner letzten Therapie habe man ihm eine Spezial-Behandlung sowie Physiotherapie in Kuba angeraten, hieß in einem Schreiben von Chavez, das vom Präsidenten des Kongresses, Diosdado Cabello, verlesen wurde.

Chávez hatte am 7. Oktober die Präsidentschaftswahl gewonnen und wird am 10. Januar 2013 die bis 2019 dauernde Amtszeit antreten. Bei ihm war im Juni 2011 Krebs diagnostiziert worden. Während der teils mehrwöchigen Behandlung auf Kuba hatte er sich mehreren Chemo- und Strahlentherapien unterzogen. Die genaue Art der Krebserkrankung wurde nie mitgeteilt. In diesem Jahr hatte er sich aber als völlig geheilt erklärt. (APA, 27.11.2012)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.