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vergrößern 900x597Ein Blauwal taucht ab. Um sich möglichst viel Krill einzuverleiben, drehen sich die Riesen um die eigene Achse.
Sie sind mit einer Länge von bis zu 33 Metern und einer Körpermasse von bis zu 200 Tonnen die größten und schwersten bekannte Tiere, das jemals auf unserem Planeten gelebt haben. Um solche gigantische Körper zu formen und in Schuss zu halten, müssen die Meeressäuger eine ganze Menge von ihren bevorzugten Nahrungsmitteln vertilgen, nämlich Plankton und Krill.
Das wiederum sind im wesentlichen kleine Krebstiere (und ihre Larven), die gerade einmal einige Millimeter oder Zentimeter klein sind und die Blauwale mit ihren Barten aus dem Meerwasser sieben. (In raren Fällen müssen auch Fischschwärme daran glauben.) Da Blauwale im Winter nichts fressen, müssen sie sich ihre Energiereserven im Sommer anfuttern. Und dann können es schon einmal vier Tonnen Krill pro Tag sein, die aus dem Wasser gefiltert werden.
Video: National Geographics Crittercam - Erste Hälfte der Rolle eines Blauwales während des Fressens.
Trotz ihrer in jeder Hinsicht gewaltigen Dimensionen scheinen Blauwale echte Unterwasserakrobaten zu sein. Und das hat ursächlich mit ihrer speziellen Form der Nahrungsaufnahme zu tun, wie ein US-amerikanisches Forscherteam um Jeremy Goldbogen nun durch einzigartige Videoaufnahmen belegen kann.
Wenn sich Blauwale einem Krillschwarm näheren, dann lässt der sich nicht einfach so mit einem gewaltigen Schluck einverleiben, sondern versucht auszuweichen. Das wiederum fordert von den gigantischen Meeressäugern ein rasches Reagieren und führt zu ziemlich erstaunlichen Manövern, berichten die Wissenschafter in den Biology Letters: Die am Walkörper angebrachten Sensoren und Kameras zeigten, dass die Tiere sich bei ihren Beutezügen regelmäßig 360 Grad um die eigene Achse drehen. Auf diese Weise dürfte es den Tieren möglich sein, das Unterkiefer so auszuklappen, dass maximale Mengen an Meerwasser mit Krill eingesaugt werden können.
Blauwale machen ihre Pirouetten indes nicht nur beim Fressen selbst, sondern auch bei der Suche nach Futter, wie die Meeresbiologen herausgefunden haben. Die Drehungen dienen dabei dazu , die Krill- und Planktonschwärme besser einzuschätzen, um sich beim nächsten Maul-Aufreißen eine möglichst große Menge Futter einzuverleiben. (Klaus Taschwer, DER STANDARD, 28.11.2012)
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bitte - liebe redaktion - wenigstens einmal drüber lesen und so offensichtliche fehler korrigieren, bevor man es online stellt...
der satz tut ja schon weh...
"Der Blauwal [..] ist bis zu 33,6 Meter lang und mit einer Körpermasse von bis zu 200 Tonnen das größte und schwerste bekannte Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat."
Irgendwas sagt mir, dass beim Satzumbau einfach eine Kleinigkeit übersehen wurde.
Interessant: "Das(!) Unterkiefer", noch nie gehört. Mal im Duden schauen: "Kiefer, der oder das"!
Was, wie, wo?
Aber: "Unterkiefer, der"!
Was'n jetzt los? Die Bayern dürfen "das Kiefer" sagen, aber nicht "das Unterkiefer"?
http://www.duden.de/rechtschr... delknochen
http://www.duden.de/rechtschr... nterkiefer
oh Du schäbiges zeitalter, unempfänglich für jeden ästhetischen sinn & nur den eigenen "zweck" erkennend
oh Du, beschränktes zeitalter!
vielleicht macht er die pirouetten aus jux und tollerei?
vielleicht macht er die pirouetten um innere muskel zu trainieren, eine art wal-pilates?
vielleicht macht er die pirouetten um kleine fische, die in an seiner äußeren haut knabbern abzuschütteln?
vielleicht macht er die pirouetten um die octopusse zu beeindrucken?
vielleicht macht er die pirouetten um menschen zu beeindrucken?
fragen über fragen
"Nach und nach versammeln sich vor der Küste der Insel Maui immer mehr Bullen und Kühe mit ihren Jungen. Bringt der Sängerkrieg keine Entscheidung, wandelt sich das Minnelied zum disharmonischen Droh-Krawall. Plötzlich springt ein Bulle mit seiner 45-Tonnen-Masse aus dem Wasser und klatscht weit hörbar auf die Oberfläche. Das ist das Startsignal zum Imponiertanz der männlichen Wale. Die Kräftigsten wuchten ihren Leib mit der Höchstgeschwindigkeit von 27,6 Kilometern pro Stunde durchs Wasser und springen dann bis zu vierzigmal hintereinander in die Luft. Eine für uns unvorstellbare Kraftdemonstration."
http://www.vitus-b-droescher.de/Ex_Hawaii.html
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