Ulrich Seidl: "Meine Filme sind keine Karikaturen"

Chat
29. November 2012, 11:33

Der heuer bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnete Regisseur von "Paradies: Liebe" stellte sich den Fragen der Userinnen und User

"Ich verfilme nicht die derbe Realität, sondern die Realität wie sie ist", so Filmregisseur Ulrich Seidl im derStandard.at-Chat über seine filmische Arbeit. Er sehe sich nicht als "Deix des Filmes", da es sich bei seinen Filmen nicht um Karikaturen handle. Der Film "Hundstage" sei keineswegs eine Überzeichnung. Hinsichtlich seines aktuellen Filmes "Paradies: Liebe" spricht sich Seidl für eine unterschiedliche Beurteilung von weiblichem und männlichem Sextourismus aus. Im Chat nahm der zuletzt bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnete Regisseur auch zum Zwist mit der Viennale und dem "österreichischen Filmwunder" Stellung und verriet, dass sein nächstes Filmprojekt mit dem Waldviertler Räuberhauptmann Grasel zu tun hat.
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