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vergrößern 500x380Will uns die EU das frisch gekochte Essen verbieten?
Wien - Die heimischen Beherbergungsbetriebe sehen die frisch gekochten Gerichte in ihren Restaurantküchen in Gefahr. Denn die EU will die Vorschriften für die Auszeichnung von Lebensmitteln für Menschen mit Gesundheitsproblemen wie beispielsweise Allergien verschärfen. "Eine entsprechende Verordnung ab 2015 ist fix", sagte der Geschäftsführer der Bundessparte Tourismus, Rainer Ribing vor Journalisten. Über allergene Stoffe wie etwa Gluten muss dann informiert werden.
"Davon sind die Gastronomie, der Handel und das Gewerbe mit seinen Bäckern und Fleischern betroffen - alle, die offene Lebensmittel anbieten", so Ribing. Die von der Verordnung erfassten Produkte machen nach Angaben des Europaparlaments zwischen einem und zwei Prozent aller Lebensmittel aus.
"Wenn das kommt, ist das eine große Belastung für die Wirte, die dann verpackte Produkte von der Industrie kaufen müssten", fürchtet Bundesspartenobmann Hans Schenner. Der Schweinsbraten würde dann überall gleich schmecken - so wie Essen von McDonald's in Wien genauso schmecke wie in Hongkong, sorgt sich der Branchensprecher um Lokalkolorit.
Abgepackt auf der sicheren Seite
Die Qualität des Produktangebots sieht Schenner schwinden, gleichwohl sich die Tourismus- und Gastronomiebranche mit vorgekochten Gerichten hohe Personalkosten ersparen könnte. Zum Aufwärmen von Speisen muss nicht stundenlang ein Koch im Einsatz sein. "Dann wird nicht mehr frisch gekocht."
Betreffend Umsetzung der EU-Regelung befindet sich das österreichische Gesundheitsministerium den Angaben zufolge seit einigen Wochen "in einer Nachdenkphase". Mögliche Varianten wären ein Auskunftssystem über die in einem Lebensmittel enthaltenen allergenen Stoffe, also Informationen auf Anfrage, oder eine Deklarationspflicht. Auf der sicheren Seite wären die Touristiker und Wirte natürlich mit abgepackten Waren, auf denen alles draufsteht.
"Das wäre der Traum der Industrie und wir werden denen den Traum verpatzen", hofft Schenner auf den Weiterbestand der regional typischen Kulinarik in der bisher gewohnten Qualität, mit der auch die verschiedenen Tourismusregionen Österreichs beworben werden. (APA, 27.11.2012)
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ein logisch denkender Mensch kommt auf die gegenteilige Aussage: Es muss frisch gekocht werden, nur dann kann man wissen, was in den Gerichten enthalten ist.
Gewürzmischungen müssen jetzt auch schon eine Liste der enthaltenen Stoffe vorweisen.
Die Gastronomie will nur die Betriebe schützen, die mit vielen halb und Fertigprodukten arbeitet, denn da fehlt oft das Wissen über die Inhaltsstoffe.
dass die EU der Großindustrie Vorteile verschaffen will, denn sonst ist ihr die Gesundheit der Leute ziemlich egal, wenns zB um die nachweislich schädlichen künstlichen Fette geht oder die Allgegenwart von Aluminium, dessen hochgiftige Salze sogar in Injektionen zu finden sind.
Allergien verlieren - giftige Kleidung, Pestizide, Insektizide, Fungizide, Farbstoffe, Konservierungsmittel in der Nahrung, Feinstaub, sauerer Regen, Aluminiumregen, Bariumregen, Atomkraftwerke, Hochspannungsmäste, Elektronik überall - wie kann da eine gesunde Generation heranwachsen?
Was fuer ein Koch koennte nicht deklarieren was genau drin ist wenn es frisch gekocht ist ?
Sorgen machen muss man sich doch eher um die wenigen Betriebe die jetzt schon Allergene auszeichnen bzw diese weglassen, da die Allergiker dann ja theoretisch ueberall essen koennten!
keine ahnung, was man dann alles explizit auszeichnen muss. weil zu wissen, was alles drin ist, ist eins - nur auf was man alles allergisch sein kann, geht ja auf keine kuhhaut.
mal abgesehen davon, dass man selbst dann, wenn man frisch koch ja auch ned alle zutaten höchstpersönlich produziert hat - was weiß ich, was am produktionsweg zB irgendeines gewürzes so alles in spuren drin landen kann, worauf drei leut allergisch sind.
Künftige Deklaration am Brettl beim Würtslsieder:
Eitrige mit Semmel.
Allergiekennzeichnung:
Produkt enthält folgende allergene Bestandteile:
1 Glutenhaltige Getreide
2 Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse
3 Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse
Und bei einem mehrgängigen Menü bekommst Du ohne besondere Anstrengung eine 12-Punkte Liste zusammen. Auch _ohne_ ein einziges Fuserl Chemie zu verwenden.
Alle die wirklich frisch kochen, die wissen ganz genau was im Essen ist. Das ist meine Erfahrung über Jahre. Der Kunde erhält auf Wunsch eine genaue Auskunft.
Wer mag darf gerne der Propaganda der gierigen Schnellsieder glauben, die sich aus der chemieangereicherten Kühltrue und durch überteuerte Preise in der Geldtasche der Kunden vergreifen. Ist zum Lachen, dass Auskunft über Inhaltsstoffe ein Angriff auf die Esskultur sein soll.
Im Gegenteil, Wirte und Köche die sich für das Essen interessieren wissen genau was sie tun und geben gerne Auskünfte, bzw. könne sogar auf die Wünsche, bzw. Gesundheit der Gäste eingehen.
Es ist nur eine Frage der Zeit welchen Unsinn die EU noch vorschreiben will.
Wenn ich im Wirtshaus keine dort frisch gemachten Speisen bekomme bleibe ich daheim - da bekomme ich noch FRISCH Gekochtes/Gebratenes.
Das verpackte Vorgefertigte sollen die in Brüssel selber verdauen.
und ersuche um Erklärung:
Ich lese, dass die EU will, dass über die Verwendung von z.B. Gluten informiert werden muss.
Warum kann dann der Wirt den Schweinebraten nicht mehr selbst herstellen und muss auf Vorgefertigtes zurückgreifen?
das steht im Artikel:
"Über allergene Stoffe wie etwa Gluten muss dann informiert werden."
Ich möchte das alles auch schon darum verstehen, weil wir vielleicht im Rahmen der Direkten-Demokratie-Bewegung eine Volksbefragung erwarten dürfen.
Also Gluten ist gut und Glutamat ist böse. Und letzteres ist im selbstgemachen Schweinsbraten, aber nicht im vorgefertigten? Und daher ein Probleme für den Wirten?
Man will ja informiert sein als autonomes Gesellschaftsmitglied.
Artikel 26
Gebrauchsanweisung
(1) Die Gebrauchsanweisung für ein Lebensmittel muss so abgefasst sein, dass dieses in
geeigneter Weise verwendet werden kann.
http://eur-lex.europa.eu/LexUriSer... FIN:DE:PDF
manchmal auch halb Milch, halb Obers rein, viiiiiel Butter und ordentlich Muskatnuß. Erinnert mich an den TV Koch Faseth, der bei fast allem, was mit Erdäpfeln zu tun hatte dazu sagte: SalzPrisePfefferMuskatnuß. Das sagte er aber so, als wäre es ein Wort.
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