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Udine - Zwei friaulische Grottenforscher haben in der Nähe von Pontebba bei Udine die Überreste eines Braunbärjungen entdeckt, das vor rund 15.000 Jahren in der Region lebte. Die Knochen wurden in einer Grotte auf dem Berg Cavallo in Pontebba gefunden, berichteten italienische Medien.
Der Experte Gernot Rabeder vom Institut für Paläontologie der Uni Wien stellte fest, dass die Reste zu einem einzigen Exemplar eines Braunbären gehören. Das Jungtier soll ums Leben gekommen sein, nachdem plötzlich Wasser in die Grotte eingedrungen war. Die Bärenmutter, die wahrscheinlich auf der Suche nach Nahrung war, habe wegen des Wassereinbruchs nicht in die Grotte zurückkehren können. Die Überreste des Braunbären werden im Sitz des Naturschutzverbands von Tarvento bei Udine aufbewahrt. (APA, 27.11.2012)
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