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Kolportierte 14 Milliarden Dollar setzt die US-amerikanische Pornoindustrie jährlich um, die vor allem im Großraum Los Angeles konzentriert und stark reguliert ist. Von der Krise ist also wenig zu merken. Wie aber geht es den Frauen, die in den einschlägigen Filmen mitwirken?
Psychologen um James Griffith von der Shippensburg University im Bundesstaat Pennsylvania sind der Frage nachgegangen und befragten insgesamt 177 US-Pornodarstellerin im Alter von 18 bis 50 Jahren nach Details aus ihrem Lebenslauf und ihrem Wohlbefinden. Zudem wurde eine Vergleichsgruppe mit ähnlichem Alter und Beziehungsstatus befragt.
Die im "Journal of Sex Research" veröffentlichten Ergebnisse widerlegten jedenfalls recht eindeutig das Vorurteil, dass es den Pornodarstellerinnen psychisch und physisch schlecht gehe. Sie haben, wie nicht weiter überraschend, mehr Spaß am Sex, mehr Sexualpartner (durchschnittlich 75 gegenüber 5 in der Kontrollgruppe), mehr Kontakt mit Drogen und sind eher bisexuell (67 gegenüber 5 Prozent)
Insgesamt waren die Pornodarstellerinnen aber glücklicher als andere Frauen, psychisch mindestens genauso stabil, schliefen ruhiger und wiesen ein höheres Maß an Spiritualität auf. (tasch, DER STANDARD, 28.11.2012)
Abstract
Journal of Sex Research: Pornography Actresses: An Assessment of the Damaged Goods Hypothesis
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was mich immer wundert- es gibt ja mittlerweile sicher mehr Pornosfilme, als sich irgendwer in einer Lebensspanne ansehen kann...
Warum werden die immer noch produziert? Ich mein, so viel ändert sich doch da nicht, dass man permanent Neues filmen muss... und mittlerweile muss es doch für alle Stellungen/Kombinationen etc mehr als genug Filmchen geben.
Sex bleibt Sex, oder?
'
Ich nehme an, die einzigen Ursachen, warum Pornodarstellerin generell unglücklicher als andere Frauen sein könnten, sind:
1.) Es gibt immer noch grosse Teile der Gesellschaft, die Pornografie als etwas moralisch verwerfliches halten und sich im Recht sehen, daran beteiligte Menschen zu verachten;
und
2.) es gibt einflussreiche Teile der Gesellschaft, die es auf Grund ihrer Ideologie als zwangsläufige Tatsache erachten, dass Pornodarstellerinnen arme ausgebeutete und unterdrückte Frauen sein müssen und die auf Grund ihres Einflusses gegenteiligen Argumenten keinen Raum geben.
Dazu muss man die fragen gelesen haben:
Facet 24 Spirituality/Religion/personal beliefs
Do your personal beliefs give meaning to your life?
To what extent do you feel your life to be meaningful?
To what extent do your personal beliefs give you the strength to face diculties?
To what extent do your personal beliefs help you to understand diculties in life?
'
"Sie haben, wie nicht weiter überraschend, mehr Spaß am Sex, mehr Sexualpartner (durchschnittlich 75 gegenüber 5 in der Kontrollgruppe), mehr Kontakt mit Drogen und sind eher bisexuell (67 gegenüber 5 Prozent)
Insgesamt waren die Pornodarstellerinnen aber glücklicher als andere Frauen, psychisch mindestens genauso stabil, schliefen ruhiger und wiesen ein höheres Maß an Spiritualität auf."
Alles klar. Nur - warum "aber"?
und alle noch so unaussprechlichen Fantasien ausleben dürfen...und als "weiterbildung" und "training" sport und gesunde ernährung...
man kann sich wahrlich schlimmeres vorstellen!
so ziemlich alles andere ;-)
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