Xbox-Erfinder: Sony, Nintendo, Microsoft müssen Apple folgen

Ed Fries: Hohe Gebühren für Spielentwicklung müssen der Vergangenheit angehören.

Ed Fries, Miterfinder der Xbox und nun Berater für die Android-Konsole Ouya, glaubt, dass die drei Konsolenhersteller die "Apple Experience", wie er es selbst nennt, nicht länger ignorieren können. Fries meint damit, dass Apple mit iOS eine Plattform geschaffen hat, für die es einfach und relativ kostengünstig ist zu entwickeln. Gleichzeitig ist die Umsetzung von Spielen für PlayStation, Xbox oder Wii nach wie vor mit hohen Gebühren verbunden. 

Sehr teuer

Allen Plattformbetreibern gemein ist, dass Softwarehersteller ihren Umsatz mit ihnen teilen müssen. Will man ein Spiel für Xbox 360, PS3 oder Wii U umsetzen, kommen noch Anschaffungskosten für spezielle Entwicklerkonsolen hinzu und Gebühren für nachträglich veröffentlichte Updates und Patches. Tim Schafer ("The Secret of Monkey Island", "Psychonauts") erklärte Anfang des Jahres in einem Interview, dass die Veröffentlichung eines Patches für eine Xbox 360-Spiel 40.000 Dollar koste.

Abschreckend

Die Idee dahinter ist, dass Entwickler ihre Spiele so fehlerfrei wie möglich veröffentlichen. Auf der anderen Seite würden derart hohe Kosten viele kleinere, aber kreative Hersteller abschrecken. Im Endeffekt schade dies der Plattform. "Diese Konzepte müssen mit der nächsten Konsolengeneration verschwinden. Sie werden mit der Ouya in den Wind geschlagen und auch, wenn Apple eine Spielkonsole veröffentlichen sollte. Konsolenhersteller wie Sony, Nintendo und Microsoft müssen darauf reagieren. Das ist die Zukunft.", so Fries gegenüber Game Informer. (zw, derStandard.at, 27.11.2012)

Share if you care
13 Postings
billiger ramsch wie er bei ios, android und wp8

im shop zu finden ist als zukunft der spiele anzupreisen ist wirklich nur mehr lächerlich.

mit einem hat der mann allerdings recht: die spieleentwicklung ist in den letzten jahren wohl wirklich kontinuierlich teurer und aufwendiger geworden. was leider nicht unbedingt ein garant für qualität war und ist.

andererseits bieten gerade die heimkonsolen im indiebereich inzwischen spiele an die die qualität der smartphone-spiele bei weitem übetreffen.

achja und noch was: nintendo hat angekündigt, dass indie-entwickler in hinkunft nicht für updates zahlen müssen.

der vergleicht wirklich eine Plattform ohne wirklich ernstzunehmende Spiele mit reinen Spielkonsolen?
Guuuuuuter Mann.

Und btw Lösung: Linux :P

Nun

wegen der Qualität der Handyspiele, hab ich auch locker 40 PS3-Spiele hier rum liegen. Diese Quickie-Games auf Handy machen 10-20 Minuten Spaß.

ich hoff nur dass das nicht auf die quali schlaegt.
aber glaub ich eig nicht (:

Ouya...

auf diese Spielekonsole bin ich wirklich gespannt!

entweder wird sie einen umbruch im Markt bringen oder gnadenlos untergehen...

ich glaube aber eher 1.eres und hoffe dies auch :)

Wenn ich mir die Qualität in den diversen App-Stores so ansehe...

Ich bin ich schon froh dass es eine gewisse Barriere gibt.

klar, weil man iOS-Spiele mit Xbox360-Spielen vergleichen kann

ich glaub kaum, dass man ein Halo der Mass Effect, noch Skyrim auf iOS spielen kann ... dass die zornigen Vögel weniger Geld kosten als die 3 genannten Top-Titel ist wohl auch irgendwie klar und nachvollziehbar.

Fries meint damit, dass Apple mit iOS eine Plattform geschaffen hat, für die es einfach und relativ kostengünstig ist zu entwickeln.

Oha, da kennt sich jemand sehr gut mit Konsolen und PC Spielen aus ... müssen ja nicht alle ZockerInnen mit Smartphonespielchen zwangsbeglückt werden!

das ist nicht die Zukunft...

...das ist Schwachsinn. Eine App nutze ich über einen langen Zeitraum, die kann für den Nutzer verbessert werden. Viele Spiele sind nach gut 10h durchgespielt, und da geht es dem Nutzer am Allerwertesten vorbei, ob da noch großartig nachgepatcht wird...
Die Android/IOS Systeme grasen, von Liebhaberei abgesehen, höchstens den Casual-Markt ab und kommen Nintendo in die Quere, da sich auf den mobilen Geräten einfach nicht vernüftig spielen lässt (Ein Touchscreen ist nunmal kein vernünftiges Eingabegerät für Spiele, es fehlt schlicht das haptische Feedback).

Ein Touchscreen ist nunmal kein vernünftiges Eingabegerät für Spiele, es fehlt schlicht das haptische Feedback.

Sie sagen es. Force-Feedback wirkt auch mittels Touchscreen nicht so wie mit Kontroller oder Lenkrad :-)

SChon, aber andererseits: der Palle store macht 70% des Gesamtumsatz mit Spielen.

Es muss doch möglichsein ein iPhone mit steuerkreuz ruaszubirgen (oder sowas in die Richtung), der Bedarf ist doch da.

Oder sie machen etwas wirklich sinnvolles und bringen einen kleinen portablen controller raus ... z.B. den hier: http://www.impulsecontroller.com/

...und warum muss ich mit meiner Konsole telefonieren können, oder umgekehrt? Ich selbst zocke lieber am PC weil es im Moment einfach keine besseren Eingabegeräte als Maus und Tastatur gibt. Ein Controller ist da auch eher begrenzt, ausser halt bei Sportspielen. Aber z. B. Shooter mit Controller ist ein absolutes no go. Kein Vergleich zur Maus. Und am Touchscreen fehlt das Feedback und ist meiner Meinung nach absolut kein Ersatz. Für zwischendurch am Tablet oder am Smartphone zum Zeitvertreib schon okay, aber nicht wirklich ernst zu nehmen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.