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Die Bürger der Stadt Wien haben in der Wiener Charta ein Bekenntnis zu Vielfalt, Dialog, Akzeptanz und Respekt abgelegt.
Wie stellen sich die Wienerinnen und Wiener das Zusammenleben in ihrer Stadt vor? Darüber soll die heute von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) und Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) präsentierte Wiener Charta Aufschluss geben. In ihr sind Grundsätze für das Zusammenleben in der der Stadt Wien festgehalten. Das Besondere daran: Sie wurde von den Wienern selbst in einem siebenmonatigen Prozess von März bis Oktober erarbeitet. Der finanzielle Aufwand dafür habe sich laut Frauenberger auf 450.000 Euro belaufen.
"Wir wollten damit ein neues Wir-Gefühl definieren", sagt Frauenberger und betont, dass man die Regeln des Zusammenlebens nicht von oben verordnen könne, sondern nur miteinander vereinbaren. Unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht konnten die Bürger beim Entstehungsprozess der Charta ihre eigenen Ideen, Haltungen, Vorstellungen und Bedürfnisse in Bezug auf ein lebenswertes Miteinander einbringen. Unterstützt wurden sie dabei von Partnern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt.
Dabei herausgekommen ist laut Vassilakou "eine klare Bekenntnis zu Vielfalt, Dialog, Akzeptanz und Respekt." Es wurden sieben Punkte herausgearbeitet, wie die Bevölkerung miteinander umgehen will.
Als Beispiele nannte Vassilakou den Wunsch der Bürger nach Sauberkeit in der Stadt und nach öffentlichen Räumen, in denen kein Konsumzwang herrscht und Dialog stattfinden kann. Ein ebenso zentrales Bedürfnis sei es, in einer gemeinsamen Sprache kommunizieren zu können. Neuankömmlingen sollte aber mit Respekt, Geduld und Unterstützung begegnet werden, wenn diese noch nicht so weit sind.
Jedoch handle es sich laut Frauenberger bei der Wiener Charta nicht um ein Integrations-, sondern ein Bürgerbeteiligungsprojekt, bei dem an die Eigenverantwortung der Wiener plädiert wurde. In der ersten Phase des Projekts wurden von Mitte März bis April die für sie relevanten Themen von den Bürgern selbst eingebracht. Anschließend wurden diese gemeinsam mit Organisationen und Unternehmen in Charta-Gesprächen diskutiert.
"8500 Menschen haben in 651 Gruppen knapp 13.000 Stunden miteinander von Angesicht zu Angesicht diskutiert", sagt Frauenberger.
Als Grundlage für die Diskussion diente ein Basis-Dokument, das sowohl auf der österreichischen Bundesverfassung als auch den internationalen Menschenrechten beruht. Per Telefon und Internet konnten die Wiener ihre Meinungen von Mitte bis Ende September einbringen.
Aufgabe der Stadt Wien in diesem Prozess war es, eine Plattform zur Verfügung zu stellen und sowohl vor Ort als auch online die Diskussionen zu moderieren und die Ergebnisse zugänglich zu machen.
"Wir wollten der Stadt die Möglichkeit geben, in einem geführten Prozess miteinander zu diskutieren. Dadurch wollten wir eine Basis schaffen, was wichtig ist, damit das Zusammenleben im Alltag funktioniert", erklärt Vassilakou. Bei dem Projekt würde es sich um den europaweit größten dialogischen Beteiligungsprozess handeln, es soll bereits Anfragen aus anderen europäischen Städten dazu geben.
Wünsche und Anregung an die Politik sind nicht Bestandteil der Wiener Charta. Laut Vassilakou liege es jetzt jedoch an der Politik, Rahmenbedingungen für die Anliegen der Bürger zu schaffen.
Die Rathaus-Opposition erkannte keine positiven Aspekte in der Charta. FPÖ-Klubchef Gudenus sprach in einer Aussendung von einem "Treppenwitz", die 450.000 Euro seien für eine "rot-grüne Placebo-Aktion vergeudet" worden.
Für Wiens ÖVP-Obmann Manfred Jurazcka sei das Papier "voller Floskeln, No-Na-Sätzen und Plattitüden: Wie so oft in Wien kreißte der Berg und ein Mäuslein ward geboren", so Juraczka. (elm, derStandard.at, 27.11.2012)
Zum Thema:
Website der Wiener Charta
Kommentar von Andrea Heigl:
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"Wir wollten der Stadt die Möglichkeit geben, in einem geführten Prozess miteinander zu diskutieren. Dadurch wollten wir eine Basis schaffen, was wichtig ist, damit das Zusammenleben im Alltag funktioniert",
hab nicht gewust das wir nicht alle miteinander leben können und anscheinend uns die schädel täglich einschlagen. ein kompletter grüner schwachsinn für 450000 euro
dann aber würd' ich am liebsten meine mitmenschen umarmen und herzen und mit ihnen einen zünftigen donauwalzer auf den großstadtasphalt zaubern.
(nicht einmal vor wienern und wienerinnen mache ich in diesem falle nicht halt)
http://www.gruene.at/uploads/t... _sujet.jpg
Dann gebt bitte auch euren Anteil an den 450k EUR wieder zurück.
Im Vorfeld wurden Themen zugelassen - oder eben nicht. Wünsche an die Politik waren nicht als Diskussionsthema geeignet. Nur Wünsche an die Mitbürger. Die kann ich den Betroffenen auch ohne Hilfe des Rathauses direkt ausrichten.
wird dann eine breite demokratische Diskussion geführt is den Leuten auch nicht recht.
hättet ihr halt mit diskutiert und euch beteiligt. dann wäre vielleicht was raus gekommen was euch eher gefallen hätte.
aber immer nur nach Demokratie schreien sich aber bis auf aufregen nicht beteiligen bringt halt auch relativ wenig.
Und was für Entscheidungen auf der Basis gefällt? "Kinderlärm ist kein Lärm"??? Ich bin mir ziemlich sicher dass die Exekutive dass bei einer Lärmbelästigungsklage doch ein wenig anders sehen würde. Oder kann ich dann af die Wiener Charta verweisen?
Und die anderen Themen? Einfach lächerlich. Wichtige Themen durften nicht diskutiert werden und am Ende ist unterm Strich rausgekommen "seids alle lieb zueinander!".
Ein Blatt Papier dass keinen Interessiert, keinem was bringt, keinerlei rechtliche oder faktische Bedeutung hat und mit Dingen gefüllt ist die jedem der ein bisschen eine Kinderstube hat klar sein sollten.
Und das alles für läppische 450.000€ und einen Haufen Arbeitsstunden? 8500 Mitarbeiter in 600 Arbeitsgruppen?
...toll?!
Demokratie, wenn nur über Themen diskutiert werden darf, die Grün genehm sind!?
So wie - ich zitiere aus obigen Text: "Wünsche und Anregung an die Politik sind nicht Bestandteil der Wiener Charta."
Dazu ist auch der Kommentar hier im Standard toll: http://derstandard.at/135320746... als-Blabla
Alles in allem ging es um Bitte, Danke, Höflichkeit, Sauberkeit, Lärm. Das hier als DEMOKRATIE zu bezeichnen, ist eine Beleidigung für die "Erfinder" der Demokratie...
Hier auch noch zu schwelgen in: "hättetS mit gemacht". Ja, wobei denn? Bei Kaugummi Themen? Andere, wichtigere Themen wurden bei den Kommentaren im Vorfeld übrigens zensiert.
Ja, Demokratie, wie Sie es sich vorstellen!?
Wird es in Wien dann auch noch einen Charta-Beauftragten geben bzw. eine_n Chartabeauftragt_in?
450.000 EUR kann doch nicht alles sein, das Grün ausgibt, da muss auch noch ein Posten für Freunde her, mit 800.000 EUR Budget, so wie bei dr Fußgeherbeauftragten, die Menschen um 800.000 EUR das Gehen beibringt.
Grün...
FPÖ-Klubchef Gudenus sprach in einer Aussendung von einem "Treppenwitz", die 450.000 Euro seien für eine "rot-grüne Placebo-Aktion vergeudet" worden.
Zum thema direkte demokratie gel!
Warum habe die FPöoeler bestenwissen sich nicht beteiligt? dan schreien sie auf alle ecke das die wollen die direkte demokratie?
ihr seit peinlich lieber FPöler
Was soll das mit direkter Demokratie zu tun haben?
Das Wichtigste an direkter Demokratie ist, dass Initiativen von der Bevölkerung ausgehen (können) und dass sie zumindest etwas entscheiden kann. Das hier ist aber ein reines Programm der Politik. So etwas kann auch ein absolutistisch regierender Kaiser ohne Gesichtsverlustdurchführen... Sogar die abstrusen Volksbefragungen von Parteignaden sind näher an direkter Demokratie, die den Namen verdient. Ansonsten ist in Österreich keine einzige Partei tatsächlich ernsthaft für direktdemokratische Mitsprache, spätestens wenn sie auch nur in die Nähe der Macht kommt, ist, no na, Schluss damit.
Pensionistenprogramm und das Foto passt.
Eigentlich traurig, was da sinnlos an Geld verbraten wird:
"Wir wollten der Stadt die Möglichkeit geben, in einem geführten Prozess miteinander zu diskutieren. Dadurch wollten wir eine Basis schaffen, was wichtig ist, damit das Zusammenleben im Alltag funktioniert"
Genau dazu brauchen wir die Grünen um die Scherben wieder zu kitten, die sie verursacht haben........
Ich auch - da krebsen ein paar einsame Gestalten herum, die froh sind, dass endlich mal ihren Frust bzw. Klugheit loswerden können.
Der Rest organisiert sich und gute Erziehung bekomme ich zu Hause oder ich bin zumindest so intelligent (wenns zu Hause schon zugehen sollte), dass ich mir das abschaue.
Das ist Pipifaxzeug, das orgiginal nichts bringt und viel kostet und ein paar Gemeindebausheriffs eine Plattform um über das schlechte Benehmen anderer zu jammern.
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