Mitterlehner widerspricht Stronach: Magna profitierte von Eurofighter-Kauf

27. November 2012, 11:33
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Wirtschaftsminister verweist auf "Fakten" - Es gab Gegengeschäfte mit Magna

Wien/Oberwaltersdorf/München - Magna-Konzerngründer Frank Stronach hat zuletzt betont, dass Magna nicht vom Eurofighter-Kauf profitiert habe, vielmehr hätte die Regierung bestehende Aufträge als Gegengeschäfte gezählt. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) pocht aber darauf, dass es Unterschriften aus dem Magna-Konzern gebe, die die Anrechnung als Gegengeschäfte besiegelten. "Gegenschäfte an sich sind nichts Irrationales, nur sollte man auch dazu stehen", meinte Mitterlehner, denn ansonsten würde erst recht der Eindruck von Scheingeschäften entstehen.

Es sei Faktum, dass Magna-Unternehmen über Partner Aufträge als Gegengeschäfte eingebracht und dies die zuständigen im Magna-Konzern auch schriftlich bestätigt hätten. Das Volumen bezifferte Mitterlehner mit 350 Millionen Euro. (APA, 27.11.2012)

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