Verdächtiger nach Schüssen auf Mattersburger Wohnungen festgenommen

27. November 2012, 10:49
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Keine Verletzten - Projektile blieben in Tür- und Fensterstock stecken - Polizei ermittelt

Nach Schüssen auf eine Wohnhausanlage in Mattersburg hat die Polizei am Dienstag einen Verdächtigen festgenommen. Projektile aus einem Gewehr hatten in der Nacht zum Dienstag ein Fenster durchschlagen und einen Fensterstock getroffen. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Beim mutmaßlichen Schützen handelt es sich laut Exekutive um einen Pensionisten.

Zu seinen Motiven befragt, habe der Mann "ständigen Lärm" aus zwei Wohnungen genannt. Dazu sei "starker Leidensdruck" bei seiner Frau dazugekommen, die Ruhe gebraucht hätte. Alles in allem sei dem Mann zu viel geworden: "Er dürfte die Kontrolle verloren haben", so der Ermittler.

Kinderzimmerfenster eingeschossen

Die Schüsse auf die Wohnhausanlage am Stadtrand seien aus einer Entfernung von etwas über 100 Metern aus einem Gewehr abgefeuert worden. Diesbezügliche Ermittlungsergebnisse - Kriminalisten führten mittels Laser eine Entfernungsmessung durch - seien deckungsgleich mit den Angaben des Pensionisten. Seitens der Polizei seien nun noch finale Beweisermittlungen und Einvernahmen durchzuführen.

Am Montag gegen 23.15 Uhr war die Polizei verständigt worden, dass in der Wohnhausanlage ein Fenster zu Bruch gegangen sei. Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei Projektile entdeckt. In jenem Zimmer, wo eines der Projektile in den Fensterstock eindrang, schlief zu dieser Zeit ein Bub, der von dem Zwischenfall jedoch nichts mitbekam. (APA/red, 27.11.2012)

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