Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ausgelegte Giftköder gefährden den sensiblen Bestand von Seeadlern in Österreich.
Mit der kalten Jahreszeit treffen auch die Seeadler wieder in ihren Winterquartieren im Osten Österreichs ein. Besonders in den Aulandschaften der Donau, March und Thaya können sie bei ihren Balzflügen beobachtet werden. Der Besuch kann zum Verhängnis werden: Die Verfolgung durch Giftleger bedroht die prächtigen, streng geschützten Greifvögel. Heuer wurden bereits drei Seeadler vergiftet aufgefunden. WWF und BirdLife sowie der Nationalpark Donau-Auen rufen deshalb Spaziergänger zu erhöhter Vorsicht und aktiver Mithilfe auf.
Ausgelegte Giftköder stellen übrigens auch für Kinder und Haustiere eine große Gefahr dar. Die Organisationen wenden sich an Spaziergänger und Wanderer mit der Bitte, im Winter verstärkt auf verdächtige Substanzen am Wegrand zu achten. Giftköder sind oft an ihrer violetten Farbe zu erkennen. Köderfunde und Verdachtsfälle sollen sofort an die Gifthotline unter Tel. 0676/444 66 12 gemeldet werden.
Das violette Pestizid Carbofuran ist zwar seit 2008 europaweit verboten, wird jedoch nach wie vor zur Herstellung tödlicher Giftköder verwendet, die illegal gegen Hunde, Katzen, Füchse, Marder, Krähen oder Greifvögel eingesetzt werden. "Der Seeadler war bei uns 50 Jahre lang ausgestorben und erfängt sich gerade erst langsam wieder. Wenn wir wollen, dass unser Wappenvogel langfristig bei uns leben kann, müssen wir endlich der Giftlegerei ein Ende bereiten!", stellt Flora Hejjas, Leiterin des WWF-Seeadlerprojekts klar.
Zahlreiche meist aus Nordeuropa stammende Seeadler verbringen alljährlich bei uns den milderen Winter, weil die eisfreien Fließgewässer hier eine günstigere Nahrungsbasis bieten, einige bleiben ganzjährig. Vogelexperte Georg Frank vom Nationalpark Donau-Auen ergänzt: "Die Anzahl der Wintergäste nimmt zwar seit Jahren ebenso zu wie die Anzahl der Brutvögel, die sich das ganze Jahr über hier aufhalten. Dieser positive Trend darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich immer noch um einen sehr sensiblen Bestand handelt." 2012 überwinterten 159 Seeadler als Gäste, der Brutbestand in Österreich betrug 15 Paare.
Um genau zu erfassen, wie viele Seeadler in Österreich anwesend sind, führen Vogelkundler unter der Leitung des Wissenschaftlers Remo Probst, jeden Winter eine so genannte Synchronzählung durch. Etwa 50 Ornithologen von BirdLife und anderen Organisationen, verteilen sich in den drei wichtigsten Seeadlergebieten. Sie schreiten die jeweils zugeteilten Abschnitte gleichzeitig ab oder beobachten sie von gut einsehbaren Plätzen aus. „Wir zählen beispielsweise an einem Tag entlang der Donau von Linz bis Hainburg", erklärt Probst. Die Seeadler werden anhand individueller Merkmale wie der Färbung des Federkleides, oder auch anhand des Beobachtungszeitpunktes unterschieden, um Doppelzählungen zu vermeiden. (red, derStandard.at, 27.11.2012)
In Harghita in Rumänien werden verwaisten Jungbären wieder auf ihre Auswilderung vorbereitet
Unterstützt durch massig Nahrung ist in diesen Wochen im Seewinkel ein vieltausendstimmiger Gesang zu hören
Im Kampf ums Überleben haben Tiere und Pflanzen wundersame Strategien der Nachahmung und Täuschung entwickelt
Durch die Perfektion der Landwirtschaft verhungern die Singvögel, sagt Vogelexperte Peter Berthold - Daraus entstehe unsere moralische Verpflichtung zu Ganzjahresfütterung
Projekt zur "sanften Umlenkung" wird gestartet - Baubeginn für Wohnungen frühestens 2015
Die Großkatze wurde von Förstern aus ihrer misslichen Lage befreit
Jäger lassen Innereien nach dem Zerlegen der Jagdbeute oft liegen, inklusive Resten von Blei
Es wurden bereits hunderte tote Singvögel gefunden - Experten empfehlen, die Fütterung fortzusetzen
Nur die Schneemassen dieses Winters könnten sie stoppen, hoffen Jäger. Ansonsten erobern die Tiere aus Niederösterreich und dem Burgenland zunehmend auch Städte
Ein britisches Wissenschaftsmagazin kürte die besten Naturfotos
Immer mehr Wildtiere erobern die deutsche Hauptstadt - Im Regierungsviertel fühlt sich ein Fuchs offensichtlich sehr wohl
Die Zahl der Monarchfalter in Amerika ist dramatisch gesunken: Waren es früher Rodungen in Mexiko, die ihnen das Leben schwer machten, so dürfte jetzt der Pestizideinsatz in den USA die Ursache sein
Die Ursache für das Massensterben in Coronel ist noch unklar - Fischer beschuldigen die Betreiber eines örtlichen Kraftwerks
Tiefseeforscher Gerd Kraus über die kürzlich abgeschlossene Fangquotenverhandlung in der Europäischen Union
Die Millionenstadt Wien ist auch für Wildtiere ein attraktiver Lebensraum geworden. Allein 4000 Füchse und 2000 Marder werden innerhalb des Stadtgebietes vermutet. Konflikte zwischen Mensch und Tier lassen sich mit einigen Verhaltensregeln schnell auflösen.
Der Greifvogel steht in Österreich jedoch immer noch auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten
WWF und Landesjagdverband prangern gezielte Vergiftung von Wildtieren an
Montafoner Bauern machen sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Tiere. Sie fordern rigorose Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tuberkulose. Jäger sehen das als Stimmungsmache
Ein neuer "Managementplan" soll künftig in den Bundesländern helfen, Mensch und Raubtier zu schützen
Nach Tirol will auch Vorarlberg Rotwild wegen Tuberkulosegefahr dezimieren
In Dortmund trafen sich zwanzig Herren zum Brunftschreiwettbewerb
Riesige Schwärme der fliegenden Insekten suchen Mittelmeerland heim
solche entlarvt worden.
Die fressen in den Nachbarländern Kleintiere, welche das Gift angereichert haben und sind dann, weil ungleich empfindlicher, ganz schnell weg - ganz ohne Giftköder!
js
ihre "Feinde" sind!
Wenn Sie dieses primitive, versoffene Gesindel einmal in einem weinviertler Wirtshaus "live" erlebt haben, trauen Sie denen alles zu.
Übrigens: Mindestens ein Seeadler wurde vom bernhardsthaler Revierleiter erlegt...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.