Anti-Islam-Filmemacher bereut nichts

27. November 2012, 09:03
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Wollte "Wahrheit" über Mohammed enthüllen und "Gewalt im Zeichen Allahs" aufzeigen

Washington - Der Macher des Anti-Islam-Films, der weltweite Proteste von Muslimen ausgelöst hatte, bereut die Beleidigungen des Propheten Mohammed nicht. Mark Basseley Youssef erklärte in einem Interview mit der "New York Times", er habe sich nach dem Amoklauf eines Muslimen auf der Militärbasis Fort Hood in Texas dazu entschlossen, bei dem 2009 13 Menschen getötet wurden.

Der aus Ägypten stammende koptische Christ war Anfang November wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. In dem über seinen Anwalt schriftlich geführten Interview äußerte er sich zum ersten Mal öffentlich, seit sein Film im September zu einer Welle der Empörung in der islamischen Welt geführt hatte.

Mit dem Schmähfilm habe er die "tatsächliche Wahrheit" über Mohammed enthüllen und die Gewalt aufzeigen wollen, die "im Zeichen Allahs" geschehe. In dem Film wird der Prophet als Weiberheld, Killer und Kinderschänder verunglimpft. "Bevor ich das Skript verfasst habe dachte ich, ich sollte mich auf einem öffentlichen Platz verbrennen um das amerikanische Volk und die Völker der Welt diese Botschaft wissen zu lassen, an die ich glaube", sagte Youssef. (APA)

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