Behörden in USA und Europa gelingt Schlag gegen Produktpiraten

27. November 2012, 08:36
  • Durch internationale Zusammenarbeit wurden über 130 Websites beschlagnahmt
    foto: reuters

    Durch internationale Zusammenarbeit wurden über 130 Websites beschlagnahmt

Mehr als 130 Webseiten mit Fälschungen im Angebot beschlagnahmt

In den USA und in Europa sind Zollbehörden gemeinsam gegen den Vertrieb gefälschter Markenartikel über das Internet vorgegangen. Auf beiden Seiten des Atlantiks wurden insgesamt 132 Webseiten beschlagnahmt, wie der US-Zoll am Montag mitteilte. Auf den Webseiten hätten Produktpiraten unter anderem gefälschte Produkte der Luxusmarken Armani, Chanel, Gucci, Dior und Versace angeboten. Auch Raubkopien von Software der Hersteller McAfee und Symantec seien dort verkauft worden. 

Beteiligung auch von Europol

An den Ermittlungen waren den Angaben zufolge Behörden aus Großbritannien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Rumänien sowie die europäische Polizeibehörde Europol beteiligt. Der Direktor der US-Zollbehörde, John Morton, sagte, dass Raubkopien ein "riesiges Problem" für die Industrie in den USA, Europa und anderen Teilen der Welt seien. Durch die Fälschungen würden Jobs vernichtet und dem Staat Steuereinnahmen vorenthalten. Europol-Chef Rob Wainwright erklärte, Produktpiraterie sei "kein harmloses Verbrechen ohne Opfer". (APA, 27.11.2012)

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Wieso soll ich für teures Geld Elektronik kaufen die den Konsumenten bevormundet (Kopierschutz, etc.) wenn das Zeug aus China 1/8 des Preises kostet und frei davon ist?

Ich habe schon viele Sachen aus China bestellt, die ich in Europa nur mit Einschränkungen hätte bekommen können. Z.B. EPROM Programmiergerät: In China USB-Version um die hälfte günstiger, aber mit TTL IC-Tester ausgestatet, und trotzdem bessere Qualität (Ja, ich war so dumm ein europäisches Markengerät mit Parallelschnittstelle zu kaufen, bei dem trotz höheren Preises der IC-Sockel sich selbst zerlegte).
Europäische Produkte haben geplante Obsoleszenz, und deswegen bei mir out. Da gebe ich lieber mein Geld bei Chinesen aus.

Wieso genau beschäftigen sich Staaten

und staatliche Fahndungsinstitutionen mit privaten Produkten irgendwelcher Konzerne? Wer bezahlt das??

Warum beschaeftigen sich Staaten mit dem eigentum von privatpersonen?
Wer bezahlt das?

Die "Piraten" versteigen sich wirklich zu immer duemmeren argumenten.

Ja, gute Frage!

Durch die Fälschungen würden Jobs vernichtet...

'
Ah ja!

Weil die Fälschungen stellen sich ja von selber her, ohne Arbeitskräfte, oder?

Geil! Dann mach ich jetzt auch den "Dieb" bei Humboldt!

Ein "Dieb" nimmt jemanden eine bewegliche Sache weg, so dass dieser nicht mehr darüber verfügen kann.
Bled daherreden beherrschen Sie ja also offenbar, also ersparen Sie sich den Kurs bei Humbold "Bled daherreden für Null-checker I".

Haha, glauben Sie mir, den Unterschied zwischen Diebstahl und "Copyright Infringement" kenne ich sehr gut. Die Aussage war bewusst polemisch gewählt, da der Vorposter damit argumentiert hat, dass ja auch die Fälschungen irgendwo hergestellt werden müssen. Aber das man "Arbeitsplätze", die auf Grund von Rechtsübertretungen "geschaffen" werden, nicht als "Arbeitsplätze" bezeichnen kann oder sollte, das dürfte auch Ihnen einleuchtend sein. Sonst wären neuerdings "Dieb" und "Einbrecher" genauso anerkannte Berufsformen wie "Drogenbaron" und "Waffenschieber" (schafft ja alles Arbeitsplätze!) und eben auch "Urheberrechtsverletzer". Zu argumentieren, dass auf Grund eines Rechtsbruchs "Arbeitsplätze" geschaffen werden, finde ich lächerlich.

Teil 2

Es sollte eben einfach zum Ausdruck gebracht werden, dass auch "Trademark Infringement" wie in diesem Fall am Ende des Tages immer noch ein Rechtsbruch ist. Denn klar, auch etwa der Drogenbaron "lebt" vom Anbau seines Heroins zB, und auch der Feldarbeiter den er beschäfigt; aber das als legitimen "Arbeitsplatz" zu bezeichnen, finde ich sehr seltsam. Oder finden Sie das gut? Klar ist die Gewichtung bei Herstellung von Drogen eine andere als bei einer Markenrechtsverletzung, aber: beides geschieht in Verletzung von Recht.

Natürlich ist es für den Arbeiter ein legitimer Beruf und er würde Sie sicher auf die eine oder andere Art überzeugen dass er ein ehrlicher hart arbeitender Mensch ist, und nicht mit Einbrechern oder Drogenkurieren verglichen werden will, die durchaus im bewußtsein "arbeiten" dass ihr Job kriminell ist.
Mir ist es auch lieber wenn 1000 chinesische Arbeiter ihren fair verdienten Lohn für die erbrachte Arbeitsleistung bekommen, als 20 europäische hochnäsige FPÖ-wählende Arbeiter die auf jedes hergestellte Produkt spucken.
Copyright bei Produkten widerspricht meinem Religionsempfinden.

Da gibt es ander Lösungen!

Jeder Bürger zahlt im Jahr 500 Euro an die Hersteller, damit denen der Verlust abgegolten wird...

Es könnte ja jeder sowas kaufen, nicht wahr?

Nein, das ist NICHT unmöglich auch nicht utopisch, die Musikindustrie macht es ja genauso!

jaaa... eine Festleiberlabgabe

muss unbedingt her !! Da sitzen ja arme Vorstände herum, dann wären wenigstens deren Boni gesichert.

Ein riesiges Problem ???

Überhaupt kein Problem triffts da wohl eher.
Selbst wenn noch mehr Leute die ungerechtfertigten Preise von "Markenartikel" nicht mehr zahlen wollen und auf Download oder online beschaffung umsteigen, würden die immer noch mehr als genug verdienen um profitabel arbeiten zu können.
Sie sind einfach nur unglaublich gierig und bekommen nie genug !
Es kann mir keiner einreden das Gucci Versace und co so sehr unter Plagiatsverkäufen leiden würden das sie existenzbedroht wären daher halte ich die Wortwahl für Schaumschlägerei.

Ganz genau....

und unsere Politiker sind eigentlich ebenfalls kriminell,nur ist Ihr Handeln (Steuergesetze) juristisch legitimiert!! Eigentlich ein Wahnsinn, dass sich das Volk nicht wehren kann und will!

die Fälschungen

können am Fair Trade Symbol erkannt werden.

Allen selbstgerechten Robin Hoods die, beseelt von umverteilender Großzügigkeit, bestimmen, wann "eh kein Schaden" entstanden ist, und dass sich die großen, bösen Konzerne nicht so aufregen sollen wünsche ich, dass sie mal mit einer gefälschten Stihl arbeiten oder gefälschte Medikamente nehmen müssen.

Nachgebaute Medis nennen sich Generika ...

...da in der Pharmabranche die Patente generell nach wenigen Jahren auslaufen (was auch gut so ist).

Hätten wir die gleiche Rechtslage im Markenrecht oder Urheberrecht wäre alles kein Problem.

He von gefälschten medis war im artikel nicht die rede, und das mit gefälschtem markenartikel gleichstellen zu wollen ist ja nicht ihr ernst ?
Das eine kann dich umbringen wenn du es verwendest, das andere ist maximal schlecht verarbeitet und schnell kaputt, wenn überhaupt.

... was ungefähr so oft wie ein Lottogewinn passiert.

Dank internationalen vertraegen und der arbeit der sicherheitsbehoerden die die einhaltung ueberwachen

"Piraterie"

Na, hat man diesen Schrecken der Weltmeere das Fürchten gelehrt? Hat sich das Gewürm doch glatt nach Tortuga verkrochen?

... Ah, "Produktpiraterie", ach so... Das ist doch dieses Ding, wo Markenkonzerne Sachen in Bangladesh in einer Garage von Kindern nähen lassen, und wenn die verbrennen auch wurscht, wenn aber die andere Garage das Gleiche näht, verklagen die Konzerne sie... Ja, es ist natürlich einleuchtend, dass diese Konzerne überaus schützenswert sind...

Sie vergessen etwas wichtiges. Es geht um die Eroberung der Pfründe. Einmal erobertes Gebiet wird mit Rotröcken verteidigt. Das ist ein altes Denken und wird noch länger seine morbide Show abliefern. Wir sollten uns dagegen auf keinen Fall wehren sondern uns einfach ausweiden lassen. Denn wenn man sich wehrt, bekommt man die gekaufte Macht des Gesetzes zu spüren. (Lobbyismus sei Dank)

sie dürfen eh dassselbe nähen

nur dürfen sie dann nicht den namen der fremden firma draufschreiben.

das ist im übrigens nicht nur ein geldproblem ansich sondern auch ein imageproblem weil die minderwertige ware eines anderen herstellers dann trotzdem mit dem namen der drauf steht in verbindung gebracht wird.

und wenn du dich schon aufregst über nähende kinder- sollte dann nicht die konsequenz sein, daß man versucht die produkte zu vermeiden. egal wer sie herstellt?
aber genau das tun die leute nicht - sie wollen das billige glump mit dem namen drauf zum angeben und die nähenden kinder gehen ihnen am arsch vorbei.

Re: sie wollen das billige glump mit dem namen drauf zum angeben und die nähenden kinder gehen ihnen am arsch vorbei.

'
Ja, und die Luxusmarkenhersteller wollen ihr billiges Glump teuer verkaufen, weil ihr Name draufsteht, und die nähenden Kinder gehen ihnen genauso am Arsch vorbei.

nur ein problem

die menge der leute, die das kaufen ist viel größer als die menge der manager & angestellten die es verkaufen.

und noch größer ist die menge der menschen, die das glump kaufen ohne schlechtes gewissen aber z.b. bei der musikindustrie sich darüber aufregen, daß sie für ihr produkt geld haben wollen.

und der grund ist:es sind alles egoschweine.
beide gründe sind genau das - nur an sich denken.
möglichst billig und wenn geht gratis.
wenn es kleidung irgendwo gratis aus sklavenarbeit geben würde, dann würden es die meisten auch gratis nehmen weil ihnen die mitmenschen einfach egal sind.

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