Investor verklagt Hewlett-Packard wegen Bilanzaffäre

27. November 2012, 08:16
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Autonomy-Manager sollen vor Erwerb durch HP Planungszahlen geschönt haben

Hewlett-Packard ist wegen der Bilanzaffäre bei der kürzlich übernommenen Softwarefirma Autonomy verklagt worden. Es ist eins der ersten Verfahren gegen den High-Tech-Konzern, der vor einer Woche einräumte, dass die Autonomy-Manager vor dem Erwerb durch HP die Planungszahlen geschönt hätten. HP habe gewusst, dass die Pressemitteilung bezüglich der Akquisition irreführend gewesen seien und zu einem Kursfall führten, teilten die Anwälte des Klägers am Montag mit. 

Sammelklage

Sie streben einen Status als Sammelklage an. HP habe seinen Investoren zudem verschwiegen, dass sie den Kauf von Autonomy wegen der Bilanzmauscheleien noch vor Abschluss der Transaktion wieder rückgängig machen wollten. 

Offengelegte Affäre

Den Kauf hatte 2011 noch der deutsche Konzernchef Leo Apotheker abgesegnet. HP zahlte rund elf Milliarden Dollar. Im vierten Geschäftsquartal 2011/12 schrieb HP 8,8 Milliarden Dollar darauf ab, nachdem ein hochrangiger Autonomy-Manager die Affäre offenlegte. (APA, 27.11.2012)

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    Durch die offengelegte Affäre rund um den Autonomy-Kauf gibt es die ersten Klagen gegen HP

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