Agrarförderungen bleiben nach oben hin offen

26. November 2012, 17:18

Perchtoldsdorf - EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos kritisiert das Aus für die anvisierte Deckelung der Agrardirektzahlungen. Nach aktuellem Stand wird es keine Höchstbeiträge geben, sagte Ciolos bei einer Tagung anlässlich "50 Jahre Gemeinsame Agrarpolitik" in Niederösterreich. Damit sind die vielfach kritisierten Millionenförderungen an Großbetriebe weiterhin möglich. Es sei schade, dass für einige tausend Bauern in Europa Millionen in Misskredit gebracht werden, meinte Ciolos.

Große Agrarländer wie Deutschland hatten eine Obergrenze vehement abgelehnt. Die Kappung der Direktzahlungen ab 300.000 Euro war eines der Herzstücke der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik ab 2014, für das sich auch Österreich erwärmen konnte.

Die Deckelung könnte dennoch fakultativ - jedes Land entscheidet individuell über die Einführung - noch kommen. Ciolos wollte europaweit verpflichtend Direktzahlungen ab 150.000 Euro stufenweise begrenzen.

Die Plattform "Wir haben es satt", der neben der globalisierungskritischen Gruppe Attac eine Reihe von Bündnissen wie Slow Food oder Unabhängiger Bauernverband angehören, überreichte Ciolos und Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (VP) einen Protestbrief. Weder auf nationaler noch auf EU-Ebene seien Zivilgesellschaften in die Diskussion um die EU-Agrarreform eingebunden. (APA, ruz, DER STANDARD, 27.11.2012)

lobbygesteuerte saubande

Bist deppert

Der Berlako wird das wohl wieder als großen Erfolg verkaufen, der Bauernbund wird jeden Einwand mit hysterischem "NEID-Diskussion" rufen abwürgen.

Krank.

max Förderhöhe?

der maximale Kollektivverttragslohn für qualifizierte Landarbeiter liegt irgendwobei 1.400 monatlich ...

das gibt für 2 Mitarbeiter pro Betrieb etwwas zwischen 34.000 und 38.000 Euro pro Betieb und Jahr

Alles was mehr ist gehört gkürzt!

oder auch

die "Degression bei der Ermittlung des Versicherungswertes" sollte aliquot bei den gleichen Einheitswerten auch bei der förderung angewendet werden .....

aber da kennt sich halt niemand von den Agrardiskutanten (und Journalisten !!!) aus und die die soetwas wissen dürfen nix sagen!!!!

für einige tausend Bauern...

bauern?

das sind grossgrundbesitzer ....

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