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Wien - Väter, die vor den Augen ihrer Kinder morden oder schwere Gewalttaten verüben, fügen diesen massives seelisches Leid zu, das sie ein Leben lang begleitet. "Es ist ein zutiefst traumatisches Erlebnis", sagte der Wiener Kinder- und Jugendpsychiater Klaus Vavrik. "Es macht sprachlos." Kinderpsychiaterin Christine Koska vom Wiener Ambulatorium für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen "die Boje" spendet ein wenig Zuversicht: "Man kann es nicht ungeschehen machen, aber man kann es mit Narben irgendwie bewältigen."
Ein Gewaltverbrechen mitzuerleben, hinterlässt bei Kindern schwere seelische Wunden. "Die Grundfeste sind erschüttert", meinte Koska. Wichtig sei zunächst, die Kinder und Jugendlichen in eine geschützte Umgebung zu bringen, die Sicherheit und Stabilität vermittelt. Das ist gewissermaßen ein Dilemma. Angehörige sind einerseits wichtig, weil sie vertraut sind, Stabilität und Sicherheit schenken. Gleichzeitig sind sie aber auch involviert und kämpfen mit ihrer eigenen Trauer. "Wesentlich ist, dass jemand da ist, der begleiten kann, ohne den Schrecken in den Gliedern zu haben", sagte Vavrik.
Kinder reagieren auf Schockerlebnisse nicht wesentlich anders als Erwachsene. Die Gefühlspalette reicht von "aus der Realität herauskippen", keine Reaktion zeigen, so tun als ob nichts wäre, Angst haben bis hin zu Trauer und Wut. Besonders schwierig ist es laut der "Boje"-Expertin bei Familiendramen, bei denen der Täter auch eine positiv besetzte Rolle hat: "Das kann Schuldgefühle beim Kind auslösen. Die Kleinen beziehen viel auf sich und denken, sie seien Schuld, weil es eine Auseinandersetzung gab oder sie hätten den anderen Elternteil besser schützen müssen."
In der Bearbeitung der traumatischen Erlebnisse ist es erforderlich, mit den Kindern klar und wahrheitsgemäß darüber zu reden - in kindgerechten Worten, wie die Experten betonten. Wie kann man aber derart brutale Taten kindgemäß erklären? "Etwa indem man sagt: 'Da ist etwas passiert, das man sich gar nicht vorstellen kann, dass es so etwas gibt'", erläuterte Koska. Unter Umständen können gerade kleinere Kinder weniger gehemmt über die Ereignisse sprechen. Manchmal passiert aber auch Verleugnung. Die Kinder sagen dann Sätze wie: "Der hat so ausgeschaut wie mein Papa, aber das war nicht mein Papa." Die Psychiaterin erwidert dann etwa: "Ich kann mir vorstellen, dass du nicht glauben kannst, dass dein Papa so was tut" - und versucht dadurch das Kind behutsam mit der Realität zu konfrontieren.
Auch die Tatsache, dass der Papa deshalb im Gefängnis sitzt, nicht mehr heraus kann und eingesperrt ist, gehört besprochen. Kinder fürchten womöglich auch, dass noch jemand ermordet wird.
Wie sehr ein Kind an diesen traumatischen Erlebnissen leidet und ob es darüber jemals hinwegkommen kann, lässt sich nicht vorhersagen. Es hängt von den bisherigen Erfahrungen und eventuellen Vortraumatisierungen ab, ob das jemals in Therapie bewältigt werden kann. "Wiederkehrende Traumatisierungen haben die Kraft, psychische Gesundheit zu zerstören."
Frieden schließen
Uneins sind die Experten bei der Antwort auf die Frage ob ein derart traumatisiertes Kinder jemals wieder glücklich werden kann: "Ja", meint etwa Psychiaterin Koska - wenn das Umfeld passt, die Erlebnisse durchgearbeitet und der Prozess professionell begleitet wird. "Alles zulassen, ansprechen, ehrlich sein", sagte sie. Häufig muss in jedem Entwicklungsschritt des Kindes das Erlebnis neuerlich bearbeitet werden. Stichwort: Pubertät. Etwa, wenn für einen Burschen die Identifikation mit dem Vater Thema wird, dieser aber negativ besetzt ist.
Mit der Situation Frieden schließen - das kann ein Ziel sein, meinte Psychiater Vavrik. Ob ein Klient dieses allerdings erreicht, sei sehr unterschiedlich. Es komme auf die persönliche Resilienz an - die Fähigkeit widerliche Umstände oder schwere Lebenskrisen zu bewältigen. "Es wäre ein Drama, wenn Kinder nicht mehr glücklich werden könnten - aber Glück ist relativ."
Der Psychiater beschrieb den Prozess der Therapie als lange Arbeit an der Innenwelt. Die inneren Bilder können im Laufe des Lebens immer wieder aktiviert werden. Sie können aber auch zur Ruhe kommen und als "grausame Erinnerung" abgelegt bleiben. "Familiärer Halt und professionelle Hilfe können bei der Bewältigung nützlich sein. Es gibt aber keine Garantie dafür." (APA, 26.11.2012)
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ein mörder generell? oder einer der vor den augen der kinder sagen wir die mutter absticht?
da ist doch ein ziemlicher unterschied oder etwa nicht?
ich meine, ein kind, das mitansehen muss wie papa jemanden umbringt ist - nonaned - traumatisiert und hat gröbere probleme.
In den Kinderheimen und Wohngemeinschaften gibt es viele derartige Schicksale, vom "sicheren Ort" in diesen Einrichtungen sind wir durch die Sparpolitik der Bundesländer weit entfernt.
Es wäre mir neu, dass, schon seit Jahrzehnten bekannt, die Kinder- und Jugendpsychiatrie bei diesen Schicksalen, von der Jugendwohlfahrt diesen sicheren Ort eingefordert hätte, diese Kinder wurden meist ohne Kommentar an die Jugendwohlfahrt weitergereicht. D.h. sie putzt sich billig ab. So schauts aus im Staate Österreich.
äußere Eindrücke - visuelle und akustische machten eine Krankheit ?
nein die machen keine Krankheit: eine Prägung, Erleben, alles in einer Psyche welche von einer gesunden Physis getragen ist
und wenn da Psychologen von "Ärzten" nicht zumindest gleichwertig anerkannt sind, sind die Ärzte sowieso: inkompetent
In der Heimerziehung habe ich bei Jugendlichen, die erlebt haben, wie die Eltern vor ihren Augen durch Gewaltanwendung verstorben sind, erlebt, dass dieses nichtverarbeitete Erlebnis sich voll auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. Heute wissen wir, dass traumatische Erlebnisse sich auf Amygdala und Hypocampus im präfortalen Hirnkortex auswirkt. Die Hirnforschung leistet hier Aufklärungsarbeit, was viele SozialpädagogInnen durch ihre berufliche Reflexion vermuten. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hinkt hier hinten nach, sie ist bedauerlicherweise viel zuviel in der medikamentösten Behandlung gefangen, anstatt den "sicheren Ort" konsequent einzufordern, der viel mehr an möglicher Heilung bringen würde.
Warum machen Sich "Ärzte" an seelische Wunden von Kindern heran ?
Was haben die 6 Jahre lang anderes gelernt als Leichen zu zerlegen und Pharmakologie zu lernen ?
und was haben Psychologen gelernt ?
man kann annehmen die haben Sich 5 Jahre lang doch vornehmlich mit Psyche, Psychologie, Verhalten etc. auseinandergesetzt
was kann man also denken, wenn Sich "Äzte" und nicht Psychologen an Kinder herangemacht haben ?
Pulver nehmen ist normal; darüber reden die aber nicht sondern säuseln irgendwas daher ..
der Stationsleiter bei dem Ich war ..
monatelang hat Mich der angehalten
und die ganze Zeit: Haldol in großer Menge
sprach Ich einen Arzt dort an: Was ist einer Frage ?
kames zurück, das ist eine magische Frage
und die Medikation wurde um 10 mg Haldol erhöht
wunderbar einfühlsam ..
der andere wusste nicht, dass es von Haldol nicht nur 10 mg Tabletten gibt, sondern auch 1 mg
psychotische Entwicklungen - oder was Er dafür hielt - fing der bei jedem mit so einer Tablette ab
Patienten schmeißen Sich nach den Behandlungen vor Züge
war jemand mit einem Selbstmordversuch dort, war der zweite sehr schmerzhaft - weil er sollte sicher tödlich sein, was er auch war
Patienten erzählen wie ihnen geht wenn sie nach hause kommen:
Sie kommen kaum aus den Betten, Sie kommen kaum auf - und sollen doch für zwei Angehörige da sein
säuseln in Vorträgen tut der Oberarzt von damals heute auch; auf meine Beschwerden gibt Er keine Antwort
Kinder in der Hand von Psychiatern: da läuten bei Mir die Alarmglocken
jedes mal wenn abgesetzt wurde und es ohne versucht wurde und man wieder hinkommt: dopplte Menge
super Unterstützung
Brechen und Ruiniern
wo sind die zufriedenen Patienten ?
ein Mödlinger der mit Mir dort war, war einige Jahre noch mit seinem Hund unterwegs, jetzt hat Er Sich vor Jahren wirklich umgebracht
Kinder aus Heimen: heute besachwaltert, Ausflüge in die Forensik, alle drei Wochen Depotinjektionen,
erledigt, von der Bildfläche verschwunden ..
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