Paella ohne Reis und Club-Sandwich

Am liebsten bestellen sich Hotelgäste das klassische Club-Sandwich aufs Zimmer. Manche Zimmergäste haben sehr exotisch Wünsche, wie eine Umfrage zeigt

Im Urlaub, und damit oft im Hotel, lässt man es sich gerne so richtig gut gehen. Das beginnt beim Faulenzen und endet beim Essen. Lastminute.de hat 500 Hoteliers weltweit befragt, was sich Gäste aufs Zimmer bestellen. Der absolute Favorit ist laut Aussage von 39 Prozent der Hoteliers das Club-Sandwich.

Aber es geht auch anders. Bei einigen Hotelgästen scheint sich der Urlaub auf den Gaumen zu schlagen. So waren Hoteliers bereits mit äußerst seltsamen kulinarischen Vorlieben konfrontiert. Beispielsweise wurde Kartoffelpüree bestellt. An sich nichts Außergewöhnliches, allerdings bestand der Gast darauf, Eiscreme dazu zu mischen. Nicht ganz schlüssig war jener Gast, der Hühnchensalat mit Lachs statt mit Hühnchen bestellt. Pizza eignet sich hervorragend für alle möglichen Geschmacksverirrungen, die Bestellung eines Gastes, der nach einem Belag aus Pommes Frites und Ananas verlangte wird es aber wohl kaum auf die übliche Speisekarte schaffen.

Auch seltsam mutet der Wunsch nach einem Sandwich mit Schokoglasur an und die gekochten Ameisen dürften Hotelköche vor ein unlösbares Problem gestellt haben. Einfacher hingegen ist die Zubereitung eines Clubsandwich „ohne Alles" - nur mit Brot und Salat. Paella ohne Reis hingegen gestaltet sich eher schwierig, ebenso die Spaghetti Bolognese ohne Bolognese Sauce.

Am häufigsten bestellt werden neben dem Clubsandwich die allseits beliebten Hamburger bzw. Cheeseburger, die bei 23 Prozent der Gäste aufs Zimmer geordert werden. Regionale Gerichte erfreuen sich nur bei zehn Prozent der Gäste einem gewissen Beliebtheitsgrad. Neun Prozent zeigen sich mit einer Salatbestellung figurbewusst, fünf Prozent hingegen lieben es, Pizza im Hotelbett zu verspeisen. Dessert (drei Prozent), Käseteller, Frühstück, Pasta (jeweils zwei Prozent) und Steak Dinner (ein Prozent) werden selten gewünscht. (red, derStandard.at, 26.11.2012)

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