Türkische Hacker wegen Terrorismus vor Gericht

Beschuldigten sollen verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK unterstützt haben

Vor einem türkischen Gericht müssen sich seit Montag mutmaßliche Mitglieder der Hackergruppe Redhack wegen Terrorismus verantworten. Zehn Angeklagten werde vorgeworfen, für linke und separatische Terrororganisationen in Computersysteme des Geheimdienstes und anderer Behörden eingedrungen zu sein und dort vertrauliche Informationen beschafft und Schaden angerichtet zu haben, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

Strafen bis zu 24 Jahren Haft

Die Beschuldigten sollen damit die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK unterstützt haben. Die Staatsanwalt fordert in dem Prozess in Ankara Strafen bis zu 24 Jahren Haft. Redhack soll türkischen Berichten zufolge auch zum Umfeld der Hackergruppe Anonymous gehören.(APA, 26.11. 2012)

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