Was Strasser den Journalisten erzählte, II

26. November 2012, 15:19
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Treffen in London am 3. Dezember 2010

Was Ernst Strasser (ES) bei seinen Treffen mit den britischen "Sunday Times"-Journalisten Claire Newell (CN) und Michael Gillard (JC) erzählte. derStandard.at liegt das gesamte Gesprächsprotokoll in der beglaubigten deutschen Übersetzung vor, das an dieser Stelle laufend erweitert und veröffentlicht wird. Im Folgenden finden Sie den zweiten Teil der Serie:

Treffen mit Strasser in London am 3. Dezember 2010

[Gespräch über Verkehr, Reiseführer, London]

Claire: Also vielen Dank, dass Sie uns besuchen kommen, es ist gut, dass wir wieder sprechen. Ich weiß nicht wirklich, wie Sie weitermachen wollen und was Sie mit der heutigen Besprechung erzielen wollen, ist der heutige Termin nur damit wir uns besser kennenlernen, und genauer zu zeigen, was wir machen -

Strasser: Ja, vielleicht könnten wir ein bisschen darüber sprechen, was Sie machen, gibt es Bereiche, in denen Sie spezialisiert sind, ich habe Ihr E-Mail gestern oder vorgestern bekommen. Und natürlich können wir zum Ergebnis unseres Gespräches kommen.

Claire: Nur um über die Themen zu sprechen, die ich Ihnen gemailt habe, da die recht dringend sind.

[Bestellung]

Claire: Die WEEE Richtlinie ist schon sehr weit. Aber einer unserer Klienten ist eine Gruppe von Geschäften in ganz Europa, und sie expandieren, aber sie werden recht stark von der WEEE Richtlinie betroffen werden, weil ich weiß nicht ob Sie das wissen, ich wusste nicht viel darüber, aber die WEEE Richtlinie wird einfach alles elektronische beeinträchtigen, und eines der Dinge, die der Einzelhandel wird machen müssen, ist Konsumenten zu helfen, ihre Waren zurückzubringen, und einer unserer Klienten führt Sportschuhe mit Lichtern darin, Sie wissen, ein Modeschuh, aber nach dieser Richtlinie wird es bedeuten, dass der Konsument diese Sportschuhe zum Geschäft zurückbringen kann, und das Geschäft muss sie entsorgen, also ist es unglaublich mühsam.

Strasser: Vielleicht kann ihr Klient oder sie die letzte Version dieser Änderung überprüfen, weil jetzt ist es, sagen wir, all diese schlechten Dinge, ich glaube die werden herausgenommen, aber ich habe es hier und ich gebe es Ihnen, ins Englische übersetzt, damit alle nachschauen können und das ist jetzt der Text, der vom Ausschuss genommen wird. Ich glaube das war letzte Woche, und jetzt kommt es ins volle Parlament, die Entscheidung vielleicht im Jänner oder März. Also wenn wir jetzt in dem Stadium sind, wie das letzte Mal besprochen, wo es schwer ist, etwas zu ändern. Aber wenn es etwas gibt, es um Leben oder Tod geht, ja, lassen Sie es mich wissen, und dieser Schritt, das ist nicht der erste Entwurf, und das ist jetzt der Entscheidungstext und wir können versuchen, aber ich habe gehört, ich habe auch unsere Industrie gefragt, sowohl in Österreich als auch in Deutschland, und sie sind sehr zufrieden mit dem Text, also hat Ihr Klient vielleicht nicht die letzte Version, vielleicht, ich weiß es nicht.

Claire: Nein, ich werden überprüfen müssen, welche Version sie haben. Soweit ich wie gibt es in dieser Version auch einen Teil wo sie darüber sprechen, welche Waren inkludiert werden. Und es gibt etwas Neues über sehr kleine Güter, und es könnte sein - Vielleicht ist es eine andere Zahl der Änderung, nein.

Strasser: Okay, in dieser Änderung ist es nicht.

Claire: Nein, sie haben mir gegenüber über Änderung 35 gesprochen, aber da ist nicht von kleinen Gütern die Rede, vielleicht ist das auch problematisch.

Strasser: Aber erst heute, erst heute - das ist ein Beispiel, das können wir wirklich schnell machen. Wenn ihr Mitarbeiter mir ein E-Mail schickt, wo drinsteht: „He, Ernst, unser Klient hat dieses Problem", können wir die Recherchen machen und es ist wirklich - Sie wissen, das ist das Büro, sie müssen das für mich machen, und ich kann zur Kenntnis nehmen, was wirklich die letzte Version ist. Oft scheint es binnen Stunden Änderungen zu geben.

JC: Ja, das ist wichtig.

Strasser: Wenn, wenn äh. Wenn Ihr Klient weiß, was er wirklich will und Sie können ihm helfen, herauszufiltern was er wirklich will, können wir versuchen Lösungen für ihn zu finden, um den Rapporteurs oder den Redern oder wem Informationen zu geben, also das ist, ich glaube das ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir weitermachen, besser als wir, als ich in der letzten Besprechung erwähnte, ist vor diesem Stadium.

Claire: Ja, absolut.

Strasser: Wir sind im Leben, und manchmal passieren Dinge sehr spät.

JC: Ich bin nicht mit den Feinheiten vertraut, also glaube ich, was wir machen müssen ist unseren Klienten das anschauen lassen.

Strasser: Ja, natürlich.

JC: Wenn sie einen Teil des Wortlautes ändern wollten, wie einfach wäre das zu erreichen, glauben Sie?

Strasser: In diesem Stadium ist es schwer.

JC: Ach so?

  • Artikelbild
    montage: derstandard.at, foto: reuters/bader
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