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vergrößern 500x696Wählerstromanalyse.
Die SORA Wählerstromanalyse zeigt Wählerwanderungen im Detail. Große Wählerströme gehen laut Analyse an die Nichtwähler, 6.000 ÖVP- und 3.000 Grün-Wähler von 2008 sind diesmal zuhause geblieben. Die KPÖ konnte je 3.000 Stimmen von der SPÖ und von den Nichtwählern, je 2.000 von den Grünen und der FPÖ und 1.000 von der ÖVP mobilisieren.
Die SPÖ verliert bei dieser Wahl 3.000 Stimmen an die KPÖ, von der sie im Gegenzug keine Wähler gewinnen konnte. Weitere Verluste gehen an die ÖVP und FPÖ (je 1.000 Stimmen im Saldo). 2.000 SPÖ-Unterstützer von 2008 sind dieses Mal nicht zur Wahl gegangen.
Das größte Problem der ÖVP lag bei Verlusten an die Nichtwähler (6.000 Stimmen), von denen sie im Gegenzug nur 3.000 Stimmen mobilisieren konnte. Weitere Verluste gehen an die FPÖ (3.000 Stimmen) sowie an die SPÖ, die Grünen und die KPÖ (je 2.000 Stimmen). Stimmen gewinnen konnte die ÖVP bei dieser Wahl von der SPÖ (3.000 Stimmen), der FPÖ (2.000) sowie von den Grünen und der KPÖ (je 1.000 Stimmen).
Die FPÖ erzielt bei dieser Wahl Zugwinne von der SPÖ, der ÖVP und dem BZÖ (je 1.000 Stimmen im Saldo). Mit den Nichtwähler bilanziert die FPÖ ausgeglichen.
Die Grünen können nur mehr 43 Prozent ihrer Wähler der Gemeinderatswahl 2008 wieder für sich mobilisieren. Im Saldo 2.000 Stimmen gehen an die KPÖ verloren, während die Gewinne und Verluste zur SPÖ und den Nichtwählern ausgeglichen sind. Stimmengewinne erzielen die Grünen von der ÖVP (1.000 im Saldo).
Die KPÖ kommt bei dieser Wahl mit 20 Prozent der Stimmen wieder nahe an ihr gutes Ergebnis von 2003 heran. Mit Zugewinnen von 5.000 Stimmen kann sie insbesondere ehemalige Nichtwähler für sich überzeugen, an die sie im Gegenzug nur 2.000 Wähler von 2008 verlor. 3.000 Stimmen gewann die KPÖ von der SPÖ dazu, je 2.000 von der FPÖ und den Grünen sowie 1.000 von der ÖVP.
Das BZÖ - Liste Gerald Grosz schaffte bei dieser Wahl den Einzug in den Gemeinderat nicht mehr: Nur ein Viertel der Wähler von 2008 entschied sich bei dieser Wahl wieder für das BZÖ. (red, derStandard.at, 26.11.2012)
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-Piraten (Teil 2): Glaube aber nicht das die Piraten (schon) stark genug sind wirklich den Einzug in den Nationalrat zu schaffen.
-Das BZÖ: Hier könnte sich das Ergebnis schon auswirken, denn es zeigt wieder mal wie schwach man geworden ist.
wieder nur 3000 Stimmen vom Grundmandat entfernt. Bin neugierig ob sie es 2013 schafft. Wenn man auf einem Grundstock von ueber 20000 Leuten setzen kann sollte man doch glauben dass sich weiter 5000 Leute mobilisiern lassen. Waere einmal eine deutliche Ansage an die Banken und Reichen dass wenn man weiter auf die Kleinen tritt man sich sogar wieder der KPOe zuwendet und sie in den Nationalrat befoerdert...
KPÖ-Stimmen in Graz:
GR-Wahl 1998: 8.555
NR-Wahl 1999: 1.998
NR-Wahl 2002: 2.807
GR-Wahl 2003: 22.425
NR-Wahl 2006: 3.968
GR-Wahl 2008: 12.611
NR-Wahl 2008: 2.843
Anders als viele Poster hier unterscheiden die Grazer schon sehr genau zwischen lokalen und bundesweiten Wahlen.
Ob die Wahl eine Auswirkung auf den Bund haben ist schwer zu sagen, mit einigen Ausnahmen eher nicht. Aber manche Trends zeichnen sich schon ab.
-Die ÖVP hätte sich mehr erwartet, Bundesweit sehe ich hier kaum auswirkungen.
-Bei der SPÖ bestätigt sich ein Trend, man verliert bei jeder Wahl an Stimmen. Ein Warnsignal: Platz 1 bei der NRW 2013 ist zwar leicht möglich, aber nicht fix.
-die KPÖ wird wohl eher keinen Auftrieb bekommen, höchstens in der Steiermark-es zeigt sich bei Wahlen aber immer wieder das die Leute starke zusätzliche Alternativen schon wählen.
-Die Grünen: Sind schwächer als sie glauben, so mein Eindruck.
-Die Piraten schafften den Einzug, gut für den Strukturaufbau, glaube aber nicht..
wie arm es um unsere medien und mehr steht erkennt man daran.
und was bringt eine derartige analyse wenn wesentliche eckdaten (und ein mandat ist wohl eines) einfach ignoriert werden?
-> unseriös! -> wertlos!
Dem Wähler ist ja im Normalfall egal, ob die gewählte Partei nun links oder rechts steht, so ist es zu erklären, dass man als Wähler von einem Ende des politischen Spektrums ganz schnell zum anderen schwenkt.
Jene die sowohl FPÖ als auch KPÖ wählen, tun dies wegen der (erwarteten!) Politik. Und das ist bei beiden eine für den kleinen Mann, für den Arbeiter.
In meinen Augen sind sich viele Wähler der FPÖ und der KPÖ gar nicht so unähnlich.
so haben den "Sunnyboy" Nagl zu mehr als der Hälfte seiner Stimmen die über 60jährigen gewählt, was ja sehr eigenartig ist, da Herr Nagl für diese Menschen ja wirklich kaum etwas getan hat, und es kaum zu verstehen ist, warum die ihn trotzdem wählen, ausser wegen seines ach so lieben Lachens natürlich
dafür gibt es eine Erklärung: Vorgezogener Wahltag verzerrt Wahlbeteiligung in St. Peter
siehe http://www.graz.at/cms/beitr... 8/1618648/
die Stimmen aus dem vorgezogenen Wahltag wurdem einem sprengel in St. Peter zugewiesen...
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