"Wir feiern hier keine Party"

Ansichtssache | Bianca Blei, 26. November 2012, 13:55

Seit Samstagabend harren 70 Asylwerber vor der Wiener Votivkirche in einem Protestlager aus. Die Mehrheit von ihnen marschierte zu Fuß aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen in Niederösterreich. Mit dieser Aktion fordern die Protestierenden mehr Rechte und vor allem jemanden, der ihnen zuhört.

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foto: derstandard.at/blei

Noch immer leben rund 70 Asylwerber im "Refugee Camp" vor der Wiener Votivkirche. Und das, obwohl es ihnen nicht leicht gemacht wird, so eine junge Aktivistin. So habe es am Sonntag zwei große Zählungen im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen gegeben - mit Anwesenheitspflicht.

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Es ist ganz schön still geworden

um diese "großartige" Aktion...

Ganz ernst gemeint:

Warum rufen die Asylwerber nicht mithilfe ihrer NGOs den EGMR in Strassburg an?
DAS wäre eigentlich die richtige Anlaufstelle, wenn Österreich sich so unmenschlich gegenüber Flüchtlingen verhält!
Müsste doch a g`mahde Wiesen sein, oder?

Wer in einem fremden Land

gratis Verpflegung, gratis Unterkunft und Heizung, gratis Kleidung, ärztliche Versorgung und vieles andere bekommt, der soll nicht mit Forderungen auf sich aufmerksam machen. Das kommt nicht gut.
Ein leises "danke" wäre aber angebracht...

"Ein leises "danke" wäre aber angebracht..."

Und wem danken Sie? Dem Zufall? Nein, gewiss nicht, denn Sie konnten bestimmt frei wählen hier in Österreich geboren zu werden, nicht wahr? Oder sind Sie etwa ein Auserwählter? Und wenn ja, wie kommt`s?

Bild Nr. 8

Stuff we need: ..............
Messer/good knifes ?????

Etwas mehr Diplomatie könnten sie wohl auch gebrauchen, (von korrekter englischer Rechtschreibung mal abgesehen)

Ich dachte mir, es handle sich um einen Perchtenlauf.

Nein, nicht wegen der Ausländer. Wegen der anderen Teilnehmer und NGOs. Die sehen so abgerissen aus, also hätten sie ihre Halloween Kostüme aus dem Kasten geholt...

Perchtenlauf hat mit Halloween nichts zu tun.
Aber von Leuten wie Ihnen Logik zu erwarten wäre ähnlich gewagt wie von einem Radiergummi erwarten, dass er zu reden anfängt.

Und warum steht keiner vor 10 auf ?

Bild 6: Hoffentlich gibt's diesmal keine Seafood-Paella

Es gibt hier keine Jobs mehr. Das ist das Problem. Die Leute warten auf einen Nigerianer der nicht gut deutsch spricht. Ehrlich gesagt tun mir die Leut auch leid. Aber wie gesagt es gibt kane Jobs mehr.

Schon mal in Wien mit einem Taxi gefahren? :)

Arbeitsmarkt

Dass es "keine" Jobs gibt, ist kein Naturgesetz, sondern hängt primär von den Investitionen ab, die von den Besitzenden getätigt werden. Würde man etwa endlich einmal beginnen in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren, gäbe es plötzlich wieder viele Jobs.

FPÖ-Troll-Party?

Also irgendwas stinkt doch in diesem Forum gewaltig. Auch wenn dieses Thema polarisiert, so sind doch die Anti-Flüchtlings-Kommentare verdächtig hochkonzentriert. Das spiegelt doch nicht die klassische Standard-Leserschaft wieder. Ist da eine von der FPÖ organisierte Trollbande am Werk?

PS: das ist keine Verschwörungstheorie sondern nennt sich Astroturfing: http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing

Wie ich schon früher geschrieben habe, locken solche Themen wohl eher rechte Recken an. Die haben zwar nicht viele Sachargumente aber zumindest wissen sie wie man Kommentare negativ bewertet. Das war besonders bei den ersten Kommentaren erschreckend, wie schnell da der rote Balken angeschwollen ist.

Mir ist auch schon zu anderen Artikeln aufgefallen, wie sehr das trollen im Standard-Forum Überhand nimmt, wobei sich das nicht auf "FPÖ-Trolle" beschränkt, aber zeitweilen ist es echt anstrengend, die vernünftigen Kommentare herauszufiltern.

Ja wäre echt nett...

vom Standard Team wenn Ihr das überprüfen würdet. Das Forum stinkt gewaltig nach einer FPÖ Veranstaltung. Habe noch nie so viele Hasspostings gegen Asylanten im Standard Forum gelesen, wie in den letzten 2 Tagen.

Warum organisieren Sie sich nicht ein eigenes Forum, wo

nur die Ansichten veröffentlicht werden, die Ihnen gefallen?

Dort können Sie ihre Vorstellung, von einem demokratischen Forum (für Gleichgesinnte) ausleben.

auch an sie die ehrlich gemeinte frage:

ist am in ihren augen schon ein "fpö-troll" nur weil man die sinnhaftigkeit dieser aktion hinterfragt und den forderungskatalog kontraproduktiv findet ?

ich bin durchaus dafür,die situation von asylanten in diesem land zu verbesseren,aber mit solchen aktionen passiert meiner meiung nur das,was man im englischen "preaching to the converted" nennet-man erreicht einzig und allein die leute,die ohnehin schon politisch am linken rand stehen und ohnehin schon eine asylanten-positve meinung haben,aber man erreicht keine einzige person die in der sache vielleicht noch unentschlossen ist oder menschen die selbst an der schwelle zur armut stehen und denen soldarität in der sache gut tun würde...

kontraproduktiv?

Natürlich erreichen die Flüchtlinge viel mehr Personen, wenn sie (und alle die sich bereits solidarisieren) mitten in Wien demonstrieren als in Traiskirchen.

Anti-Flüchtlings-Kommentare?
Anti-Wirtschaftsflüchtlings-Kommentare!

Quod erat demonstrandum

Kalibrierung

Ich les hier immer, wie zynisch die Poster wären - ok - jetzt sag ich mal was wirklich zynisches - in Bangladesh sind gerade hundert Arbeitsplätze freigeworden, dort kann man jederzeit anfangen.
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Arbeitserlaubnis? Ok - was wollt ihr denn Arbeiten? Die Arbeit ist nicht mehr hier, die ist dort, von wo ihr herkommt, wir haben (fast) alle Produktionsstätten verloren und werden nur mehr beschäftigt. Das Geld muss am rollen gehalten werden, darum produziert ihr (fast gratis) und wir konsumieren (viel zu viel). Der Reichtum ist oberflächlich und nur mit maximalem Zeitaufwand zu erhalten. Vorschlag - wer hier her kommt, MUSS arbeiten, und wenn er/sie nichts findet, dann kann man ihm/ihr leider auch nicht helfen. Pragmatism rulez!

Schlussfolgerung

Mein Schluss:
Nicht jeder, der hier als Arschloch schreibt, muss auch tatsächlich eines sein.
Hoffentlich.

Muss man den wirklich alles schlecht reden?
Ich sehe es ja positiv, dass ich in einem Büro arbeiten kann und nicht am Fließband irgendwelche Geräte zusammen bauen muss.
Allein das seh ich schon als eine Verbesserung meines Lebensstandards.
Und von wegen maximalen Zeitaufwand. Ich habe Wochenenden und Urlaubstage, das sind in anderen Ländern Fremdworte.

Das ist schön für Sie, wenn Sie in einem Büro arbeiten können, ich tu das auch. Dabei ist aber zu bedenken dass das Um und Auf der Büroarbeit die Kommunikation ist und das bedeutet Sprachbeherrschung...Klingelts? UND! Ich zitiere "Im Camp selbst müssen Deutschkurse und Berufsvorbereitungskurse mit Praxis-Schwerpunkt z.B. im handwerklichen Bereich eingeführt und abgehalten werden." - Die Herrschaften (sic...) wollen also tatsächlich im handwerklichen Bereich arbeiten - allein - in welchem?? Sagen Sie mir bitte (außerhalb des Bau- und Baunebengewerbes) ein Handwerk, dem es gut geht!? Das hält sich in engen Grenzen. Wobei - Ich könnte einen Schneider gut gebrauchen, aber nicht zu den hiesigen Kosten. UND! Handwerk? Selbstständig? Urlaub - nada

Das Um und Auf ist die Kommunikation!
Welche Kommunikation denn, wenn man schon seine eigene Sicht der Dinge als tägliche Fertignahrung zu sich genommen hat.
Ha, ha, ha, ha.

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