FTD-Mitarbeiter kritisieren: "Wurden monatelang hingehalten"

26. November 2012, 13:02
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Warnung vor ähnlichen Entwicklungen in anderen Redaktionen

Großer Unmut bei den Mitarbeitern der "Financial Times Deutschland": In einem Flugblatt, das auch auf einer neuen Facebook-Seite abrufbar ist, kritisieren sie, vom Vorstand "monatelang hingehalten" worden zu sein. Dessen Konzept sei "zusammenlegen, zusammenschrumpfen, kündigen" gewesen. Mitarbeiter hätten Gehälter "weit unter Tarif" akzeptiert und auf Gehaltserhöhungen verzichtet. Die "ständige Verdichtung" der Arbeit sei auf der Tagesordnung gestanden, bis "selbst die Unternehmensberatung Porsche Consulting nichts mehr zum Einsparen" gefunden habe. Auch bei anderen Redaktionen im Verlagshaus Gruner+Jahr gebe es solche Entwicklungen, warnen die "FTD"-Mitarbeiter und kündigen Betriebsversammlung in den nächsten Tagen an. (red, derStandard.at, 26.11.2012)

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