Zwei Wintersportler unverletzt aus Gletscherspalten in Tirol gerettet

26. November 2012, 12:14
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Tschechischer Bergsteiger stürzte am Großvenediger fünf Meter tief in eine Spalte - Niederländer landete auf Schneebrücke

Sölden/Lienz - Zwei Wintersportler haben am Sonntag in Tirol einen Sturz in eine Gletscherspalte unbeschadet überstanden. Laut Polizei stürzte ein 26-jähriger Bergsteiger aus Tschechien am Großvendiger in einer Höhe von rund 3.000 Metern etwa fünf Meter tief in eine Spalte. Fast zeitgleich schlitterte ein 23-jähriger niederländischer Skifahrer am Tiefenbachferner in Sölden (Bezirk Imst) in eine offene Gletscherspalte. Beide wurden unverletzt geborgen.

Der Tscheche hatte mit einem Begleiter eine Hochtour auf den Großvenediger unternommen. Nach einer kurzen Gipfelrast wollten die beiden zur Prager Hütte absteigen, wobei der 26-Jährige einbrach. Sein Begleiter setzte einen Notruf ab, da es ihm nicht möglich war, seinen Kameraden zu bergen. Der 26-Jährige konnte sich jedoch mittels Selbstrettungstechnik befreien.

In Sölden stürzte der Niederländer drei Meter tief ab, ehe er auf einer Schneebrücke zu liegen kam. Der Urlauber war trotz Warnschildern vom gesicherten in den freien Skiraum gefahren. Bei der Abfahrt kam er zu Sturz und rutschte in die offene Spalte. Er konnte von anderen Skifahrern und der Pistenrettung unverletzt geborgen werden. (APA, 26.11.2012)

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    Die beiden Urlauber hatten Glück, sie konnten unverletzt gerettet werden.

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