343 Industries: Arbeit an "Halo 5" hat schon begonnen

  • Kiki Wolfkill ist die Produzentin von "Halo 4". Sie fing vor 16 Jahren im den Bereichen Motion Graphics und Cinematics in der Videospielbranche an und war unter anderem auch Director of Art der Microsoft Game Studios.
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    Kiki Wolfkill ist die Produzentin von "Halo 4". Sie fing vor 16 Jahren im den Bereichen Motion Graphics und Cinematics in der Videospielbranche an und war unter anderem auch Director of Art der Microsoft Game Studios.

Auf welcher Plattform es erscheinen wird, verriet Produzentin Kiki Wolfkill jedoch noch nicht.

Mit dem Debüt-Werk "Halo 4" lieferte Microsofts neues Studio 343 Induistries eine technisch modernere, aber sehr traditionelle Fortsetzung der Sci-Fi-Serie. Erst wenige Wochen am Markt, wurden die konzeptionellen Arbeiten für das nächste Kapitel bereits wieder aufgenommen, bestätigt Produzentin Kiki Wolfkill gegenüber dem GameStandard. Ob der Titel noch für Xbox 360 oder schon für die nächste Xbox erscheinen wird, verriet Wolfkill jedoch nicht. "Wir denken bereits angestrengt über das nächste Spiel nach. Aber wir konzentrieren uns dabei darauf, welches Erlebnis wir bieten wollen, und nicht auf die Plattform."

Sprung nach vorne

Die Spekulationen um einen "Halo"-Titel der nächsten Generation angeheizt hat 343 Industries Entscheidung, eine neue, modernere Engine für "Halo 4" einzusetzen. Das Resultat ist optisch ein deutlicher Sprung nach vorne im Vergleich zu vorangegangenen Werken, die noch unter Aufsicht von Bungie Entertainment umgesetzt wurden. "Wir werden den Entwicklungszyklus immer dazu nutzen, die darunterliegende Technologie auszureizen, um unsere Vision zu erfüllen - egal, um welche Plattform es sich handelt.", so die Produzentin.

Neue Ideen gesät

Wie das nächste Kapitel aussehen könnte, ließe sich bereits an einigen Aspekten von "Halo 4" ablesen. "Es war eine kreative und produktive Herausforderung, eine Balance zwischen alten Konzepten und dem, was wir ändern wollen, zu finden. Für uns war es wichtig, das Vertrauen der 'Halo'-Gemeinde zu gewinnen und gleichzeitig unsere Kreativität auszudrücken und das Fundament den Weg zu setzen, den wir mit 'Halo' gehen wollen.", sagt Wolfkill. Dazu gehöre auch das relativ offene Ende des jüngsten Werks. "Der Master Chief muss einige schwierige Entscheidungen treffen und es interessant die Motivationen hinter diesen Entscheidungen zu hinterfragen." (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 26.11.2012)

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