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Innovationsforderer Yves Guillemot (Ubisoft) und Innovator Shigeru Miyamoto (Nintendo)
Die Xbox 360 hat bereits sieben Jahre auf dem Buckel, die PlayStation 3 immerhin sechs Jahre. Zu viel, meint zumindest Yves Guillemot, Chef des französischen Spielherstellers Ubisoft. "Das hat der Industrie ein wenig geschadet. Wir brauchen neue Konsolen. Am Ende eines Zyklus bricht der Markt für gewöhnlich ein, da es wenig neue Spiele, neue Franchises gibt. Ich hoffe nächstes Mal werden sie früher erscheinen.", zitiert Polygon Guillemot.
Weniger risikofreudig
Am Anfang einer neuen Hardwaregeneration steige bei Entwicklern die Bereitschaft "Risiken einzugehen, um andere Dinge auszuprobieren". Im Gegensatz dazu verkaufen sich neue Spielideen am Ende eines Zyklus schlechter, selbst wenn sie gut sind. Daher würden Studios aktuell weniger risikofreudig.
Darf man den Branchenberichten Glauben schenken, wird es bis zum Start der nächsten Generation nicht mehr allzu lange dauern. Sowohl die neue PlayStation als auch die nächste Xbox werden für Ende 2013, Anfang 2014 erwartet. Am 30. November startet Nintendos Wii U in Europa. (zw, derStandard.at, 26.11.2012)
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... findet die Situation großartig, weil die Userbasis seit Jahren auf einem Maximum steht und sich so die Entwicklung in große Spiele natürlich eher auszahlt. Wenn man wie Ubisoft oder Electronic Arts eher möglichst schnell möglichst viel rausschleudern muss, dann braucht man natürlich ständig neue Hardware, weil die User sonst den Unterschied zwischen den einzelnen Teilen nicht mehr erkennen können, ist natürlich komplett logisch.
sollten vielleicht statt jammern einen speziellen "innovationsschub" ins leben rufen, fuer den man keine neue konsolen o. pc's braucht : nennt sich statt dumbing down ein neues game industry zeitalter des smart up's einzuleiten
statt in z.b. strategie spielen die komplexitaet stetig zu verringen und die ui's auf 3 klick buttons zu verbloeden, koennte man wieder richtig komplexe UND doch story-reiche spiele produzieren....NUR dass wueder bedeuten= weniger gewinausschuetungen und mehr in spielstrategie-entwicklung u. storytelling zu investieren, statt paar graphiker und cg farmen fuer alle spiele zu beschaeftigen (um synergien bei "ein ui fuer alle systeme" + 30 minuten story verteilt auf 100 zufallsgerenderte karten mit paar npcs etc...)
Plattformen wie Handy und Tab, PC und Konsolen verdrängen. Wenn man sich aktuellen Grafikkerne (Tegra usw) anschaut, übertreffen die bereits die ersten und zweiten Generationen der Konsolen. Gepaart mit Display per Wifi scheint das interessant zu werden. Irgendwann wirds auch den Softwareschmieden zu hart für alle Plattformen zu programmieren. Ist ja jetzt schon der Fall und daran zu sehen das viele Games auf Unreal Engine und Co. basieren, weil die schon für alle Major Plattformen angepasst sind...
Maus und Wireless Xbox Gamepad anschliessen und zwar ohne Treiberinstallation. Wegen Spiele. Ein GTAIII/Vice City sind für ein so flaches Tablet stand heute nicht schlecht. Bis Tablets und Konsolen ebenbürtig sind, vergeht zwar noch ein wenig Zeit - aber nicht viel. Könnte bereits in ein zwei Konsolen Gen soweit sein.
Natürlich gehts auch um ausser Haus spielen.
Ein Tablet ist ja genau dafür gedacht, um auch ausser Haus gewisse Dinge zu tun.
Des Weiteren kanns gar nicht zur Konsolidierung auf eine Plattform kommen. Denn Konsolenspieler wollen an großen Fernsehern zocken und nicht auf 7 oder 10" Displays.
Das Tablet per HDMI an den Monitor anschließen? Bringt dann nur ein unnützes Display mit das den Preis in die Höhe treibt.
Ausserdem könnten Tablets performancetechnisch nie an Konsole und PC heranreichen. Spätestens dann, wenns auf Konsole und PC mit der Auflösung in den 4k Bereich geht weil denen einfach die Kühlung fehlt.
wenn ich mir so den gamestore meines tablets anschaue ist dort für mich als alten spielefan überhaupt nichts dabei was mich irgendwie reizen würde. ich habe selber ein tegra-3-tablet und selbst die optimierten spiele im tegra-shop sind total uninteressant.
und wer glaubt, dass mit den billigen 1-5e-spielen auf dauer die fans bei der stange gehalten werden können hat sich geirrt.
ich glaube sogar, dass die smartphones und tablets nicht mal die dezidierten handheld-konsolen wie 3ds und vita verdrängen werden können, weil jemand der ein echtes mobiles spielevergnügnen haben will, sicher nicht auf smartphones setzen wird.
ich persönlich denke, dass smartphones&tablet einen neuen markt für billige kleinige spiele bedienen werden.
Die meisten schreien "bessere Spiele" statt besserer Grafik. Also ich wehre mich nicht gegen bessere Grafik, sondern freue mich darauf. Jedoch sind Kreativität und Innovation ebenso wichtig - keine Frage. Ich warte schon seit Jahren darauf, dass sich in Richtung KI etwas entwickelt, aber von Revolution wenig zu spüren, nicht mal wirklich Evolution.
Wirklich innovativ wären Konsolen, wenn sie von der technischen Seite her mit 3D-Brille in Full-HD und Rundumsicht in Verbindung mit Kinect 2.0 (Fingererkennung, daher greifen möglich) ausgeliefert werden, dazu kreative wirklich interaktive Spiele mit bahnbrechender KI. Bis auf letzteres wird's das wahrscheinlich sogar spielen, wenn man sich die Patentanmeldungen so durchliest in letzter Zeit.
Ist schon schwer ein neues Spiel herauszubringen, das durch Spielmechanik und Story glänzt anstatt durch einen neuen grafischen Meilenstein, da muss man doch glatt Aufwand reinstecken.
Stichwort Ubisoft: Anstatt sowas zu machen wird einfach ein alter Titel (Rayman 3 für PS2) auf HD getrimmt und neu verkauft (XBox Live und Playstation Network). Bin gespannt bei welchen Spielen das noch so passieren wird.
Neue Konsolen sind wichtig um mehr Innovation am Markt zu fördern. Neue Hardware ermöglicht neue und ausgereiftere Software. Beispiele sind unter anderem die Bewegungssteuerung und Fotorealismus im Game.
Die Neue Hardware ermöglicht es den Entwicklern viel freier in der ausarbeitung ihrer Ideen vor zu gehen. Wi hätte man ein Mirrors Edge auf einem N64 realisieren sollen? Dafür fehlte einfach unter anderem die Engines um Bewegungen abzubilden und die Grafik um ein Einbinden des Spielers in die First-Person Perspektive zu ermöglichen.
Fotorealismus, nein, danke.
Ich will ja keine Standbilder anschauen.
Und Bewegungssteuerung gab es schon für Atari 2600, aber die war ja auch ziemlich leistungsfähig im Vergleich zu einem Brettspiel.
Die meisten Genres wurden schon auf den ersten Konsolen und Heimcomputern entwickelt.
Aber das war auch mehr Invention statt Innovation.
verstehe ich nicht.
gerade wenn grafiktechnisch nichts bahnbrechendes mehr zu reißen ist, kann man ressourcen und energie in inhalte oder spielmechaniken stecken.
nicht ohne grund finden sich interessante konzepte und ideen bei den indie bzw. "arcade"-spielen.
kreativität im spieldesign ist nicht primär von der stärke der hardware abhängig.
guillemont meint wohl, man kann keinen platten effektschreierischen blockbuster mehr rausschmeißen, sondern müsste sich künstlerisch ins zeug hauen. diesen aufwand mag er nicht.
Ähm nein. Er regt sich auf, dass am Ende eines Konsolenzyklus sich die x-te Version eines Franchises nicht mehr so gut verkauft wie zu Beginn.
Neue Spiele mit neuen Ideen würden sich auch auf einer "alten" Konsole sicherlich noch gut verkaufen. Vor allem wenn die Konsole günstig ist.
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