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vergrößern 800x500Im Sigmund-Freud-Park schlugen Asylwerber und Unterstützer ihre Zelte auf.
Traiskirchen/Wien - Aus dem "Refugee March" wurde das "Refugee Camp": Nach dem am Samstag einige hundert Asylwerber und Aktivisten die 35 Kilometer von Traiskirchen nach Wien zu Fuß absolviert hatten, um auf die Lebensbedingungen im niederösterreichischen Flüchtlingslager aufmerksam zu machen, errichteten sie im Sigmund-Freud-Park vor der Votivkirche ein Zeltlager. Etwa 70 Menschen haben dort die Nacht von Samstag auf Sonntag verbracht - bei wenigen Grad über Null. Und der Protest könnte noch einige Tage weiter gehen.
Wie der Standard am Sonntagnachmittag erfuhr, gibt es laufend Gespräche zwischen den Veranstaltern und der Stadt Wien, der Eigentümerin des Parks. Diese habe keine Absichten kundgetan, eine Räumung zu veranlassen, hieß es, auch die Polizei hielt sich am Sonntag weitgehend zurück. Angemeldet ist das Camp bis Ende der Woche, ob es tatsächlich so lange aufrechterhalten wird, ist freilich offen; auch ein Ortswechsel steht im Raum.
Im Lauf des Sonntags organisierte sich das Camp nicht nur vor Ort, sondern auch im Internet. Via Twitter (#refugeecamp) wurde aufgerufen, Spenden wie Schuhe, Kleidung oder Schlafsäcke vorbeizubringen; die Caritas versorgt die Camper mit warmer Suppe. Auf einer eigenen Website wurden auch die Forderungen der Flüchtlinge publiziert.
Sie verlangen unter anderem neue Dolmetscher, den Stopp der Überstellung in ländliche Gegenden, mehr Möglichkeiten zur Fortbildung in den Camps und eine Erhöhung des Taschengeldes. (hei, DER STANDARD, 26.11.2012)
Die Asylwerber befürchten Abschiebungen
Die Caritas ist auf der Suche nach einer neuen Unterkunft
Laut Innenministerium und Caritas steht aber keine Abschiebunswelle bevor
Behörden: Haftvoraussetzungen nicht mehr gegeben - Zieht ins Servitenkloster in Wien
Die aus der Votivkirche ins Servitenkloster übersiedelten Flüchtlinge wollen ihren Protest von dort aus fortsetzen. Die Polizei hat jetzt mit Einzelprüfungen der Asylfälle begonnen - der Ausgang ist offen
Flüchtlinge wollen sich nach Abgang aus Votivkirche weiter für ihre Anliegen einsetzen - Auch Caritas und Schönborn fordern Verbesserungen im Flüchtlingswesen
Caritas: Handelt sich um "eine gute, friedliche Lösung"
Elfte Woche der Flüchtlingsproteste in der Votivkirche, und nach wie vor gibt es keinen Ausweg. Den angekündigten Einzelfallprüfungen nach einem Umzug begegnen Betroffene mit Misstrauen und Unverständnis.
Laut Wiener Polizei liegt ein rechtskräftig negativer Asylbescheid gegen Shahjahan Khan vor, der am Donnerstag verhaftet wurde
Rechtskräftig negativer Asylbescheid gegen Pakistaner - Unterstützer angezeigt - Grüne: Unverständliche Eskalation
Wiener Erzbischof lehnt in einem Brief erneut Garantien für Votivkirche-Besetzer ab
Mann wurde vor der Kirche verhaftet
Die Flüchtlinge brauchen weiterhin Unterstützung, haben aber auch unrealistische Forderungen, sagt Klaus Schwertner
Aus Angst vor Verhaftungen wollen sie in der Kirche bleiben und nicht in die bereitgestellten Notquartiere übersiedeln
Das Swat-Tal gilt als Rückzugsgebiet pakistanischer Taliban - Wien: Proteste gehen weiter
Fremdenpolizeichef Gerhard Reischer: Auch bei negativen Asylbescheiden bestehen Möglichkeiten, im Land zu bleiben
Flüchtlinge müssten aber lernen, dass in Rechtsstaat nicht alles möglich ist
Asylwerber sind meist zur Untätigkeit verdammt, arbeiten dürfen sie nur als Saisonniers
Protestierende Flüchtlinge haben Entscheidung nach Brief von Präsident Fischer und einer Solidaritäts-Demo getroffen
Brief des Bundespräsidenten löste bei protestierenden Flüchtlingen Nachdenken über Umzug aus
Tatsächliche Übersiedlung aber offen - Flüchtlinge reagieren erfreut auf Brief des Bundespräsidenten
Appell des Staatsoberhaupts, Votivkirche zu verlassen und Hilfe anzunehmen
Positiver Evaluierungsbericht zu Camp-Räumung "nicht überraschend" - Kritik auch von den Grünen
Einschreiten der Polizei im Dezember entsprach "durchgehend den geforderten Grundsätzen der Deeskalation und Verhältnismäßigkeit"
Bildung für allE und zwar umsonst !
selbst ein "bummel - langzeitstudent" bin ich immernoch für die prinzipien die wir 2009 in Wien und sonstwo gefordert haben. Bachelor / Master , Beschränkungen allerorts" Quasi- Abschaffung von Studien wie der kritischen IE und förderung der MINT Fächer muss einE geistes, sozial, kultur WissenschaftlerIn erstmal verkraften. Daten- Berechnbarkeit- Statistiken- Abschlüsse in der und der Zeit ZACK ZACK! So genannte "Qualität statt Quantität" nennt man das dann um auszudrücken, dass man Studien zu einer Ausbildung unter wirtschaftlichen macht. Innovationen will man, lässt den Menschen aber keine Zeit zum denken , reflektieren lesen reden diskutieren... Ist auch nicht gewollt>The rich get richer ... eat em im
Hier ist alles gratis. Essen, Unterkunft, Internet, Taschengeld, Kleidung, Heizung, Strom.
Nur die Österreicher dürfen das alles zahlen. Und dazu noch die Steuern, mit denen solche Gratisaktionen finanziert werden...
wenn jemand nicht sofort eine "gutmenschen-meinung" vertritt und alles gutheißt, wird sofort die rassismuskeule ausgepackt( stichwort:"fpö-kampfposter", öä).
es würde mich interessieren ob Sie, als offensichtlich besserer mensch als viele anderen hier, sich auch die aus den forderungen entstehenden kosten teilen?
ich für meinen teil hab kein geld mehr übrig, nachdem ich (inkl. ALLER Steuern in Ö) ~280 tage für den Staat arbeiten gehe und dann erst für mich ;(
Kleiner Kursus im Steuerrecht nur für Sie:
Ausgaben des Staates werden durch Steuern aller Konsumenten und aller Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen, gleich ob Staatsbürger oder Staatsvolk, hereingebracht.
PS: Wenn Sie für die genannten Dinge keine Beiträge leisten wollen, dann müssen Sie in ein steuerfreies Land ziehen.
dann stimmt Ihr Argument.
Wenn er aber das Geld für alles, was er kauft, von UNSEREM Staat bekommt, dann dürfen Sie das Ganze nocheinmal durchdenken. Neugierig, zu welchem Schluss Sie diesmal kommen...
FPÖ-Troll-Party?
Also irgendwas stinkt doch in diesem Forum gewaltig. Auch wenn dieses Thema polarisiert, so sind doch die Anti-Flüchtlings-Kommentare verdächtig hochkonzentriert. Das spiegelt doch nicht die klassische Standard-Leserschaft wieder. Ist da eine von der FPÖ organisierte Trollbande am Werk?
PS: das ist keine Verschwörungstheorie sondern nennt sich Astroturfing: http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing
1. sie können nicht unterscheiden zwischen der kritik an diesem von ngos inszenierten event und den anliegen der asylwerber
2. sie sind blind und taub für kritik
3. sie setzen jeden, der mit diesen zum teil absurden forderungen nichts anfangen kann ebenso wie
4. jeden der die widersprüche (zuviele in traiskirchen und gleichzeitig ablehnung alternativer unterbringung) anspricht als fpöler/nazi hin
sorry, aber das ist ziemlich daneben...
also bitte die, die falschen sind aus plastik...;)
http://www.youtube.com/watch?v=NLTQVnMgXQE
ich bin gottseidank nicht in der Situation, aber wenn ich vor Assads Terrorregime fliehen würde, würde mir glaube ich bei Schutz meines Lebens durch ein Fluchtland etwas Besseres einfallen als nach Wien für das Recht auf Internet zu marschieren...
Internet ist ein weltweites Kommunikationsmittel. Auch in Syrien, dem Sudan, in Somalia, im Iran... ist es mit geringem Aufwand möglich über das Internet zu Kommunizieren.
Ich möchte bitte einmal ein Antwort auf diese Fragen:
Würden sie wissen wollen wie es Ihrer Familie oder Ihren Freunden geht, welche sich noch immer in einem Kriegsgebiet befinden?
Würden Sie sich Informieren wollen wie die Lage in dem Kriegsgebiet ist?
Wäre Ihnen das Schicksal Ihrer Liebsten auf einmal komplett wurst?
Ihr tuts alle so als ob das Internet irgendein Luxus ist, das ist es schon lange nicht mehr. Das Internet ist in erster Linie ein billiges Kommunikationsmittel.
Ich hab heut noch Freund die kein Internet haben. Denen gehts auch gut, und wenn sie ins Internet wollen dann gehn sie ins Internet cafe oder zu Freunden. Gut Freund werns hier wenig haben geb ich zu. Aber das Taschengeld könnten sie doch Sinnvoll im Internet Cafe ausgeben.
...notwendige fahrscheine (auch die für pflichttermine bei der ausländerpolizei müssen davon bezahlt werden), hygieneartikel (rasierer, damen-sachen etc.), internetcaffee....
gegenfrage: was bitte wäre so vermessen daran in traiskirchen den sicherlich ohnehin vorort vorhandenen internetanschluss auch den asylwerbern in einem computerraum zur verfügung zu stellen? (abgesehen das bei der derzeitigen überfüllung, weil gewisse budesländer ihrer pflicht nicht nachkommen, wahrscheinlich kein platz ist)
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