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Berlin/Wien - Sex mit Tieren soll nach einem Medienbericht in Deutschland bald wieder verboten sein. Eine Novelle des Tierschutzgesetzes sehe vor, die sogenannte Zoophilie mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro unter Strafe zu stellen, berichtet die Berliner Tageszeitung "taz" am Montag. Die Novelle des Tierschutzgesetzes solle am Mittwoch im Agrarausschuss des deutschen Parlaments beraten werden. Mitte Dezember sei der Beschluss des Gesetzes im Plenum des Bundestags vorgesehen. In Österreich ist Sex mit Tieren seit 2005 verboten.
Nach Expertenangaben werden Tiere in Deutschland in erheblichem Ausmaß sexuell missbraucht. In speziellen Internet-Foren tauschten sich tausende Mitglieder über diverse Techniken aus, kritisiert der Bundesverband praktizierender Tierärzte. Es gebe Bauernhöfe in Deutschland, die Tiere speziell für solche Praktiken vermieteten.
Der Vorsitzende des Agrarausschusses im deutschen Bundestag, Hans-Michael Goldmann (FDP), sagte der Zeitung, die Koalition wolle konkret verbieten, ein Tier "für eigene sexuelle Handlungen zu nutzen". Auch solle unter Strafe gestellt werden, Tiere für sexuelle Handlungen Dritter abzurichten oder zur Verfügung zu stellen und dadurch zu artenwidrigem Verhalten zu zwingen.
Deutsche Tierschützer fordern seit langem, Tiere vor vermeidbaren Schäden oder Missbrauch zu schützen. Bisher ist Sex mit Tieren in Deutschland nur verboten, wenn er zu erheblichen Verletzungen des Tieres führt. Die Strafbarkeit sexueller Kontakte zwischen Mensch und Tier wurde im Jahr 1969 durch die Strafrechtsreform aufgehoben.
In Österreich fällt Sex mit Tieren unter Tierquälerei und ist seit 2005 - als ein entsprechender Absatz in das Tierschutzgesetz eingefügt wurde - verboten.
Der deutsche Verein ZETA (Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung), der sich für die Rechte von Zoophilen einsetzt, will gegen das Gesetz klagen. "Bloße Moralvorstellungen haben im Recht nichts zu suchen", sagte ZETA-Vorsitzender Michael Kiok der "taz". (APA, 26.11.2012)
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Ein echt toller Artikel zu der ganzen Thematik.
Nur mal so wieder zur Aufklärung worum es eigentlich geht (nicht die Hunde, Pferd und Schafvergewaltiger) ZItat:
Viele sodomitische Praktiken gehen eindeutig mit der physischen Schädigung des betroffenen Tieres einher und sind daher sowieso strafbar. Die Grauzone bilden jene Zoophile, die sich in einer auf Gegenseitigkeit beruhenden Beziehung mit dem tierischen Geschlechtspartner wähnen – auch sexuell. Während die meisten Tierschützer diese Vorstellung generell ablehnen, sieht ein kleiner Teil der Tierrechtsbewegung darin letztlich die individuelle Überwindung des Speziesimus.
Schon bevor irgendwer Sex mit seinem Tier hat ist dieses Tier sein Besitz... sein Sklave... mehr Status hat ein Tier nach geltendem Recht nicht.
NIEMAND fragt jemals nach ob ein Welpe nun von einer Familie mitgenommen werden will aus dem Zoohandel. Niemand fragt jemals den Welpen ob er denn nun kastriert werden möchte... nun eigentlich fragt niemals irgendwer ein Tier irgendwas.
Und trotzdem werden Dinge mit Tieren gemacht die weit über das was hier verboten werden soll hinausgehen was den Schaden am Körper und am Geist des Tieres betrifft.
Aber gut... wie gesagt: das Hauptargument ist halt die Vergewaltigung und der wahre Grund ist und bleibt das "Igitt, Bäh, Pfui! Hab Angst!" Abwehrverhalten.
andererseits mag ich Madame auch nicht dauerrollig werden lassen. Rolligkeit ist Streß. Und 2x pro Jahr werfen ist auch nicht grad gesund. Was tun mit den vielen Welpen? Eins würd ich ja behalten, für 4 hätte ich Plätze. Aber irgendwann gibts keine Plätze mehr. Ich hab einmal eine völlig kachektische (fast verhungerte) Katze aufgelesen, die in der von Ihnen beschhriebenen "Freiheit" gelebt hat. Halb erfroren: es war der erste Schnee im Herbst, und die besagte Katze hatte keine wärmende Fettschicht. War zu schwach, um noch irgendwas zu jagen. Leider hat sie sich mit meiner nicht vertragen- die einzige Möglichkeit war das Tierheim am Rand der Bezirkshauptstadt, mit viel Grün und Wiese. Dort haben sie immerhin nach der Eingewöhnung Freigang.
Natürlich geht es nicht um Tierschutz, sondern um die Durchsetzung von Moralvorstellungen.
Logischerweise sind die jeweiligen Moralvorstellungen nichts als Zeitgeist und haben keine Quelle, die man als absolut richtig ansehen könnte.
(Außer man glaubt an einen Gott, der die Vorgaben macht)
Ein Schäfer, der einsam den ganzen Tag hüten muss, der kommt schon mal auf Ideen.
Ebenso junge Leute in der Pubertät.
Auch ich bin angewiehert(scherz!) bei der Vorstellung so etwas zu sehen.
Aber ich weiß auch, dies ist nur das Resultat meiner kulturellen Prägung.
Was erlaubt ist und was nicht wird durch den Zufall der sich durchsetzenden Vorstellung bestimmt.
SadoMaso jagt heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor, Swingerclubs auch nicht.
Muß ja auch nicht sein. Gibt ja genügend Männer und Frauen, die gerne ein Petplay machen. Dazu gibt es ja auch genügend Angebote. Es ist aber schon recht fragwürdig, wieso so ein Verbot erst 2012 kommt? Hat wer was zu verbergen ;-)
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