MA 48 veröffentlicht App mit Augmented Reality

  • Hilft beim Umgang mit Müll: Die "48er"-App.
    foto: ma 48

    Hilft beim Umgang mit Müll: Die "48er"-App.

Zeigt Termine und Standorte von Sammelstellen - mit Nachschlagewerk und Kalender

Die Wiener Magistratsabteilung 48 hat die kostenlose App "Die 48er" für Android und iOS veröffentlicht. Das Programm soll Smartphone-Besitzern helfen, ihren Müll fachgerecht zu entsorgen.

Auf der Suche nach der Sammelstelle

Die App bedient sich dazu der Homepage der Stadt Wien sowie den im Rahmen des Open Government-Projektes zur Verfügung stehenden Daten. Auf einer Karte werden diverse Müll- und Schadstoffsammelstellen angezeigt, als auch Spender für Hundekotsackerl oder WC-Anlagen. Was eingeblendet wird, lässt sich per Filter einstellen.

Auch Augmented Reality-Funktionen wurden integriert. Per Blick durch die Kamera wird die Umgebung mit Informationen überlagert, die anzeigen, in welcher Richtung und Entfernung die nächste gewünschte Sammelstelle zu finden ist. Auch eine Routenberechnung ab Standort steht zur Verfügung.

Kalender und "Mist-ABC"

Dazu werden auch Entsorgungs- und Abholtermine - etwa der mobilen Problemstoffsammlung - angezeigt, die sich in den Kalender von "Die 48er" übernehmen lassen. Erinnert wird mit Push-Nachrichten.

Weiters beinhaltet die App ein "Mist-ABC". Dieses verfügt nach Angaben der MA 48 über hunderte Einträge zu verschiedenen Materialien und Dingen, über deren richtige Entsorgung informiert wird. Bei speziellen Abfällen wird die nächstgelegene passende Sammelstelle auf der Karte angezeigt. Das Nachschlagwerk soll laufend ergänzt werden.

Per Klick kann mit der MA 48 auch Kontakt aufgenommen werden, entweder via E-Mail oder mit einem Anruf am "Mist-Telefon" Optional können Nachrichten zu bestimmten Themen auch abonniert werden. Ebenfalls verknüpft ist das Programm auch mit dem Facebook- und YouTube-Auftritt der MA 48.

"Die 48er" kann auf Google Play und im  heruntergeladen werden. Vorausgesetzt werden Android 2.2 bzw. iOS 4.0 oder höher. (red, derStandard.at, 25.11.2012)

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