Samsung bringt neues Dualscreen-Smartphone auf den Markt

  • Samsungs neues Dualscreen-Luxustelefon: Das SCH-W2013.
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    Samsungs neues Dualscreen-Luxustelefon: Das SCH-W2013.

SCH-W2013. Start in China, Action-Ikone Jackie Chan als Testimonial

Samsung bereitet gerade den Marktstart für ein Highend-Dualscreen-Smartphone vor. Dem im vergangenen Dezember veröffentlichten SCH-W999 folgt heuer das SCH-W2013.

Kraftpaket

Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein Klapphandymit zwei Super AMOLED-Touchdisplays mit einer Diagonale von 3,7 Zoll und einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Im geschlossenen Zustand lässt es sich wie ein konventionelles Smartphone bedienen, im aufgeklappten Zustand offenbart es das Tastenlayout eines Featurephones für schnelleres Tippen von SMS und das Wählen von Nummern.

Auch die restliche Ausstattung kann sich sehen lassen. Mit dabei ist ein 1,4 Ghz-Quadcore-Prozessor, der auf zwei GB RAM zugreift. Es dürfte sich, so die Vermutung von Engadget, dabei wohl um die Exynos 4412-Plattform handeln. Der CPU stehen zwei Gigabyte an RAM zur Seite, der interne Speicher für Betriebssystem und Apps beträgt 16 GB. Per microSD-Slot kann um bis zu 64 GB aufgestockt werden.

Dual-SIM

Die rückseitige Kamera schießt Bilder mit acht Megapixel und kann Full HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen, jene auf der Frontseite liefert 1,9 Megapixel. Der Akku liefert 1.850 mAh. Der Androide beherrscht den Dual-SIM-Betrieb, wobei über einen der beiden Slots eine 3G-Verbindung errichtet werden kann. Das SCH-W999 misst 117,8 x 60 x 16,83 mm und wiegt laut Datenblatt 195 Gramm. Vorinstalliert ist Android 4.0.

Teure Anschaffung

Wie schon der Vorgänger wurde das Handy, das vermutlich nur über die China Telecom in Umlauf kommt, bei einem Charity-Konzert vorgestellt. Als Werbeträger fungiert der weltweit aus Martial Arts-Actionfilmen bekannte Filmstar Jackie Chan.

Die Anschaffung des ausgefallenen Smartphones werden sich wahrscheinlich nur wenige leisten können. Der Preis dürfte sich allen Anschein nach in einem Bereich von etwa 2.300 Euro bewegen. (red, derStandard.at, 25.11.2012)

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