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Kim Dotcom, Gründer des einst mächtigen Filehosters Megaupload, prüft eine Klage gegen die Regierung der Vereinigten Staaten. Das gab er jüngst via Twitter bekannt.
So soll ihm ein Anwalt erklärt haben, dass eine solche Klage durchaus möglich sei und Aussicht auf Erfolg hätte. Konkret geht es um eine Schadenssumme von 2,6 Milliarden Dollar, die er von der US-Administration und der Filmindustrievereinigung MPAA zurückfordern würde.
Im Januar 2012 wurde sein neuseeländisches Anwesen von der Polizei und Kommandoeinheiten durchforstet. Vier seine Mitarbeiter und Dotcom selbst wurden in Haft genommen. Megaupload ging offline, dem Unternehmen wurden Verletzungen des Urheberrechts vorgeworfen. In der Branche löste dies ein Erdbeben auf: Zahlreiche andere Filehoster stellten ihren Dienst entweder ein oder beschränkten den Funktionsumfang dramatisch, sodass oft kein Teilen von hochgeladenen Inhalten mehr möglich war.
Wie golem unter Verweis auf den New Zealand Herald berichtet, könnte es aber beim Vorgehen der US-Behörden zu gravierenden Unstimmigkeiten gekommen sein. So führten diese bereits 2010 einen Schlag gegen die Plattform Ninjavideo durch und entdeckten dabei, dass 39 der dort illegalerweise angebotenen Filme bei Megaupload gespeichert waren.
Das Innenministerium forderte Megaupload schließlich auf, besagte Filme - wohl für weitere Ermittlungen - aufzubewahren und nicht zu löschen. Zwei Jahre später wurden diese Filme vom FBI herangezogen, um die Vorwürfe bezüglich Copyrightverletzungen zu belegen. Megaupload wurde die Bildung einer kriminellen Organisation zum Ziele von Urheberrechtsverstößen und Geldwäsche.
Da Dotcom, der mit bürgerlichem Nachnamen Kim Schmitz heißt, deutscher Staatsbürger ist (er besitzt auch einen finnischen Pass), stellte das FBI ein Rechtshilfeersuchen an die deutschen Behörden, um auf das in Deutschland befindliche Vermögen der Firma und ihres Gründers zugreifen zu können.
Dieses wurde am 14. Mai abgelehnt. Die Begründung war, wie sich auf damm-legal.de nachlesen lässt, dass nach deutschem Recht eine solche Behauptung nicht belegbar ist, da keine Verpflichtung des Dienstleisters besteht, von Nutzern hochgeladene Daten auf rechtswidriges Material zu prüfen. Ein möglicher Verstoß wäre lediglich das fehlende Vorgehen des Betreibers gegen Urheberrechtsverletzungen, wenn ihm diese bekannt waren. Allein die Möglichkeit, dass eventuell copyrightgeschütztes Material auf den Megaupload-Servern gepseichert werden könnte, reicht für ein solches Begehren nicht aus. (red, derStandard.at, 25.11.2012)
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schön, aber um ALLE die speichermedien kaufen als diebe abzustempeln und daher eine zusätziche abgabe zu verlangen, dafür reichts allemal.....pfui!
Niemand wird durch die Abgabe als Dieb abgestempelt. Vielmehr soll die eine Vergütung für Ihr Recht auf Privatkopie sein. (Daß sie bei CD- und DVD-Rohlingen zu hoch und bei Festplatten absolut nicht gerechtfertigt ist, steht auf einem anderen Blatt.)
er macht geld mit der künstlerischen arbeit anderer menschen.
es ist einfach traurig, daß man es toll findet das geld nicht demjenigen zukommen zu lassen, der die werke die man sich ansieht oder anhört erstellt hat, sondern es einem typen gönnt, der millionen damit verdient, daß die künstler genau 0€ einnehmen.
ich kanns ja noch irgendwie nachvollziehen, wenn man das geld niemanden gönnt und die dinge gratis haben will.
aber daß man sie eher einem betreiber einer downloadplattform gönnt als den musikern selbst das kann ich einfach nicht nachvollziehen.
"er macht geld mit der künstlerischen arbeit anderer menschen. "
Diese Aussage ist nicht nur falsch sondern sogar schon an der Grenze zur Verleumdung.
Für dich nochmal:
Kim.Com macht Geld in dem er Speicherplatz im Web zur Verfügung stellt. Was die Leute dabei raufstellen könnte ihm im Grunde genauso egal sein wie der Asfinag wenn auf deren Autobahn jemand Drogen transportiert.
ihre behauptung ist so dumm, dass es schon weh tut...
natürlich verdient er nur durch illegale downloads und sonst gar nix...
weil filehoster die gratis eine bestimmte menge an mb´s zur verfügung stellen, gibt es genug...
und niemand stellt 25 gb dateien einfach so auf eine solche seite...also die kirche im dorf lassen...er ist ein dicker,hässlicher typ der durch illegale dl´s anderer reich wurde...nicht mehr und sicher nicht weniger...
Es wäre jetzt was anderes wenn so gut wie jeder Drogen transportieren würde: In dem Fall müsste man einfach einige Einschränkungen einleiten, und ich finde dann sollte auch die Asfinag neue Sicherheitsvorkehrungen einleiten.
Und Megaupload wurde tatsächlich meist für Filesharing missbraucht, das ist schlecht für die Künstler gewesen und gut für Megaupload.
Es muss einfach was dagegen getan werden dass jeder alles bekommt, wofür man zahlen muss und ich denke da hat die Copyrightfirma etwas getan was zwar vielen geschadet hat, aber auch umungänglich war
Irgendwie hat die Situation momentan Züge der amerikanischen Prohibition. Bis auf dass dieses Mal die mafiösen Methoden von der anderen Seite verwendet werden. Pointe ist, dass bereits die Prohibition gezeigt hat, dass es wenig Sinn macht und üblicherweise nicht erfolgreich sein kann große Teile der Bevölkerung als Kriminell abzustempeln.
Zeigt halt wie ungeliebt die Kontentmafia ist wenn selbst so ein Individuum beleibter ist.
Ich finde es auch schade um die Künstler. Aber traurige Realität ist nun mal das sie von der Kontentmafia genauso abgezockt werden. Letztere trifft auch noch die Schuld das sie eine Legalisierung ersterer nicht duldet oder ermöglicht. Solange die mehr Geld mit Klagen bekommen, werden die lieben Künstler so oder so keinen Cent sehen.
Aber lassen wir doch einfach eine Kuenstlerin selber sprechen: http://www.youtube.com/watch?v=TveAzAs6NAY
Welcher Künstler ist jemals durch Filesharing arm geworden? Bei jeder Diskussion im TV seh ich (als Opfer) nur Autoren die schon seit +10 Jahren kein Buch mehr rausgebracht haben.
Nur die Plattenlabels verdienen weniger als ihre Analysten erwartet haben.
Falls ich mal doch Mitleid hab schau ich http://www.mtv.com/shows/cri... ries.jhtml dann is das schnell erledigt.
Übrigens sind die Musikverhäufe nicht eingebrochen wie oft behauptet wird. Es sind nur die Albenverkäufe eingebrochen weil die Leute nur einzelne Lieder gekaufen die ihnen gefallen haben.
Über iTunes oder Amazon (wie ich) ist das ja kein Problem. Wenn Interesse besteht ich hab daheim einen Link zu einem Artikel der das belegt.
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