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Der schnelle Norweger
Lake Louise - Aksel Lund Svindal ist der erste Abfahrts-Weltcup-Sieger des alpinen Ski-WM-Winters. Der Norweger setzte sich am Samstag in Lake Louise in überlegener Manier vor den Österreichern Max Franz (+0,64 Sekunden) und Klaus Kröll (0,66), der ex aequo mit Marco Sullivan (Startnummer 42/USA) Dritter wurde, durch. Am Sonntag (19.00 Uhr) geht es für die Männer in Kanada mit einem Super-G weiter.
Und da heißt der Favorit neuerlich Svindal. Denn der 29-Jährige hatte seine bis Samstag drei Erfolge in Lake Louise jeweils im Super-G gefeiert (2005, 2007, 2011).
ÖSV-Jungstar Franz gelang in Lake Louise mit der frühen Startnummer 3 erstmals der Sprung auf ein Weltcup-Podest. Der endgültige Durchbruch hatte sich jedoch schon länger angekündigt. Auch in den Trainings in Lake Louise, in denen der 23-Jährige die Ränge 1 und 9 belegt hatte. "Das ist sensationell. Ich bin überglücklich", sagte Franz.
"Die Trainingsbestzeit hat mir schon Selbstvertrauen gegeben. Aber dass es im Rennen so gut läuft, hätte ich nie gedacht. Ich habe eine super Fahrt erwischt", meinte Franz. Seine bisher besten Weltcup-Ergebnisse waren zwei fünfte Super-G-Ränge in Gröden (2011) und Kvitfjell (2012) gewesen.
Kröll hatte sich bei einem Motorradunfall im April einen komplizierten Fußwurzelbruch zugezogen. Dass er nun bereits im ersten Saisonrennen wieder voll in der Weltspitze mitmischte, konnte Kröll kaum glauben. "Wahnsinn, dass ich dabei bin. Vor zwei Wochen bin ich noch zwei Sekunden hinterhergefahren. Ich kann es fast nicht glauben", frohlockte der Steirer.
Entscheidend weitergeholfen haben Kröll die perfekten Bedingungen beim jüngsten ÖSV-Trainingscamp in Copper Mountain. "Da waren die Bedingungen perfekt und ich habe einen großen Schritt nach vorne gemacht."
Einen recht großen Schritt voraus war dem ÖSV-Duo Sieger Svindal. Nach seinem Ausfall im Auftakt-Riesentorlauf in Sölden ist Svindal nun so richtig in den Winter gestartet. "Es schaut sehr gut aus, so einen Start habe ich mir gewünscht", meinte Svindal nach dem sechsten Abfahrts-Erfolg seiner Karriere. (APA, 24.11.2012)
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haha, großartig! :-) wenn man als kleine, unbedeutende nation minderwertigkeitskomplexe hat, muss man als solche halt schauen, wo man was reißen kann.
auf der anderen seite wärs peinlich, wenn ein land mit vielen bergen und noch mehr geld, das vom ösv da rein gepumpt wird, gar nix erreichen wuerde...
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