Große Nachfrage: Sonderschichten bei BMW

24. November 2012, 13:17

In München werden zusätzlich 6.000 Autos gebaut

München - Der Autobauer BMW will wegen der starken Nachfrage die Produktion am Standort München deutlich steigern. "Im ersten Halbjahr 2013 wird BMW zwölf Sonderschichten im Werk München fahren, wo der BMW 3er gebaut wird", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch der "Wirtschaftswoche". So würden rund 6.000 Autos zusätzlich gebaut, weil sich das Modell so gut verkaufe.

Schoch betonte gleichzeitig, BMW habe die Produktion so weit flexibilisiert, dass der Autobauer selbst einen größeren Rückgang der Nachfrage ohne Personalabbau überbrücken könne. "BMW würde selbst einen schweren Absatzeinbruch von 30 Prozent über einen Zeitraum von vier Jahren ohne Entlassungen von fest angestellten Mitarbeitern überstehen", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende mit Verweis auf die neue Betriebsvereinbarung. Sie ermögliche neben Arbeitszeitkonten auch Werksschließungen in Urlaubszeiten, den Abbau sämtlicher Leiharbeiter sowie Kurzarbeit an zwei Tagen pro Woche. Damit seien die Jobs der BMW-eigenen Mitarbeiter bis 2017 gesichert. (APA, 24.11.2012)

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18 Postings
Leiharbeit

hier tun grad einige Leute so als wäre BMW die einzige Firma Weltweit die Leiharbeiter beschäftigen. Ich weiß aus guten Quellen, dass BMW und Audi im verhältniss zu anderen, Leiharbeiter besser bezahlen.

... Gratulation BMW! Die haben in den letzten Jahren vieles RICHTIG gemacht!

Ich bin Audi und BMW Fan und hatte schon beide Marken in Verwendung... Habe selber jahrelang in der Entwicklung für die Automobilindustrie gearbeitet und kenne fast alle Automarken sehr gut aus der Sicht eines Zulieferanten (und habe Projekte mit verschiedenen Firmen zusammen entwickelt).

Beide Firmen haben meinen Respekt, da sie im intern. Vergleich für sich selbst einen hohen Anspruch stellen und diesen auch in der Firma zu leben versuchen.

Unterm Strich muß ich sagen, daß BMW das Glück des tüchtigeren auf seiner Seite hat und in Puncto Modelldesign (zumindest für mich) die NAse eindeutig vorne hat! BMW hat einfach mehr Mut zu neuen Dingen!

Ich hoffe bei Audi weckt das den Ehrgeiz und die ziehen nach!

gehts den menschen gut...

... gehts der wirtschaft besser!

und anscheinend auch be em we;-) leider gibts auch ausnahmen.

geht es BMW gut,

dann geht es der heimischen Automobil Zulieferindustrie gut, denn BMW zahlt ordentlich.
Der heimische Industrielle macht Gewinne und die heimischen ArbeiterInnen sind nicht auf Kurzarbeit und der Staat hat Steuereinnahmen.

BMW ist ein pünktlicher Zahler für die Zulieferer.

Das ist aber auch schon alles.

Im knallharten Herunterhandeln der Preise bis zur Schmerzgrenze für den Zulieferer-

darin unterscheidet sich BMW überhaupt nicht von anderen Autoherstellern.

Und falls man etwas höhere Preise bezahlt, dann sind die Ansprüche betreffend Qualität und Präzision auch dementsprechend hoch.

Miba gehts nicht so extrem gut, wie die AK tut,

aber wenn ich mir die Firmenperformance anschauen,
dann auch nicht so hart, wie sie jetzt das darstellen. Das sie ohne Massen-Entlassungen im Tief auskommen, spricht auch für die.

die supply chain Ö -> D ist kurz vom Transportweg

Gegen große Zulieferer wie Continental ist da wenig möglich mit Herunterhandeln. Im Gegenteil, wenn die Konjunktur gut ist, dann drehen die den Spieß um. Momentan sind VW, BMW, Daimler aber in einer idealen Position, denn nur bei ihnen läuft es momentan wirklich gut, und die Zulieferer stehen unter Druck durch die schlechten Absatzzahlen der anderen Hersteller.

Ein "Eliteprogramm"

Passt ja perfekt zu Image der Fahrzeuge und dessen Besitzer.

Arbeiter 2. Garnitur - Leiharbeiter - haben halt die Arsxhkarte, wenn es ein wenig schlechter läuft, können sich dann wahrscheinlich nicht einmal einen Opel leisten.

Leiharbeit, befristete Dienstverhältnisse, all-in-Verträge sind unsere "Zukunftsmodelle", die Gewerkschaft und Betriebsräte abnicken (müssen).

Für junge Menschen ist eine solide Lebensplanung verbunden mit Existenzaufbau daher oft gar nicht möglich. Dass das nicht förderlich für die Wirtschaft ist, verstehen - leider - nicht alle. Oder wollen das gar nicht verstehen ...

niemand geht einfach so in Leiharbeit. Dies ist ein Notprogramm für Quereinsteiger, "Zeitarbeiter" und Lückenfüller

Und die Leidtragenden sind die Leiharbeiter. Wenn man, angenommen 30 % fix Angestellte hat, kann man die immer beschäftigen.

Wenn ein Leiharbeiter durch gute Leistung auffällt, dann wird er auch in die Stammbelegschaft aufgenommen.

Unser TOP Leiharbeiter ist jetzt schon 12 Jahr bei uns. Es ist einfach, die Gesetze zu umgehen!

nö. wird er nicht das bleibt die berühmte ausnahme.

Unrichtig

Hallo!

Auch wenn ich jetzt nicht für BMW sprechen kann kann man das so nicht sagen.

In der Firma in der ich Arbeit gibt es zum Beispiel einige ehemalige Ostdeutsche Leasingarbeiter die es zum fix angestellten Schichtführer bzw. sogar bis zum Abteilungsleiter gebracht haben.

Ich kenne auch Firmen (sehr große international agierende Industriebetriebe) die gar keine Leute mehr einstellen sonder alle Leute die bei Ihnen durch das Bewerbungsverfahren gegangen sind an eine Leasingfirma vermitteln. Wenn der Chef dann nach einem Jahr immer noch mit der Leistung zufrieden ist werden diese automatisch übernommen.

Diesen Ansatz finde ich übrigens gar nicht schlecht.

artikel im standard vor ein paar tagen.

wurde untersucht - nur ein verschwindender anteil von leasingkräften wird je übernommen.

Die Leiharbeiter sind aber technisch gesehen nicht bei BMW angestellt sondern werden nur "gemietet". Von ihrem eigentlichen Arbeitgeber dürfen die auch nicht so einfach entlassen werden.

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