Deutschland beschränkt sich auf eine Kandidatenshow

23. November 2012, 14:43
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Neues Konzept nach achtteiligem Auswahlmarathon im Vorjahr

Malmö/Berlin - Der nächste Eurovision Song Contest findet von 14. bis 18. Mai 2013 im schwedischen Malmö statt. Bei der deutschen Kandidatensuche beschränkt sich die ARD nach den enttäuschenden Quoten im Vorjahr nun nur noch auf eine Sendung. "Es gibt eine Show, am 14. Februar 2013 um 20.15 Uhr, und die im Ersten", sagte NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Freitag. Die letzte Vorausscheidung "Unser Star für Baku", bei dem Roman Lob als Deutschlands ESC-Starter ermittelt wurde, bestand aus acht Sendungen.

Es habe bei der Vorentscheidung in diesem Jahr zu viele Sendungen gegeben, die dann zu wenige Zuschauer hatten, räumte Schreiber ein. Dem deutschen ESC-Koordinator zufolge verabschiedet sich die ARD auch von dem offenen Casting-Format, bei dem sich jeder Interessierte einfach bewerben konnte. Stattdessen werde nun eine von Vertretern der Plattenverlage dominierte Jury die acht bis zwölf Starter bestimmen. Im Dezember sollten die Namen veröffentlicht werden.

In Österreich sucht eine Jury bestehend aus Thomas und Anja Rabitsch sowie Ralf Strobl den ORF Kandidaten für den Song Contest 2013. Dazu wurden die Musikszene abgeklappert und fünf Kandidaten herausgefiltert. Für diese - noch nicht genannten - Kandidaten werden derzeit Lieder produziert. Im Dezember werden dann die Anwärter genannt, die am 15. Februar in der Liveshow "Österreich rockt den Song Contest" gegeneinander antreten. Dort wird dann entschieden, wer im schwedischen Malmö die heimischen Farben vertritt. (APA, 23.11.2012)

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