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Von der Gründung bis zur Übergabe

26. November 2012, 15:05

Mit Hilfe eines Notars erfährt man kompetente Beratung in unternehmensrechtlichen Fragen, erhält maßgeschneiderte Lösungen die späteren Problemen vorbeugen und somit rechtliche Sicherheit.

Installateur Martins ist 54 und denkt langsam aber sicher über seine Pension nach - in spätestens 8 - 10 Jahren hofft er, den Betrieb an seine Kinder übergeben zu haben, und sich aus dem Geschäftsleben zurückzuziehen. Sein Sohn Lukas ist bereits im Geschäftsalltag integriert und wird voraussichtlich die Geschäftsführung übernehmen. Seine Tochter Sandra interessiert sich jedoch nicht so richtig für die Branche: Ihr schwebt vor, sich als Grafikerin selbstständig zu machen und sich extern um die Werbung des Installateurbetriebs zu kümmern.

Nach der Scheidung von seiner Frau, mit der er vor 25 Jahren das Unternehmen aufgebaut hatte, hat er gute Erfahrungen mit seinem Notar gemacht: Damals mussten die Vermögensverhältnisse neu aufgeteilt werden - auch für die Firmenübergabe will sich Herr Martins beraten lassen und gleich Tipps für seine Tochter einholen.

Maßarbeit statt Vertrag von der Stange

Egal ob es sich um die Gründung, Führung oder Übertragung eines Unternehmens handelt, der Gesellschaftsvertrag liefert den Rahmen für alle fortführenden Unternehmensentscheidungen. „Der Gesellschaftsvertrag ist das Fundament, auf dem das Unternehmen basiert. Daher bedarf es einer soliden ‚Bauweise‘", weiß Notar Dr. Markus Kaspar.

Natürlich kann man dafür Standardverträge wählen, die in der Errichtung kostengünstiger sind, jedoch auch kaum Platz für Geschäftsentwicklung oder Umstrukturierung bieten. Schließlich ist jedes Unternehmen so individuell wie die Personen, die dahinter stehen, und auch in einem Unternehmen ist es sinnvoll schwierige Fragen in guten Zeiten zu klären.

Wer sich hierbei an einen Notar wendet, profitiert, weiß Dr. Kaspar: „Der Notar schafft rasch und kompetent freie Bahn: Vom ersten Notartermin bis zur Eintragung ins Firmenbuch." Neben fundierter Beratung in gesellschaftsrechtlichen Fragen und der Entwicklung individueller Lösungsansätze, übernimmt der Notar die Erledigung aller amtlichen Notwendigkeiten: Von der Errichtung und Beurkundung aller Verträge, der Berechnung von Gebühren und Steuern, der Anzeige beim Finanzamt sowie der Einreichung aller Unterlagen beim Firmenbuchgericht bis zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Eintragung.

Klare Ziele definieren

Wer bei der Gründung seines Unternehmens so viele Szenarien wie möglich abklärt, wird später nicht so leicht aus der Bahn geworfen. Dies beginnt schon bei der Wahl der Gesellschaftsform. „Die Wahl der richtigen Gesellschaftsform ist eine der wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen", betont der Experte, Dr. Kaspar.
Wie viele Personen werden sich an der Unternehmung beteiligen? Werden sie aktiv im Unternehmen mitwirken oder nur als Geldgeber und stille Teilhaber fungieren? Und was passiert im Falle einer Geschäftsunfähigkeit oder des Ablebens eines Gesellschafters?

Auch Fragen der Haftung, der Risikoabsicherung, der Absicherung des Privatvermögens, der Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis, der Stimm- und Entscheidungsrechte, der Gewinnbeteiligung und der Entnahmerechte sind zu klären.

Schließlich sind auch steuerrechtliche Aspekte (Steuerbelastung, Einkommenssplitting, Verlustausgleich etc.), sowie die Kosten und Pflichten zur Offenlegung des Jahresabschlusses zu berücksichtigen.

Ich-AG?

Besonders bei der Firmengründung durch Einzelpersonen ist die Wahl der richtigen Gesellschaftsform wichtig. So kann eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) für die Privatperson Sicherheiten bieten und steuerlich attraktiv sein, ob es die sinnvollste Variante ist, hängt jedoch von Branche und Umsatz des Unternehmens ab. Der Notar kann hier beratend zur Seite stehen und übernimmt die Beurkundung der Errichtungserklärung (entspricht einem Gesellschaftsvertrag für Allein-Gesellschafter). Überdies kann er/sie eine Vorsorgevollmacht errichten: Gerade Einzelunternehmer sollten frühzeitig Vorkehrungen treffen, wer sich im Fall einer Krankheit oder eines Unfalls um die Weiterführung der Geschäfte kümmert.

Nichts ist für immer

Nicht nur ein Unfall oder Todesfall kann zu Veränderungen der Gesellschafter-Anteile einer Firma führen. Ein Gesellschafter kann auf Grund geschäftlicher Unstimmigkeiten oder privater Gründe das Unternehmen verlassen wollen. Der Privatkonkurs eines Mitgesellschafters kann schwere Probleme für die Firma bedeuten. Ein Unternehmerpaar lässt sich scheiden - auf Grund der zwischenmenschlichen Probleme ist für die Partner die gemeinsame Weiterführung des Betriebs unmöglich.

Der Notar kennt diese und viele weitere Szenarien und liefert Lösungen, die spätere Konflikte bereits im Vorfeld entschärfen.

Für Nachfolge vorsorgen

Wer ein Unternehmen an seine Nachfolger übergeben will, tut gut daran sich zeitgerecht damit auseinanderzusetzen. „Die Unternehmensnachfolge ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein zeitaufwendiger Prozess. Durch die rechtzeitige Beschäftigung mit der Nachfolge können unnötiger Zeit- und Kostendruck sowie Streitigkeiten vermieden werden", argumentiert Dr. Kaspar. Fünf bis zehn Jahre werden als sinnvoller Zeithorizont für Vorbereitungen empfohlen. So bleibt genügend Zeit zu klären, wer wann und in welcher Form das Unternehmen übernehmen soll, und mögliche Erbstreitigkeiten oder Unstimmigkeiten über die Zukunft eines Betriebes durch Regelungen und Absprachen vorweg zu vermeiden.

  • Von der Unternehmensgründung bis zur        -übergabe: Bestmögliche Beratung und Unterstützung durch den Notar.
    foto: österreichische notariatskammer

    Von der Unternehmensgründung bis zur -übergabe: Bestmögliche Beratung und Unterstützung durch den Notar.

  • Die Unternehmensnachfolge: Ein Fall für den Notar.
    foto: österreichische notariatskammer

    Die Unternehmensnachfolge: Ein Fall für den Notar.

  • Unternehmer können durch eine Vorsorgevollmacht beim Notar festlegen, wer das Unternehmen im Ernstfall weiterführt.
    foto: österreichische notariatskammer

    Unternehmer können durch eine Vorsorgevollmacht beim Notar festlegen, wer das Unternehmen im Ernstfall weiterführt.

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