US-Ölpreis knapp behauptet

23. November 2012, 14:07
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Goldpreis etwas höher

Wien/Washington - Der Ölpreis hat am frühen Freitagnachmittag knapp behauptet gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 87,26 Dollar und damit 0,14 Prozent weniger als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 110,49 Dollar gehandelt und damit 0,05 Prozent schwächer als zuletzt.

Gewinnmitnahmen

Marktbeobachter begründeten die etwas schwächere Tendenz vor allem mit Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Angesichts des US-Feiertags haben sich die Ölpreise am Vortag nur wenig bewegt. Auch zum Wochenschluss rechnen die Commerzbank-Experten mit nur geringen Preisbewegungen, da die US-Märkte weitgehend im Thanksgiving-Wochenende sind.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.734,75 Dollar und damit etwas höher zum Donnerstagnachmittags-Fixing von 1.731,00 Dollar. Der schwelende Konflikt zwischen den rivalisierenden Gewerkschaften in Südafrika ist wieder aufgebrochen, geht aus der aktuellen Commerzbank-Studie hervor. Dies könnte zu neuerlichen Produktionsausfällen führen, sollte sich die Situation nicht bald wieder beruhigen.

Goldpreis profitiert von Unsicherheiten

Der Goldpreis sollte generell von den aktuellen Unsicherheiten profitieren können, so die Commerzbank-Experten. So dürfte der heute fortsetzende EU-Haushaltsgipfel einmal mehr die Uneinigkeit unter den europäischen Regierungen aufzeigen.

Daneben rückt das Treffen der Euro-Gruppe zur Rettung Griechenlands am Montag in den Fokus der Marktteilnehmer. Sollte es auch hier überraschend zu keiner Einigung kommen, dürfte der Goldpreis in Euro wieder steigen. (APA, 23.11.2012)

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