Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Donezk - Nach seinem Skandaltor in der Fußball-Champions-League beim 5:2-Sieg gegen den FC Nordsjälland hat sich Stürmer Luiz Adriano vom ukrainischen Meister Schachtar Donezk öffentlich entschuldigt. "Was passiert ist, tut mir sehr leid, ich entschuldige mich bei allen Fans und der UEFA", zitierte der Club aus der Ex-Sowjetrepublik am Donnerstag den Brasilianer.
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte zuvor Ermittlungen gegen den 25-Jährigen aufgenommen. Dieser war nach einem Schiedsrichterball einem für den Gegner gedachten Abspiel aus der eigenen Hälfte nachgesprintet und hatte den Ball entgegen des Fair-Play-Gedankens zum Entsetzen der Dänen ins Tor geschossen.
Er habe sich sehr auf den Ball konzentriert und nicht mitbekommen, was auf der anderen Seite passiert sei, sagte Luiz Adriano nun. Als der Ball bei ihm gelandet sei, habe er das Tor gemacht. "Letztendlich bin ich Angreifer." Er verspreche, dass so etwas nie wieder vorkomme. "Ich werde konzentrierter und aufmerksamer auf dem Feld sein und die Fair-Play-Regeln beachten." Zunächst hatte der Stürmer sich uneinsichtig gezeigt. Er freue sich über alle Tore, "auch über das erste", hatte der Spieler gesagt. (APA, 22.11.2012)
"Das sind so viele Emotionen" - Niederländer vom Buhmann (2012) zum Champions-League-Matchwinner (2013)
es regt sich ja auch nie wer auf, wenn ein freistoß schnell ausgeführt wird, wärend sich der gegner noch sammelt und der schiri den ball freigab ...
und sowas gibts sehr sehr oft ...
... unschuldige werfen den ersten ball :)
da wird mit werbungen und plakaten versucht die "echten werte" des fussballs (respekt, fair play) hervorzuheben und dann sieht man so etwas in der CL!
gibt nur noch ganz wenige vereine die sich wirklich faires spiel interessieren. denke zb nicht das ein jose mourinho will das einer seiner spieler zugibt wenn er ein hands gemacht hat...
mMn ist fair play dann wenn der schiri pfeift!
Einwürfe werden auch öfters nicht zurückgegeben, und ab und zu fallen dadurch noch späte Tore - bsp. einmal in der Bundesliga am letzten Spieltag in einem Abstiegsduell - ich glaube Leverkusen gegen Gladbach?
Was Adriano macht, ist gefühlt noch dreister, weil der Gegner zu spielen aufhörte.
wenn durch ein ergebnis mit vielen toren beide teams weiterkommen würden.
dann würde so ein tor mit anschließendem ins eigene tor-schießen lassen beiden mannschaften helfen.
wenn das jede mannschaft einmal macht, stehts gleich 2-2 und zu einem 3-3 wäre es dann kein weiter weg mehr...
Wieso wird bei Schiedsrichterbällen nicht der Mannschaft der Ball überlassen, die ihn sowieso fairerweise bekommen soll, sondern man überlässt zuerst der "falschen" Mannschaft den Ball, damit die ihn dann zurückspielt? Eigentlich unlogisch, so eine Situation wäre vermeidbar.
Ich behaupte, dass Luiz Adriano das im vollen Bewusstsein getan hat. Seine Verkörperung des Unschuldslamms danach war genauso unglaubwürdig wie die gängigen Reklamationen nach begangenen Fouls.
Ich glaube, weil bei einem Schiedsrichterball der Regel nach eigentlich von zwei Spielern um den Ball gekämpft werden sollte.
Also der Schiedsrichter wirft den Ball auf den Rasen und wer zuerst dran ist, der hat den Ball dann.
Schießt eine Mannschaft aus fair-play-Gründen (z.B wenn einer am Boden liegt) den Ball hinaus, hält man sich aber eigentlich immer an die ungeschriebene Regel, dass der Ball dann zu der im Ballbesitz gewesenen Mannschaft in deren Hälfte zurückgespielt wird, die dann den Angriff von neuem starten kann.
der schiedsrichterball war in der ukrainischen hälfte. wenn man den ball direkt den dänen gegeben hätte, dann hätten die quasi einen standard vor dem gegnerischen tor geschenkt bekommen. darum spielt man ihn zurück und nordsjälland muss den angriff neu aufbauen
Bemerkenswert ist ja weniger, dass Luiz Adriano ein solches Tor geschossen hat (das war eher überraschend), sondern, dass Donezk dann den folgenden Angriff nicht einfach durchgelassen hat. Das DM hat noch überlegt, aber die Verteidigung hat den Ballführenden inmittelbar nach dem Anstoß attackiert und den Ball erobert. So gesehen war nicht allein Adriano verwirrt, sondern eher die ganze Mannschaft, was das Thema "Fair Play" betrifft.
Ist dem Christian Mayrleb auch mal passiert, so was ist unabsichtlich und kann mal passieren.
In so einem Fall sollte man wenigstens den Gegner ein Tor schießen lassen. Aber das hab ich auch noch nicht erlebt, da geht dann der Fair-Play-Gedanke doch zu weit.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.