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vergrößern 900x594In der Schule von morgen: Volksschüler finden an ihren Multimedia-Tischen Spaß an Mathematik und lernen dabei mehr.
vergrößern 900x598Durham/Wien - In Südkorea zum Beispiel gibt es für die Kleinen in der Schule schon so gut wie keine gedruckten Unterrichtsmaterialien mehr. Sie lernen stattdessen mit einem iPad oder eher einem Konkurrenzprodukt von Samsung lesen. Am Donnerstag wurde an der nordenglischen Universität Durham so etwas wie die europäische Antwort darauf präsentiert.
Forscher der Universität haben in den letzten drei Jahren mit insgesamt 400 Schülern - die meisten davon zwischen acht und zehn Jahre alt - eine Art Star-Trek-Klassenzimmer entwickelt und getestet. Damit ist nicht Das fliegende Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts gemeint, sondern eine innovative Lernumgebung, bei der die Schreibtische mit Multimedia-Oberflächen ausgestattet sind, die von mehreren Schülern gleichzeitig benutzt werden.
Die smarten Tische ermöglichten den Acht- bis Zehnjährigen völlig neue Formen der Zusammenarbeit, um gemeinsam Fragen zu beantworten und neue Lösungen für knifflige Probleme zu erarbeiten. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift Learning and Instruction berichten, machten 45 Prozent der Schüler im Star-Trek-Klassenzimmer, das offiziell SynergyNet heißt, erhebliche Fortschritte bei ihren mathematischen Fähigkeiten. Bei der Kontrollgruppe, die traditionell mit Papier und Bleistift arbeitete, betrug diese Rate gerade einmal 16 Prozent.
Quelle: Youtube
Lehrer spielen in dieser innovativen Lernumgebung weiterhin eine zentrale Rolle: Sie schicken Aufgaben an die Tische und können Lösungen auf die Leinwand projizieren oder an andere Tische schicken, damit dort daran weitergearbeitet wird. Emma Mercier, eine der beteiligten Forscherinnen, ist vor allem davon angetan, dass mit den neuen Tischen kooperatives Lernen besonders gut funktioniere. Und: "Die Kinder haben wirklich großen Spaß daran, auf diese Art Mathematik zu lernen, und sind immer ganz enttäuscht, wenn wir die Tische wieder abdrehen." (tasch, DER STANDARD, 23.11.2012)
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Äh.. das Konzept hatte schon Microsoft vor über 10 Jahren so vorgestellt. Vielleicht hat die Schule ja auch mit denen zusammengearbeitet??
Was viele heutzutage im Berufsleben brauchen, lernt man sich selbst oder gar nicht: schnell tippen, Programmieren in allen möglichen Varianten, rasche Wissensaneignung in Spezialbereichen übers Internet, Präsentieren, ...
stattdessen lernt man: Schnörkelschrift, Schema-F Addition/Subtraktion, sinnloses Faktenwissen (z.B. Jahreszahlen oder Flussnamen) in Geografie, Geschichte, Biologie, ....
ob Langeweile bei Tafel, Heft und Buch oder Reizüberflutung bei interaktiven Schulbüchern, multimedial aufbereitetem Lernstoff, würde ich mich als SchülerIn garantiert für Zweiteres entscheiden. Und es sollte natürlich klar sein, dass ich das verborgene Leben einer Wiese am besten auf derselben erleben darf.Aber die Funktionsweise eines kalorischen Kraftwerkes verstehe ich sicher besser über ein multimediales Lehrmittel.
wenn man's nicht wieder übertreibt und nur mehr alles am computer oder eher bildschirm macht.
die rechtecke mit den rechenaufgaben vom 2. bild wären z.b. auch aus holz zu realisieren, was der haptik der kinder zugute käme, die wohl in wenigen jahren nur mehr smartphone-wischi-waschi-bewegungen durchführen können, überspitzt formuliert.
so wie jetzt über die tägliche turnstunde diskutiert wird, werden's dann diskutieren, dass die kinder 1x am tag eine stunde "echte gegenstände angreifen und bewegen" haben müssen. ...
Jetzt die Schüler noch mit http://goo.gl/BG9AU ausstatten und dann "Welcome to Starfleet Acadamy" :)
Um im deutschsprachigen Raum die mathematischen Fähigkeiten der Bevölkerung zu verbessern wäre es sinnvoll die Zahlen richtig auszusprechen.
Also Zwanzigeins statt Einundzwanzig.
So kann man Zahlenverdreher und den damit einhergehenden Frust relativ einfach bekämpfen.
Da bin ich zwar kein Experte, nehme aber an, dass selbst eine Änderung wie "10 3" statt dreizehn nicht viel Sinn machen würde. Die Betroffenen haben eben generell Probleme mit der Folge von Begriffen, Buchstaben oder Zahlen - wie auch immer die ausgesprochen werden. Grosso modo haben damit aber nur Sprachanfänger Probleme. Das legt sich, wenn man groß ist. idR.
Gut beobachtet, aber in der deutschen Sprache (und teilweise auch anderen Sprachen) kommt die Hauptsache meistens am Schluss.
Zum Beispiel Eiskaffee - der Hauptteil ist der Kaffee, und die kleine wichtige Nebensache das Eis.
Bei romanischen Sprachen ist das anders.
Mit Händen und Füßen haben wir in Italien zu erklären versucht, dass wir einen Eiskaffee wollen - aus unserer Sicht war das "Gelato-caffe".
Irrtum, wir bekamen ein Kaffee-Eis!
Caffe gelato wäre wohl richtig gewesen ;-)
Die Zahlen sind so wie fast alles an natürlichen Sprachen unregelmäßig und nur begrenzt logisch aufgebaut. Besonders eindrückliches Beispiel ist das französische "quatre vignt douze" = vier zwanzig zwölf für die Zahl 92.
Bei Plan- oder Kunstsprachen schaut das natürlich anders aus. Ich habe letzthin meinen Kindern die Zahlen auf Esperanto erklärt. Meine 9jährige Tochter hat das System in <2min verstanden und konnte damit alle Zahlen bis 999 korrekt bilden.
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