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Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat Russland keine deklarierten Feinde - zumindest wenn man in Kategorien von Staaten denkt. Auch für das eurasische Riesenreich haben sich die Bedrohungsbilder geändert. Terrorismus und Cyberattacken sind nicht mit einer veraltet-konventionell ausgerüsteten und in weiten Bereichen demotivierten Massenarmee zu bekämpfen.
Wladimir Putin möchte die Armee modernisieren und neu motivieren - auch, weil sie ein Kernelement in seinem Versuch darstellt, dem Land eine neue ideologische Basis, ein neues Selbstverständnis zu geben. Das will der Mann, der den Zusammenbruch der Sowjetunion als größte historische Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnete, mit einem neuen Patriotismus bewerkstelligen.
Dieser ist bei genauerem Hinsehen so neu freilich nicht. Er nährt sich aus der Vorstellung von der Einzigartigkeit Russlands, von seinem Unverstandensein inmitten einer feindlichen Umwelt, von seinem zivilisatorischen Sendungsauftrag und dem daraus abgeleiteten imperialen Anspruch. Russland habe "nur zwei wahre Freunde in der Welt: seine Armee und seine Flotte", meinte einst Zar Alexander III. (1881-1894).
So wie Russland unter Putin auf der internationalen Bühne agiert, scheint diese Überzeugung auch heute vorzuherrschen. Aber damit kann man weder eine Armee noch eine Gesellschaft modernisieren. (DER STANDARD, 23.11.2012)
Fast 9000 russische Nichtregierungsorganisationen stehen vor der Schließung und weitere 5610 vor Strafzahlungen
Angesichts der gewaltigen Erwartungen, die dieser Papst allein mit seinem Bekenntnis zu einer Kirche der Armen geweckt hat, ist Skepsis angebracht
Franziskus verkörpert die Spannungen in der Kirche - und soll sie auflösen
Die EU und Ungarns direkte Nachbarn müssen dem Zurechtstutzen der Demokratie durch Premier Orbán etwas entgegensetzen
Die Herausforderungen der Kirche übersteigen die Kraft eines Einzelnen
Als Politiker, der nicht gern die zweite Geige spielt, reizte der Herr auf dem Hradschin seine Kompetenzen immer wieder bis zum Äußersten aus
Als Hauptursache für den Rechtsextremismus an Ungarns Hochschulen sehen Politologen den Frust über die herrschenden Eliten
Der ungarische Regierungschef lässt keinen Zweifel mehr daran, dass er die Gewaltentrennung aushebeln will
Die Sudetendeutschen-Frage hat die Stichwahl in Tschechien entschieden
Bei der Stichwahl zwischen Zeman und Schwarzenberg geht es um konträre Gesellschaftsbilder
Die Stichwahl in zwei Wochen bietet eine echte Alternative
Ideologisch hat sich Viktor Orbán seit dem Ende des Kommunismus vom Liberalen zum Nationalpopulisten gewandelt
Steinbrück ist der Meinung, dass soziale Gesinnung und ausgeprägtes Leistungsdenken keine Widersprüche sind
der Abkehr von der sowjetischen Ideologie (ich unterscheide hier zur kommunistischen) kriegstechnisch passiv geworden und schaut lieber zu sich innen aufzubauen, als andere Länder und Staaten zu plündern, anders als der Westen der anscheinend noch immer ideologisch verankert ist in seinem Selbstverständnis und gewisse Feindbilder gegen Russland hegt.
Nach einer Schlagzeile wie:
Russlands Armee und Ideologie:
Ein Zitat d Antisemitischen Zaren Alexander III, der 1882 die "Maigesetze" erliess, zu bringen, ist mehr als fragwuerdig! Was haben Sie sich dabei gedacht ?
Er hat auch die Geheimpolizei Ochrana, d sibirische Arbeitslager und eine radikale Russifizierung, eingefuehrt und befohlen.
Alles was es in Russland von heute nicht mehr gibt.
Oder sind Sie da anderer Meinung ?
Hier ist ein Freund.
Die stalinistische Anstrengung rasch zur vormals verbündeten Supermacht USA aufzuschließen und auch Atombomben zu bauen, verseuchten radioaktiv ein wunderschönes Gebiet südöstlich des Ural.
Auf keinen Fall Russland Anlass geben einen Gegner zu haben, damit die irgendwie doch einmal den Blick auf ihre massiven Probleme richten.
Also: kein Beitritt Österreichs zur NATO
Das haben Sich die Russen mit dem Zulassen des friedlichen Zerfalls des Warschauer Pakts wirklich nicht verdient.
und ein Marker dafür ist der Autoverkauf. (Den BK darüber habe ich schon entsorgt. )
Aus dem WSJ: Sales for the General Motors Co. unit are up more than threefold in Russia since 2009 and the company expects to sell 80,000 cars in the country this year...Russia's auto market is expected to grow to be Europe's largestby 2014.....They pointed to Russia's fast-growing middle class, the fact that ..... a car-ownership ratio of 200 per 1,000 people (is a ) indicator that there is room for growth...The growth potential cuts through all segments, with luxury makers opening new outlets and manufacturers of low-end models struggling to meet demand.
2009 ist der russische Automarkt im Gefolge der Wirtschaftskrise staerker als anderswo eingebrochen. Die Zahl der Neuzulassungen hat sich etwa halbiert.!
Schaetzungen sollte das Vorkrisenniveau mit ca 3 Mio Fahrzeugen erst wieder 2013 erreicht sein. Aber nur bei einem durchschnittlichen Wachstum von mehr wie 15 % im Jahr!
Da Putin die Zoelle der Gebrauchtwagen aus Japan um 100% erhoeht hat, und damit den Erwerbszweig von tausenden Mittelklasse Verdienern vernichtet wurde, wird er wohl nicht milde betrachtet werden.
Ihre kruden Kommentare erregen Aerger in Moskau bleiben Sie bei den Fakten!
http://i.auto-bild.de/ir_img/4/... 3f5113.jpg
Es geht um das Wachstum der Mittelklasse in Rußland und das wird durch die steigenden Autozulassungen bestätigt.
http://www.autobild.de/artikel/z... 95769.html
Sie posten mir hier Links aus 2007 und tun so wie wenn es in Russland d Jahr 2009 mit dem Neuzulassungseinbruch von 50 % nie gegeben haette.
Wir reden ueber 2012 und 2013 und da sind die Zahlen von 2008 noch immer nicht erreicht!
Also noch einmal was Sie in Russland als Mittelklasse bezeichnen, 550 Euro Durchschnittslohn ist in Oestrreich Sozialempfaenger, diese Leute koennen sich kein Auto leisten!
Wenn Sie die neuen Polizeiautos, Firmenautos, etc abziehen kommen Sie in Russland auf ca 1 Mio Privatautos im Jahr bei 142 Mio Einwohner!
Wo ist da ein Wachstum der Mittelklasse ?
... ob in russischen Zeitungen ähnlich "qualifiziert" über Europa geschrieben wird?
Sie könnten anstatt des Zaren zum Beispiel Willhelm II in einem Artikel über Merkel zitieren, oder Adolf Hitler, oder, etwas freundlicher Bismarck.
Sie sagen, das sei doch absurd? Was also soll das dann mit dem Zarenzitat?
Na Sie wuerden sich wundern, laut Russischen Zeitungen sind bereits zwei oder drei EU Laender aus der EU ausgetreten und jedes Monat wird d Russen mitgeteilt, d die deutschen bald die DM haben und diese 30% mehr Wert sein wird. Auf alle Faelle treiben die Russen die Wechselstubenbesitzer zur Verzweiflung es werden von Experten/und alle Russen sind Valutaexperten!/ nur mehr Euro Banknoten mit dem X vor der Nummer abgenommen.
Also absurde Sachen gibt es ueberall wo Zeitungen erscheinen!
Vor 6 Monaten wurde in Rian Novosti geschrieben: In den naechsten drei Monaten muessen wir mit dem Austritt von Griechenland, Zypern und Portugal rechnen...
Nicht ich schreibe "Quatsch" /also doch DDR Deutscher! Laut UNI Leipzig ist Quatsch: Bloedsinn, Unsinn / sondern die Russischen Zeitungen um die schlechte wirtschaftliche Lage der EU dem Leser drastisch vor Augen zu halten.
Nun da ja bereits 6 Monate um sind, muessen laut der damaligen Russischen Meinung diese Laender ja bereits ausgetreten sein. Kudrin meinte ja auch damals, der Euro wird nur mehr drei Monate weiterbestehen,
Alles Russische Experten die taeglich ueber die EU reden um von Russland abzulenken, waehrendessen wachsen die Auslandsschulden der Staatsbetriebe auf Rekordhoehen!
Ist ja ganz einfach, Rufen Sie Rian Novosti auf, tippen Sie "Euro-Krise" ein, dort haben Sie dann 48 Seiten teilweise blanken Unsinn. Muessen Sie gar nicht mehr uebersetzen, wurde Ihnen von meinen Kollegen in Moskau bereits abgenommen.
Glauben Sie wirklich ich sauge mir solche Meldungen aus dem Finger, sowas ist zu schoen, d kann man nicht erfinden!
Besonders empfehle ich "Russland-EU: Oekonomen besprechen in Moskau Rettungspolitik"
Also Russland wird den Euro retten, 2.5 Mrd Euro haben sie bereits an Kredit gewaehrt.
Damit haben Sie einen glaenzenden Beweis welchen Bloedsinn die Russischen Experten taeglich in den Zeitungen abladen.
alle 48 Seiten durchblaettern. (bei mir warens sogar 178). Aber was ist denn falsch mit den von Ihnen erwaehnten 2.5 Mrd EUR? Zitat aus "tagesanzeiger.ch" : "Im vergangenen Dezember hatte Zypern bereits einen russischen Staatskredit über 2,5 Milliarden Euro für viereinhalb Jahre zu einem Zins von 4,5 Prozent aufgenommen.". Ich wäre ganz froh wenn ich mein Geld irgendwo zu diesem Zins ablegen könnte.
Und auf der russischen RIAN habe ich es mit diesen Suchanfragen versucht: ?????? ????????? (Zerfall der EU), ????? ?????? ?? ????????? (Austritt Griechenlands aus der EU) - hab wirklich nichts spezielles gefunden, alles etwa das Gleiche wie in dt. Medien, keine einseitige Darstellung.
Da muss Gazprom im Ausland fur 5 bis 8 % Geld aufnehmen und Zypern erhaelt es fuer 4.5 % ?
Und da fragen Sie noch ?
Und meinen Sie wirklich ein 2.5 Mrd USD Kredit wird den EURO retten, wenn gleichzeitig Russlands Firmen mehr wie 50 Mrd in Europa aufnehmen ?
Ausserdem, bei Rian Novosti werden Experten Meinungen immer in Kommentaren und Meinungen versteckt. Sie sollten auch dort suchen.
4.5 % Zinsen fuer USD ? Ganz einfach in RURubel fuer 7 % anlegen u hofffen d er nicht abgewertet wird. Aber Sie sind ja sowieso ein Fan von Russland, dieses kleine Risiko gehen Sie sicherlich ein.
Wer schon öfters persönlich mit Russen zu tun gehabt hat, hat sicherlich schon einige der im Artikel angeführten Eigenschaften (Überzeugung der Einzigartikeit Russlands, vor allem die Unverstandenheit) in mehr oder weniger starker Ausprägung kennen lernen dürfen, das sind nicht nur Klischees.
Macht die Russen nicht weniger liebenswert, aber eigen im Umgang.
Nur meine persönliche Meinung.
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