Ungeborene im Mutterleib gähnen ziemlich oft - Schweißdrüsen helfen bei der Wundheilung

22. November 2012, 18:15
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Ungeborene im Mutterleib gähnen ziemlich oft 

San Francisco - Es geht wahrscheinlich ziemlich langweilig zu im Bauch der Mutter: kaum Platz, völlige Dunkelheit. Britische Forscher haben nun im Fachblatt PLoS One herausgefunden, dass Ungeborene im Mutterleib recht oft gähnen, wenn sie den Mund aufmachen. Anhand der Analyse von 3-D-Ultraschallvideoaufnahmen von 15 Ungeborenen zeigte sich, dass erst ab der 28. Schwangerschaftswoche weniger gegähnt werde. 

Abstract
PLoS One: Development of Fetal Yawn Compared with Non-Yawn Mouth Openings from 24–36 Weeks Gestation

Schweißdrüsen helfen bei der Wundheilung

Ann Arbor - Studien über die Wundheilung werden meist mit Versuchstieren durchgeführt. Dabei hat man etwas Entscheidendes übersehen, wie US-Mediziner im American Journal of Pathology berichten. Im Gegensatz zu den Tieren besitzen Menschen jede Menge Schweißdrüsen, die bei der Wundheilung eine bisher unentdeckte Rolle spielen. Sie sind aber eine Hauptquelle von Stammzellen, aus denen wiederum neue Hautzellen hervorgehen, so die Forscher. (tasch, DER STANDARD, 23.11.2012)

Abstract
American Journal of Pathology: Eccrine Sweat Glands are Major Contributors to Reepithelialization of Human Wounds

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