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Wien - Das Pro-Berufsheer-Komitee "Unser Heer" wehrt sich gegen Befürchtungen von Wehrpflicht-Anhänger: Ein Berufsheer und ein Freiwilliges Sozialjahr kämen nicht teurer, sondern sogar günstiger als das derzeitige System. Als Argumente führten Komitee-Chef Hannes Androsch und Wirtschaftswissenschafter Andreas Wagener am Donnerstag versteckte volkswirtschaftliche Kosten und internationale Vergleiche an.
Inzwischen hätten 21 EU-Staaten auf Berufsheere umgestellt. Dass das Militär danach teurer komme, "kann man nirgendwo beobachten", sagt Wagener. Feststellbar sei hingegen ein Produktivitätsgewinn: Ein Berufssoldat entspreche eineinhalb bis zwei Wehrpflichtigen. "Das gleiche Leistungsniveau könnten die Hälfte der Leute erbringen", rechnet Wagener vor. Bei Beibehaltung der Wehrpflicht, befürchtet Androsch, droht Österreich ein "sicherheitspolitischer Trittbrettfahrer" zu werden. (mika, APA, DER STANDARD, 23.11.2012)
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der deutsche soll sich die bundeswehr anschauen.
und androsch die orf doku zum status in einigen ländern (gb,dk,swe,bel) > eine katastrophe.
vor allem für das, was wir wollen, denn das können diese alle nicht mehr leisten.
was die können -> kriegsspielen für komplexler ist für uns nix. oder doch?
Wie hats mal einer vorgerechnet:
70.000€ kostet einen Österreicher an Lebenseinkommen die 6-8 Monate Wehrdienst.
Ich verdien weder in 6-8 Monaten soviel, noch in 5 Jahren. Denn so stark steigt die Pension im letzten Halbjahr auch nicht, dass sich so ein Betrag in den typ. 13 Jahren Pension zusammenkommt.
ich kann ihnen Gründe nennen warum der Einkommensverlust größer ist, als Netto-Monatsgehalt mulitpliziert mit 8.
1. die 8 Monate können (z.B bei Studenten dazu führen), dass man bzgl. Ausbildung nicht nur 8 Monate verliert, sondern ein ganzes Jahr
2. Zinseszinseffekt
3. Frau verdient im Jahr X bereits das was Mann erst im Jahr X+1 verdient:
Nur so als Rechenbeispiel: Nehmen wir 2 Personen, Person A steigt mit 19 Jahren mit einem Nettoeinkommen von 1700,- monatlich ins Berufsleben ein und B erst 1 Jahr später, also mit 20.
Wenn man das mit einem Lohnanstieg von 2,5% jährlich berechnet kommt man auf eine Netto-Lohndifferenz bis zum 65. Lebensjahr von 74.109 EUR
(dieses Beispiel ist sogar ohne Zinseszins-Effekt gerechnet)
also untern der Voraussetzung, dass die derzeit Wehr/Zivildienstleistenden keine allzugroßen Chancen haben überhaupt einen Job zu bekommen und satt dessen 6 Monate länger Arbeitslos sind. (also unter realen Bedingungen)
Inzwischen hätten 21 EU-Staaten auf Berufsheere umgestellt.derstandard.at
Grund:Fast alle EU-Staaten sind NATO-Mitglieder, Österreich ist das nicht!
Genau deshalb ist dieses Argument unzulässig!
Mich würde die Beantwortung der Frage, ob zB. bei Katastrophenschäden (Lawinen, Muren, Hochwasser usw.) die gleiche Sicherheit, wie Sie jetzt besteht, gewähleistet werden kann. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen!
Das Thema ist viel zu erst, um damit Parteipolitik zu betreiben!
Viele NATO-Mitglieder hatten früher auch eine Wehrpflicht. Griechenland, Türkei und Dänemark haben heute noch eine Wehrpflicht und sind in der NATO.
Also hier eine Verbindung herstellen zu wollen, wo es keine gibt, dient auch nicht gerade einer sachlichen Diskussion
..denn eigentlich müsste die Abstimmung heißen:
Brauchen wir eine Landesverteidigung zur Aufrechterhaltung von Arbeitssklaven im Sozialdienst - oder brauchen ein Berufsheer für Auslandseinsätze.
Wie die moderne Kriegsführung heute läuft zeigt ein Film in 5 Teilen - damit auch die Bewahrer der Wehrpflicht von der Sinnlosigkeit des Kriegsdienstes erfahren.
http://www.youtube.com/watch?v=wcSddYdmXvc
um nicht bei C&A und Co einkaufen gehen zu müssen - schon einmal überlegt, wo und von wem diese Produkte hergestellt werden?
Und nun die Preisfrage: Wer profitiert hier von Lohndumping, ...? Richtig! Wieder Privatpersonen! Unter anderem jene KonsumentInnen, die sich Menschenliebe und Liberalismus auf die Fahnen schreiben.
Das 'Zwangsargument' ist mittlerweile so ausgelutscht und fehl am Platz ... - sorry, ich weiß, dass meine beiden letzten Beiträge nicht minder kontraproduktiv waren, aber so kann keine sachliche Debatte geführt werden.
Das TINA-Prinzip ist bei diesem Thema genauso wenig wertvoll, wie sonst wo.
Außerdem kapiere ich nicht, wie Individualisten sich ständig am Tun/an Enstscheidungen anderer orientieren wollen/müssen.
Al
Ich bin echt froh, dass Sie finanziell dermaßen unabhängig sind und nicht tagtäglich einer Lohnarbeit nachgehen müssen, für die Sie mit einem Hungerlohn - nix anderes isses - <b>abgespeist</b> werden. Nur: Wer ist in diesem Fall 'Profiteur'? Richtig: Privatpersonen, die durch Aktien, ... mitschneiden!
Was anderes: Besitzen Sie ein Mobiltelefon? Ich bin mir sicher, Sie haben jedes Mal, wenn Sie telefonieren, smsn, ode Tetris spielen ein schlechtes Gewissen ob der Tatsache, dass die Rohstoffe <b>u.a. von Kindern</b> in <b>echter Sklavenarbeit</b> für die scheinheiligen Selektiv-Pseudo-Pazifisten auf diesm Planeten gewinnen, damit sich diese an Ihrem eigenen Hedonismus erfreuen können, die nichtsahnend eben derartige Szenarien ermöglichen!
ist vielmehr nicht heute so, dass die wehrpflicht es JEDEM rechtsextremen ermöglicht den umgang mit waffen zu erlernen und das erlernte weiterzugeben? stichwort h. j. schimaneks wehrsportgruppr langenlois.
Während das aktive Kader von Wehrpflichtigenarmeen sich mit Masse aus Personen rekrutiert, die überhaupt erst durch den Wehrdienst zur Armee gekommen sind und ohne WD nie auf die Idee gekommen werden, rekrutieren sich Berufsarmeen mit Masse aus Personen, die sonst keinen Job bekommen. (unter anderem Rechtsextreme)
Und nein, Rechtsextreme (bzw. Personen die einer extremen politischen Gruppierung angehören) sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt vom Wehrdienst ausgeschlossen.
H.J. Schimanek rechtsextreme Aktivitäten wurden überhaupt erst durch das Heer erkannt, und H.J.S. umgehend entlassen.
was sie sagen mag in den USA oder UK gelten, aber nicht in österreich. interessant das mit schimanek: woher wissen sie das und wann wurde schimanek entlassen (wenn überhaupt): vermutlich nach den prägenden 2 monaten GWD. das hatte er bereits alles was er brauchte... bei einem berufsheer wäre er im vorhinein gar nicht eingestellt worden.
Für einen Job, den sie nur ein paar Jahre ausüben können, danach wieder auf der Straße stehen, der psychisch und physisch extrem anstrengend ist, Tot und Verstümmelung zum Berufsrisiko gehört, sie jederzeit für lange Zeit von ihrer Familie getrennt werden können (und auf ihre Lebensumstände wie schwangere Frau/Pflegefall was auch immer keine Rücksicht genommen wird) u.v.m. bekommt man niemanden, der im zivilen Bereich ausreichend verdient. Womit nur der Rest, der sonst keine Chancen hat übrig bleibt.
Viele Berufsarmeen rekrutieren ganz bewusst in der Neonaziszene, weil dort die Chancen Rekruten zu finden größer sind.Bei einer Berufsarmee wäre H.J.Schimanek nicht nur nicht entlassen worden, sondern höchstens zum Werbe-UO befördert worden.
Wer sich als Zeitsoldat meldet, hängt weniger von der Gesinnung ab, sondern mehr von der Frage: Was bietet mir das Bundeheer für meinen (beruflichen) Lebensweg? bzw. Welche Vorteile ziehe Ich daraus?.
Wenn das Bundesheer z.B. Sprachangebote und Berufsaus- und Weiterbildungen anbietet oder einen Ausbildungszuschuss nach dem Dienst, dann wird das für viele Bevölkerungsschichten interessant und nicht nur für Rambos
findet auch im zivilen Bereich einen Arbeitsplatz, neben dem eine Fortbildung deutlich leichter ist. In Österreich sind die Ausbildungskosten nicht so enorm, dass diese nur über den Umweg, sein Leben zu riskieren finanziert werden könnten. Damit konnte man in den USA anfangs ein paar Leute rekrutieren, die auf dem Weg versuchten der Armut zu entkommen. Mittlerweile ist der Ruf der Streitkräfte so schlecht, dass auch die andere Möglichkeiten suchen.
..das BMASK meint, es könne den ZD zu gleichen Kosten ersetzen..das Problem dabei ist aber, dass es bei der BErechnung, - so mir nicht sir nichts - den ZD um 66 Mio schlechter macht als er ist,...nur damit das BMASK auf die "gleichen Kosten" kommt....
..sorry,...alleine beim ZD wird um 70 - 100 Mio gelogen...und das Verteidigungsbudget ist 40 mal höer als das des ZD.......;-)
Die wirtschaftlichen Vorteile der Professionalisierung der Armee sind nachgewiesen, z.B:
http://tinyurl.com/cjzq33c
http://preview.tinyurl.com/cqmlzxq
Und dass die Zwangsverpflichtung ohne zwingende Notwendigkeit dem Prinzip des liberalen Rechtsstaats widerspricht, liegt auf der Hand.
Und dass die meisten Putsche von Armeen mit Wehrpflicht durchgeführt wurden, ist auch erwiesen.
Nur, dass man mit diese rationalen Argumente halt schwer gegen das 'Söldnerheer'-Geschrei und gegen die Paranoia der 1934er-Monomanen ankommt.
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