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vergrößern 700x467Strafen für Niederlagen: In "Keine Chance" schenken sich die Grissemann/Stermann nichts.
vergrößern 700x425Ärzte treten gegen Kranke an.
vergrößern 700x467Das Publikum sitzt nicht gemütlich auf Plüschsesseln, sondern verfolgt im Stehen das Geschehen.
vergrößern 700x439Brote nach Gewicht belegt.
Wien - Vor drei Tagen spielten sie bei "Schnell ermittelt" noch schwules Paar und Verpartnerung, jetzt sind Stermann und Grissemann spinnefeind: "Grinsemann", ätzt Stermann. "Schnauze!", blafft Grissemann. Später wird einer den andern mit grünem Batz überschütten lassen, der andere bestraft mit Kuschelmoonboots und Afrolook-Pepi. Es geht handfest zu, an diesem Abend auf dem Wiener Rosenhügel, wo der ORF die neue Freitagabend-Show "Keine Chance. Die-Stermann-gegen-Grissemann-Show" aufzeichnet.
Fernsehchefin Kathrin Zechner stimmte einer Idee zu, die Produzent Lukas Sturm mit seiner Neulandfilm nun erstmals umsetzt und die laut Grissemann eine "Mischung aus Club 2 und infantilem Kindergeburtstag" sein soll.
Halle eins wirkt wie eine große Baustelle und vereint vier Spielstationen in sich. Das Publikum sitzt nicht gemütlich auf Plüschsesseln, sondern verfolgt im Stehen das Geschehen. Vorher übt Regisseur Kurt Pongratz "Applaus, schreien und auszucken", dann geht's los: Sechs Kandidaten tragen in zwei Teams sechs Spiele aus. Die Gastgeber sind Paten, lassen sich fürs Verlieren bestrafen und übernehmen den finalen Showdown. Das Siegerteam gewinnt eine Million Cent. Auf Showeinlagen, Musik und anderes Klimbim wird verzichtet.
Rund 150 Gäste wohnen dem Ereignis bei. Sie bekommen Stermann und Grissemann im bekannt-beliebten Spiel mit politischer Unkorrektheit. Heute treten Ärzte gegen Kranke an: "Die Leute werden sagen: Das ist zynisch und menschenverachtend. - Es stimmt!", heizt Grissemann ein. Zuletzt ging der Schmäh mit Fußballer David Alaba schief, der eine Pointe zu seiner Herkunft gar nicht lustig fand. Diesmal fragt Grissemann die an Tinnitus erkrankte Kandidatin Eva, ob darüber Witze erlaubt seien. "Sicher", sagt sie eilig und muss in der Folge einiges einstecken.
Für Freitagabend ist die Show tatsächlich ein kühnes, am Ende vermutlich um etliche "F"- und "Sch"-Wörter bereinigtes Unterfangen. Das zeigt sich spätestens beim zweiten Spiel, das mit dem Kommando "Schwanz ab!" startet. Ein Fernsehpublikum, das bis dahin eher auf "Topp, die Wette gilt!" hört, könnte irritiert sein, wenn Kandidaten plötzlich Tierschweife befingern und Grissemann einwirft: "Ich muss meinen erst aufrichten."
Beim Skifußball fallen Tore, beim Torwandschießen werden Bälle gefangen, Fernsehszenen zugeordnet, Brote nach Gewicht belegt. Das Publikum ist begeistert: "Die zwei sind Weltklasse, egal, wo du sie hinstellst!", jubelt ein Zuschauer. Da fällt nicht auf, dass die Spiele so keck gar nicht sind. Biedere Vorgänger wie Einer wird gewinnen oder Dalli Dalli boten schon albernere Aufbauten.
Nach zwei Stunden ist es unter Ächzen und Stöhnen im finalen Fight geschafft. "Es ist gar nicht so leicht, leicht zu sein", sagt Stermann. " Am liebsten ORF", flucht Grissemann. Fazit: 90 Minuten gut geschmierte Sinnleere. Oder besser: Schwanz ab! Am 14. Dezember um 20.15, ORF 1. (Doris Priesching, DER STANDARD, 23.11.2012)
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herr wrabetz!
SIE zerstören einen funktionierenden betrieb! ich bin überrascht, dass sie so lange dazu brauchen. ich habe es ihnen wesentlich schneller zugetraut!
letzter streich:
das vorhaben, die maske, garderobe und kostümfundus aus der hauptabteilung TAST in die tochter MSG auszugliedern!
weder können/konnten sie eine kosten/nutzenrechnung vorlegen noch die sinnhaftigkeit ihrer entscheidung darlegen!
der einzige zweck ist, dass frau ariane rhomberg ihre gage von mehr als EUR 7.000.- behalten kann oder ab 1.1.2013 gar noch mehr verdient!
wie gut dass der gatte von fr. rhomberg ihr schulfreund war, herr wrabetz!!!
kostengünstiger und wesentlich einfacher ist, wenn sie fr. rhomberg in die TAST versetzen :-)
der humor von stermann und grissemann ist sicher nicht jedermanns sache, und ob's quasi eine zweite auflage von WÖ braucht, sei auch dahingestellt. trotzdem tut sich in diesem eck der programmgestaltung beim ORF m.E. deutlich mehr als div. "lustigkeiten" bei allen privaten.
soll aber erstens nicht heißen, dass hier schon alles super is, und zweitens, dass ein paar sendungen wie WÖ oder Braunschlag ausreichen würden, um die gebühren zu rechtfertigen.
Seit gefühlten 97 Jahren immer die selben Gesichter im ORF. Was sich diese geschützte Werkstätte immer einfallen lässt!
OK, einen hab ich schon länger nicht mehr gesehen (Name entfallen). Hat in der ORF Erfolgsstory "Mitten im 8en" (lol) mitgespielt. Wie heiszt der gleich? Aaaahhh, Rudle!
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Mah diese Streber und Erstbänkler beim ORF: keine Fantasie, keine Ideen, keinen Mut - darum immer das Selbe im neuen Gewand - ein Hohn für alle "Kreativen", die sich bemühen.
[Nicht falsch auffassen, ich finde Stermann-Grissemann toll - aber ned rund um die Uhr auf allen Sendern]
Schlechte Witze, zum Ziel politisch unkorrekt, die Message wird sehr sehr schlecht verkauft, Bitte Vorbild an Staatskünstler nehmen, die recherchieren Ihre Beiträge wirklich wirklich (noch) gut.
Einen "Stargast" und einen Alternativling der entweder manisch depressiv, hyperaktiv oder austrophob (letzter Zweitgast). OK austrophob zu sein ist an und für sich nicht so schlimm aber das ???
Bitte absetzen, oder auf ein Seminar schicken damit die Herren sich wieder Ihrer alten Tage besinnen. Achja und noch was : " Gags Gags Gags..." Bitte mal einen neuen Theaser bitte....
die Witze in Willkommen Österreich sind teilweise dermaßen schlecht....also Lichtpunkt? Wo denn? Wären Stermann&Grissemann nicht mit ebenjenem Image behaftet, dann würd das doch längst keiner mehr schaun. Sie gebens doch bei jedem 2ten Witz frei und ehrlich zu, dass er schlecht war und wundern sich (zu Recht), dass da Leute lachen...ich schau mir das zwar meistens trotzdem an, mittlerweile sind aber oft die Gäste lustiger als der ganze Showteil davor
hat meine oma schon immer gesagt.
die meinung mit dem kniefall teile ich mit ihnen nicht ganz. geschmäcker sind verschieden und ähnlich dem line-up eines festivals trifft nicht jeder act der persönlicher präferenz.
vielmehr waren viele/einige gäste bereits 2-3 zu besuch in der sendung. sprich - gäste von "heute" waren bereits gäste vor 1-2 jahren und deswegen sehe ich keine große veränderung in der gästeauswahl.
das künstler besonders gern (billig) auftreten, wenn sie eine cd, buch oder ähnliches promoten, liegt auch ein stück weit in der natur der sache.
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