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Wien - Erst vor kurzem hat der Nationalrat einstimmig einen Entschließungsantrag zur Einführung der täglichen Turnstunde in Schulen und Kindergärten beschlossen. Elternvertreter äußerten nun allerdings Zweifel an der Umsetzbarkeit dieser Idee und brachten einen Alternativvorschlag. Theodor Saverschel, Vorsitzender des Bundesverbands der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen, plädierte im Ö1-Morgenjournal dafür, auf mehrmalige Bewegungseinheiten von zehn Minuten anstelle einer Turnstunde pro Tag zu setzen.
Von einer Stunde Turnunterricht bleibe durch Wegzeit, Umziehen und eventuell Duschen nicht viel übrig. Außerdem gebe es oft auch nicht ausreichend Turnsäle für eine solche tägliche Bewegungseinheit. Stattdessen solle der Unterricht alle zwei Stunden durch zehnminütige Bewegungseinheiten in den Klassen unterbrochen werden, so der Vorschlag des Elternvertreters.
Durch eine solche Auflockerung könnten die Kinder auch dem Unterricht wieder besser folgen. Und während eine tägliche Turnstunden aus Sicht der Politik nur an Ganztagsschulen umsetzbar wäre, seien mehrere kleine Bewegungsblöcke an allen Schulen leicht umsetzbar.
Die Sportsprecher von SPÖ und ÖVP, Hermann Krist und Johannes Schmuckenschlager, begrüßten den Vorschlag der Eltern im Ö1-Mittagsjournal und sprachen von einem ersten Schritt zu mehr Bewegung, der sich relativ leicht und schnell umsetzen ließe. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) ließ ausrichten, dass alle konstruktiven Vorschläge in die Diskussion aufgenommen würden. (APA, 22.11.2012)
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Die lehrer sind das letzte.
Da bekommt man kinder damit sie einen job haben und dann übernehmen sie kaum verantwortung.
Bewegung (nicht sport), essen, schlafen, bespielen wird doch neben bildung noch drin sein.
Liebe lehrer: wer a sagt muss auch b sagen.
eine/n Schüler/in "bespielen".
Aber wenn es sein muss, koche ich natürlich für meine Schüler/innen. Denn, wie Sie richtig sagen, das "muss drin sein". Wenn dann noch Zeit ist, mache ich ihre Wäsche und putze Bad und Klo.
Sollte man ihrem Vorschlag folgen kostet uns das pro Woche mindestens zwei bis drei Unterrichtsstunden in den anderen Fächern.
Auf die einfachste Lösung, liebe Eltern, kommt ihr, wie üblich, wenn es um das Spannungsfeld Schule, Kinder, Eltern geht nicht. Bewegt euch mit euren Kindern anstatt sie in der von euch betreuten, nicht beschulten Zeit vor dem Computer oder dem Fernseher zwischenzulagern. Irgendwann werdet ihr uns Lehrer auch noch holen um euren Kids den Hintern abzuwischen.
sind jedoch auch berufstätig.
Wenn sie nach Hause kommen (oft abends), müssen sie noch HÜ kontrollieren, Essen machen und schauen, dass die Racker früh genug ins Bett kommen um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.
Das Klischee von Vater arbeitet, Mutter hat nichts anderers zu tun als ihre Kinder am Nachmittag zu behüten, ist längst passe. Es wird endlich Zeit, dass die Schule sich an die geänderten Rahmenbedingungen anpasst.
Gute idee, liebe eltern, hab den artikel nicht ganz gelesen, muss schularbeiten verbessern, aber ich finde es genial, wenn Sie auch in Ihrer obhut für die bewegung Ihrer kinder sorgen.
Beim fernsehen zb passt ein bewegungsblock gut rein! Oder vor der badewanne.
Das System Schule ist ein von Jahr zu Jahr sich verstärkender Krampf. Dieser Krampf kann nur gelöst werden, wenn das System kräftigst durchgeschüttelt (neu gedacht & neu gemacht) wird. Am Alten herumzuflicken, macht dieses nicht zu etwas Neuem sondern bloß zu einem noch unerträglicheren Alten.
das ist ein tolles Signal, da geht was weiter, es kommt in Bewegung!
Auch wenn einige gestrige "Oberlehrer" sich ständig mit nicht nachvollziehbaren "GEHT-NICHT", "NICHT-WOLLEN" und "NICHT-VERSTEHEN" üben!
"tägliche Turnstunde" als auch die verordneten "Bewegungsblöcke" für populistischen Schwachsinn.
Es tut mir leid, dass ich nicht schon beflissen Ziegel schupfe, um die benötigten 2 Turnhallen für unsere Schule zu mauern, aber wenn etwas nicht geht (und außerdem nutzlos ist), stehe ich nicht an, das auch auszusprechen.
Block 1: Zu Fuß zum Bus bzw. zur Bahn.
Block 2: Zu Fuß zur Schule (statt im überfüllten Stadtbus).
Block 3: Zu Fuß zum Bahnhof
Block 4: Zu Fuß nach Hause
Block 5: Zu Fuß oder per Fahrrad zum Fußballtraining
Block 6: Dasselbe retour
Dann duschen, ev. noch lernen (oder fernsehen, wenn einem sein Hirn nicht zu schade ist), dann ins Bett.
Woher die Zeit nehmen? Computerspiele von der Festplatte löschen und die DVDs wegschmeißen.
Am Wochenende könnten die Eltern etwas mit ihren Kindern unternehmen, am besten mit kurzer Autofahrt und ausführlichen Gehstrecken.
In unseren Klassenräumen wird's das mit den Bewegungseinheiten nicht spielen, denn eine wöchentliche Erneuerung des LAN ist nicht finanzierbar.
ja, lesen sie die bitte die Beiträge von den potentiellen "NICHTWOLLENDEN" in diesem Forum ...
Wenn nur 10% die konkrete Meinung der "LEHRER" sei, dann verfolgen diese Leute eine Sackgassen-Strategie, nur mit "GEHTNICHT" wird sich für die Kinder nichts verbessern ...
Ich kann mich über die letzten Monate nicht erinnern, dass Sie einem alternativen Vorschlag zugestimmt bzw. als verfolgenswert angesehen hätten. Dazu fallen Sie auf, dass alles was von einer linken/liberalen Seite kommt als nicht-gut-genug bewerten.
In welcher Rolle sehen Sie sich selbst, wenn nicht in der "Gehtnicht" ÖVP-Rolle? Evtl. mal Ihre Beiträge durchsehen?
Ja, vielleicht bringt es tatsächlich ein wenig Entspannung in die oft unlockere Sitzhaltung und man ist wieder ein wenig aufmerksamer. Will ich gar nicht bestreiten.
Aber am eigentlichen Zweck - mehr Sport für die Schüler - schießt es meilenweit vorbei. In 10 Minuten kannst weder Bewegungskompetenz aufbauen noch sonst irgendetwas. Da wird man in Wahrheit gerade mal warm.
Und was soll der Blödsinn mit "man verliert so viel Zeit durchs umziehen/duschen/etc..."?
Weg zum Turnsaal/Garderobe: in der Pause (so wie früher). Umgezogen sind die Kids spätestens 5 Minuten nach Beginn der Stunde. Geduscht hat sich zumindest in der Unterstufe noch nie wer... Die lieben Elternvertreter sollen bitte nicht phantasieren!
fakt ist, dass die schüler in der schule - und da v.a. in den mittelschulen und ahs-en - so gut wie nur sitzen.
selbst erlebt - aktuell bei den tagen der offenen tür bei der schulsuche für meine kinder gesehen.
erst mal auf die idee zu kommen, die bewegung in den unterricht einfließen zu lassen bleibt wohl einigen wenigen refompädgagisch versierten unterrichtskräftInnen vorbehalten.
für den rest heisst es: sitzen und zuhören, letztlich lümmeln, denn eine aufrechte meditationshaltung so lang aufrecht zu halten, schafft nur ein langzeityogi...
die eltern jedoch unterstützend fällt mir ein: TANZEN! auf den tischen, darunter, dahinter. selbst das tische-umräumen ist doch schon bewegung... flexibilität im raummanagement ist gefragt
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