Linux Mint 14 (Nadia) steht zum Download bereit

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Als Desktops stehen denn auch wahlweise der GNOME2-Fork MATE 1.4 oder die GNOME-Shell-Abspaltung Cinnamon 1.6 zur Wahl

Auf Ubuntu folgt Linux Mint. Version 14 (Nadia) basiert auf Ubuntu 12.10 und steht nun für 32- oder 64-Bit-Systeme zum Download bereit. Wie bei Ubuntu sind die Images größer als eine CD, lassen sich aber auf DVD brennen oder von einem USB-Stick installieren.

Klassischer Desktop

Die neue Version jener Distribution, die sich vor allem durch einen "klassischen" Ansatz an das Desktop-Modell auszeichnet, kann dabei wieder mit zentralen Softwareaktualisierungen aufwarten. Als Desktops stehen denn auch wahlweise der GNOME2-Fork MATE 1.4 oder die GNOME-Shell-Abspaltung Cinnamon 1.6 zur Wahl.

Cinnamon

Neuerungen gibt es dabei vor allem für Cinnamon zu berichten: So können Workspaces - die hier im Gegensatz zur GNOME Shell statisch festgelegt werden - jetzt mit einem Namen versehen werden, was vor allem bei der Übersicht der Fenster-Schnellliste hilft. Zudem gibt es neue Konfigurationsoptionen für den Alt-Tab-Switcher und Verbesserungen an der Darstellung von Benachrichtigungen.

Nemo

Eine weitere wichtige Neuerung in Linux Mint 14 ist der Wechsel des Dateibrowsers: Statt dem GNOME-eigenen Nautilus kommt hier nun die - von der Distribution selbst betriebene - Abspaltung Nemo zum Einsatz. Diese wurde vorgenommen, nachdem man mit der Upstream-Entwicklungsrichtung nicht zufrieden war. (red, 22.11. 2012)

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