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vergrößern 500x276Das Intro-Bild zu TLDR. Erkennen Sie alle abgebildeten Videospielhelden? Tipp: Rechts oben ist Super Mario ;)
Es hat ein paar Monate gedauert, aber nun freue ich mich Ihnen bekannt zu geben, dass der GameStandard künftig vermehrt auf Videoproduktionen setzen wird. Der Startschuss erfolgt am Sonntag mit unserer ersten Videospielrezension in TLDR-Fassung. TLDR (Too Long Didn't Read) ist ein neues Videoformat, das in unter 120 Sekunden über die Stärken und Schwächen eines Spiels informiert.
Warum Video? Und weshalb so kurz?
Texte sind etwas Wundervolles. Sie regen in ihrer Reinheit die Fantasie in einer Art und Weise an, wie es andere mediale Ausdrucksformen nicht können. Dennoch wollen wir mit unseren Videospielrezensionen künftig mehr zeigen, als die Bilder in Ihrem Kopf. Spiele brauchen Texte genauso wie Bilder und Töne.
Gleichzeitig sollen sich TLDR-Rezensionen auf das Wesentliche fokussieren und Ihnen in weniger als zwei Minuten bei Ihrer Spiel- und Kaufentscheidung helfen. Sollten Sie aus unverschämten Gründen gerade kein Video ansehen können, weil Sie sich beispielsweise am Arbeitsplatz befinden, dürfen Sie natürlich auf den darunterstehenden Text zurückgreifen. TLDR ist neu, aber abwärtskompatibel. Wichtig: TLDR wird in Zukunft nicht unser einziges Rezensionsformat sein, auch weiterhin wird es Tests in reiner Textfassung geben.
Was, wo, wer?
Wir haben keinen festen Fahrplan für TLDR-Rezensionen, aber wir werden uns bemühen, die spannendsten Werke abzudecken. Sobald ein TLDR-Artikel auf derStandard.at erscheint, wird das Video auch auf Youtube verfügbar sein. Dort ohne Text und cooler GameStandard-Community, dafür in HD.
Die redaktionelle Arbeit, das Texten und Einsprechen übernehme ich, meine talentierte und geduldige Kollegin Maria von Usslar zeichnet sich für die gesamte Videoproduktion verantwortlich. Am Sonntag startet das erste TLDR mit einer Rezension zu "Call of Duty: Black Ops 2". Wie jede Rezension stellt auch TLDR keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Sollten Sie mit uns nicht einer Meinung sein, teilen Sie sich bitte über das Forum mit. Umso mehr Perspektiven, desto besser. (Zsolt Wilhlem, derStandard.at, 24.11.2012)
Die Top 5 der Woche
Zsolt Wilhelm arbeitete sechs Jahre als Redakteur bei derStandard.at/web bevor er sich ganz dem Thema Games widmete und die Leitung des "GameStandard" übernahm. Den Blog nutzt er, um sich von der Seele schreiben zu können. Sonntags schläft er gerne aus.
Email: games@derStandard.at
Social Media: +Zsolt Wilhelm, @ZsoltWilhelm
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das ist garnicht bös gemeint, aber mit stimme und sprache entscheidet sich der erfolg dieses formats und der erste beitrag ist nicht anzuhören!
ein paar stunden in der schule des sprechens (www.sprechen.com) oder in einer ähnlichen fortbildungsmaßnahme wären jedenfalls eine gute zeit- und geldinvestition – bringt einen echt weiter und dieses format bestimmt auch : )
abgesehen davon hat die gute tldr-idee einen haken: ich lese schneller, als Sie sprechen
Weil die Frage aufkam:
Es wird keine Punktevergabe oder Orden geben. Der Grund dafür ist, dass ich 1. die Reduktion eines Werk auf eine Zahl nicht für angebracht erachte und 2. ich es für kontraproduktiv halte, die Besprechung eines Werks an einer Zahl festzumachen. Zahlen suggerieren Vergleichbarkeit und mathematische Objektivität. Dabei sind Spiele, Filme, Musik, Literatur nur in den seltensten Fällen eins zu eins vergleichbar und Rezensionen sind niemals objektiv.
Ich habe bis jetzt kein Wertungssystem kennengelernt, dass die Qualität eines Spiels sinnvoll wiederspiegeln kann. Außerdem will ich nicht, dass unsere Kritiken auf eine Zahlen reduziert werden, sondern, dass sie gelesen oder gesehen werden :)
von Conan O`Brien verwenden!
http://www.youtube.com/watch?v=c... 8Q&t=3m20s
....wenn er damit einverstanden ist!
etwas wie ein spiel zu bewerten ist sowieso immer subjektiv, vollkommen egal welche art von bewertungssystem man verwendet.
ebenso kann man durchaus viele faktoren an einem kreativkünstlerischen produkt objektiv bewerten, eher quantitative sachen.
was weniger geht ist dann ob diese einzelnen faktoren gut zusammen passen, welcher schwerpunkt wie gewichtet ist und ob das spiel mir letztendlich spaß macht.
wenn ich einen spielereadakteur und seine spielevorlieben kenne und diese mit meinen überein stimmen, der dann zu einem titel nichts weiter sagt als "spitze" oder "100%" dann kann ich durchaus davon ausgehen dass mir selber das spiel auch zumindest nicht komplett kacke vorkommen wird.
freu mich aufs erste video!
Ja, denn auch einen längeren Text kann man in deutlich unter 120 Sekunden überfliegen - und ich mag Videos als alleinigen Informationsträger nicht, denn fürs hören braucht man länger als fürs lesen/überfliegen.
Videos halte ich nur dann für sinnvoll wenn es um Abläufe usw. geht - also Dinge, wo die Zeit wirklich eine Rolle spielt.
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