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Guatemala-Stadt - Guatemala hat am Mittwoch mit einer feierlichen Zeremonie in den Maya-Pyramiden von Quiriguaden den letzten Monat vor der Zeitenwende im Maya-Kalender eingeläutet. Am 21. Dezember geht die "Lange Zeitrechnung" (Larga Cuenta oder Oxlajuj Baktún) zu Ende, die vor rund 5.200 Jahren begann. Ihr Ende führte zu dem esoterischen Mythos, die Mayas hätten die Apokalypse prophezeit. Tatsächlich aber geht nur eine Periode zu Ende und eine neue beginnt. Zuletzt waren US-Archäologen im Mai in den Maya-Ruinen von Xultun in Guatemala auf Wandmalereien mit numerischen Hieroglyphen gestoßen, die als kalendarische Berechnungen interpretiert werden. Die dort verzeichneten Daten reichen teilweise bis 7.000 Jahre in die Zukunft.
Eine exakte und eindeutige Zuordnung der Maya-Kalenderdaten der Langen Zählung zu jenen des gregorianischen Kalenders existiert allerdings nicht. Die bisher allgemein akzeptierte sogenannte Thompson-Korrelation - benannt nach dem britischen Anthropologen Sir John Eric Sidney Thompson - geht davon aus, dass die Lange Zählung am 11. August 3114 vor unserer Zeitrechnung nach dem gregorianischen Kalender beginnt und damit zur Wintersonnenwende am 21. Dezember 2012 endet. Neuere Untersuchungen, die Daten aus der klassischen Mayazeit heranziehen und auf zahlreichen unterschiedlichen Quellen basieren, weisen dagegen als Anfangsdatum der Langen Zählung auf den 13. August 3114 vor unserer Zeitrechnung hin.
Seit Jänner dieses Jahre erinnert Guatemala am 21. eines jeden Monats mit offiziellen Zeremonien in einer der archäologischen Stätten des Landes an die Zeitenwende. Mit der Hauptfeier in der bekanntesten guatemaltekischen Ruinenstätte Tikal im Norden des Landes soll am 21. Dezember der Übergang in eine neue Zeit eingeläutet werden.
Auch andere Länder der Region, über die sich das vor rund 1.000 Jahren untergegangene Reich der Mayas erstreckte, wollen mit Feierlichkeiten an die Zeitenwende erinnern. In den meisten der zahlreichen archäologischen Stätten Mexikos und Belizes sind Aktivitäten geplant, bei denen auch die Nachfahren der Mayas an die große Kultur ihrer Vorväter erinnern werden. (APA/red, derstandard.at, 22.11.2012)
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hat man berücksichtigt, dass bei der gregorischen Kalenderreform 1582 die Tage 5.-14.10. ausgelassen wurden? Und ausserdem gibt es kein Jahr 0. Daraus würde folgen, dass der Weltuntergang erst 1 Jahr+10 Tage später, also am 31.12.2013 stattfindet! (Ist ja ohnehin logischer.)
Porca miseria! Zu früh gefürchtet!
ja noch Zeit , einen Eso-Kult zu gruenden und abzucashen.
Im uebrigen war es bei den Maya ueblich, 5 Tage im Jahr "aus der Zeit" zu nehmen, dh sie wurden nicht so wie ueblich gezaehlt sondern waren den Goettern geweiht.
Allerdings wurde das nicht in der Langen Zaehlung/Oxlajuj Baktún nach dem Popol Vuh, sondern in der Kurzen Zaehlung, nach dem Buch T'zolkin gemacht.
Sie haben Recht, die Idee kam mir auch schon. Und wie es Weltuntergänge so an sich haben, ist dafür immer genug Zeit; bis zum jeweils nächsten nämlich.
Es scheint jedenfalls dass man damit wesentlich leichter Geld verdient als mit Wissenschaft...
ps., Sie scheinen ja eine/r der Wenigen zu sein, derdie sich hier mayamässig wenigstens irgendwie auskennt.
Oh nein,
das heißt am 22. erfolgt das große Gelächter über die, die gemeint haben am 21. geht die Welt unter und am 23. kommt dann das dicke Ende ;-)...
das hat damit zu tun dass die westlcihe welt abrahmitishc bzw christlich geprägt ist und in diesen schriften geht die welt unter andere kulturen kennen weltuntergang so in der art nicht....deswegen werden auch alle immer alle zwanzig jahre hysterisch und denken die strafe gottes kommt.... lol
Sowas kommt leider weit aus öfter vor, als man glauben würde!
Schon allein die Zeugen Jehovas haben da Jahr für Jahr (1999, 2000, 2001) ins Klo gegriffen ;-)
( http://www.weltuntergang.cc/weltunter... ungen.html )
Die "wichtigsten" zum Ausschneiden *g*
( http://schnickssammelsurium.tumblr.com/post/1524... en-blick-d )
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