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vergrößern 564x376Artwork zu "Godus"
Peter Molyneux, der Erfinder von Spielen wie "Populous" und "Black & White", will über Kickstarter ein neues Gott-Spiel finanzieren. Um "Godus" umzusetzen, benötige sein Studio 22Cans mindestens 450.000 Pfund (rund 560.000 Euro). Mit "Godus" will der Entwickler nicht weniger als "das gesamte Gott-Spiel-Genre neu erfinden". Dazu sollen die besten Elemente seiner vorangegangenen Werke vereint werden. "Godus vereint die Größe und Tragweite von 'Populus' mit den detaillierten Aufbau- und Mehrspielermöglichkeiten von 'Dungeon Keeper' und dem intuitiven Interface und der technischen Innovation von 'Black & White.", verspricht Molyneux.
Aufregung und Skepsis
Das Spiel soll bereits im September 2013 für PC und mobile Geräte erscheinen. Die Nachricht über das Projekt sorgte in der Spielergemeinde sowohl für Aufregung als auch Skepsis. In den Foren von Eurogamer und Kotaku etwa bekunden Fans ihre Freude über ein neues Gott-Spiel, auf der anderen Seite wird Molyneux aufgrund vieler nicht gehaltener Versprechen bei seinen jüngeren Werken wie "Fable" viel Skepsis entgegengebracht. Der Bullfrog-Gründer und Ex-Lionhead-Chef ist bekannt für sein Verkaufstalent und die Fähigkeit, sich und seine Fans zu begeistern. Sein aktuelles Projekt "Curiosity: What's inside the Cube" verzeichnet trotz erheblicher technischer Probleme zu Beginn fast zwei Millionen Downloads. (zw, derStandard.at, 22.11.2012)
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Schade dass er immer nur verspricht, wird halt seine alten Spiele zu einem Neuen verwursten. Und abzüglich seiner Visionen wirds schon Ok sein, aber dennoch werden wieder Viele enttäuscht sein, weil man sich einfach mehr erwartet als der Prediger vorgab.
Er verspricht, stimmt, und am Ende hat er sich dann versprochen - weil vieles irgendwie doch nicht klappte, es sich am Ende doch nicht Ausging, und manche harte Entscheidung gefällt werden musste, die unvorhersehbar war.
Er sollte nichts versprechen, und keine übertriebenen Vorstellungen realisieren wollen, dann käme ein vernünftiger Titel dabei heraus. Nur leider hat er es bis heute noch nicht wirklich begriffen. Solide, sind ja viele seiner Titel, und es würde ja schon genügen.
Er war doch Europachef der Games-Abteilung von Microsoft...
Nach Bullfrog an Electronic Arts hat er Lionhead 2006 doch ebenfalls an Microsoft verkauft, obwohl er dafür vielleicht nicht sehr viel Geld erhielt erscheint mir das suspekt: ging nämlich davon aus, dass 22 Cans schon ein Zeichen seiner finanziellen Unabhängigkeit ist. Kickstarter so jedoch wohl immer noch zu verlockend.
Ich bin der letze sagt:
Gute Grafik = Gutes Spiel
Schlechte Grafik = Schlechtes Spiel
Aber wenn das dann wirklich so aussieht würde ich es mir doch 2 mal überlegen. Vor allem wenn es von Peter Molyneux kommt.
Ja, Populus war echt super und Black & White 1 wirklich genossen, aber mit dem 2er hat er mich wirklich enttäuscht.
Ob ich wirklich schon vorher Geld reinstecken will, ich bin mir nicht sicher.
Black & White? Da war ich vom 1er schon herb enttäuscht.
Erstmal ständige Zugriffe auf die CD, wodurch das Spiel immer stockte.
Dann hab ich es auf einen neuen Rechner installiert und die Savegames kopiert - großer Fehler.
Hab aber erst noch das nervige Tutorial spielen müssen, um endlich die Speicherstände laden zu können. Die Kuh war dann hirntot.
Und dieses nervige, nervige Tutorial. Während des Spiels konnte man übrigens noch ein Tutorial spielen. Wozu zwei Tutorials?
Technisch ein Fiasko.
Aber Molyneux hat ja selber gesagt, dass Tamagotchi sein Vorbild war. Sehr innovativ.
Kickstarter finde ich eigentlich recht interessant. Aber Molyneux soll sich selbst finanzieren oder zumindest das Risiko mittragen. Ein Spiel, dass in 7-9 Monaten entwickelt wird braucht 560.000€ bei ~20 Leuten (natürlich nicht alles hochverdienende Programmierer...) und die Community soll wieder leere Versprechungen bezahlen, damit falls das Spiel Erfolg hat kein Publisher sondern nur Molyneux + Team am Gewinn mitschneiden können...
Gut, wenn kein großer Publisher hinter dir steht, wird man heute wohl eher schwer ein Top-Spiel herausbringen können - die Top-Spiele benötigen in der Entwicklung schon so viel Geld ... aber die Entwicklung, dass Fans bzw. mögliche spätere Käufer Geld für ein Spiel spenden oder anzahlen ... das ist schon eine komische Entwicklung.
Die Spiele von Peter haben meistens nicht das gebracht, was er versprochen hatte - doch seine Ideen waren immer ganz gut. Fable 1 - 3 fand ich jetzt auch sehr gut, hat Spaß gemacht.
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