Conwert verdient unterm Strich mehr

Wien - Trotz eines Rückgangs der Vermietungserlöse um mehr als ein Zehntel hat die börsenotierte conwert Immobilien Invest SE bis September unter dem Strich deutlich mehr verdient, musste aber operativ teilweise Abstriche hinnehmen. Der Nettogewinn verdreifachte sich in den neun Monaten von 3,6 auf 12,1 Mio. Euro, teilte das im ATX gelistete Unternehmen Donnerstagfrüh mit. An den Zielen für das Gesamtjahr 2012 wird festgehalten.

Die Vermietungserlöse gingen wie auch von Analysten erwartet um 10,6 Prozent auf 142,8 Mio. Euro zurück, und die Veräußerungserlöse fielen mit 254,7 Mio. Euro praktisch halb so niedrig (-49 Prozent) aus wie im gleichen Vorjahreszeitraum.

Operativ verdiente conwert auf EBITDA-Ebene (Betriebsergebnis vor Zu- und Abschreibungen) mit 80,8 Mio. Euro um 16,8 Prozent weniger, aber das ordentliche Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 11,2 Prozent auf 91,6 Mio. Euro - auch dies relativ nahe den Prognosen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) versiebenfachte sich beinahe auf 22,5 (3,4) Mio. Euro.

Die Ziele für 2012 bestätigte conwert am Donnerstag: Damit erwartet man im Gesamtjahr ein EBT von 50 Mio. Euro und Verkaufserlöse von 450 Mio. Euro.

Der Vertrag mit dem Geschäftsführenden Direktor Franz Jürgen Kelber, der zum 14. Dezember d.J. endet, "wurde in beiderseitigem Einvernehmen nicht verlängert", wurde weiters mitgeteilt. Das Verfahren zur Auswahl eines Nachfolgers solle im 1. Quartal 2013 abgeschlossen werden. Zwischenzeitig werden die Geschäfte vom jetzigen Co-Chef Thomas Doll geführt. (APA, 22.11.2012)

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Wer freiwillig bei der RESAG bleibt

ist selber schuld.

teuer, unfähige mitarbeiter und inexistentes Service.

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