Thailands Tempel und Paläste

Florian Flieger
22. November 2012, 16:56
  • Der Palast in Ayutthaya, der früheren Hauptstadt des Königreichs, war Vorbild für den Königspalast in Bangkok.
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    foto: sakchai lalit/ap/dapd

    Der Palast in Ayutthaya, der früheren Hauptstadt des Königreichs, war Vorbild für den Königspalast in Bangkok.

  • Für Ähnlichkeiten zwischen Thailands aktueller und den alten Hauptstädten gibt es kopflastige Erklärungen. Selber sehen und verstehen geht aber auch.
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    foto: epa/barbara walton

    Für Ähnlichkeiten zwischen Thailands aktueller und den alten Hauptstädten gibt es kopflastige Erklärungen. Selber sehen und verstehen geht aber auch.

  • Im Herbst 2011 fiel die jährliche Überschwemmung in Ayutthaya stärker aus aus gewöhnlich. Bis 2012 dauerte es, die Schäden am Tempel zu beheben.
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    foto: ap photo/sakchai lalit

    Im Herbst 2011 fiel die jährliche Überschwemmung in Ayutthaya stärker aus aus gewöhnlich. Bis 2012 dauerte es, die Schäden am Tempel zu beheben.

  • Anreise & Unterkunft:
Günstige Flugverbindungen von Wien nach Bangkok (mit Zwischenstopp) bieten etwa Turkish Airlines und Emirates. Weiterflug nach Sukhothai mit Bangkok Airways.
Unterkunft: in Ayutthaya: iuDia on the River - geschmackvolles Designhotel am Flussufer; in Sukhothai: Sukhothai Heritage Resort - stilvolles Luxushotel zu erschwinglichen Preisen.
Weitere Infos: Thailändisches Fremdenverkehrsamt
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    grafik: der standard

    Anreise & Unterkunft:

    Günstige Flugverbindungen von Wien nach Bangkok (mit Zwischenstopp) bieten etwa Turkish Airlines und Emirates. Weiterflug nach Sukhothai mit Bangkok Airways.

    Unterkunft:
    in Ayutthaya: iuDia on the River - geschmackvolles Designhotel am Flussufer;
    in Sukhothai: Sukhothai Heritage Resort - stilvolles Luxushotel zu erschwinglichen Preisen.

    Weitere Infos: Thailändisches Fremdenverkehrsamt

In Thailand, dem Partnerland des Wiener Reise-Salons, gilt: Ein Tempel schaut aus wie der andere. Florian Flieger staunte über Kopie und Original

Für thailändische Begriffe ist Friedrich Schiller ein Spätzünder: Als 1782 Die Räuber in Deutschland uraufgeführt wurden, hatte das alte Siam seine ärgsten Räubersgeschichten bereits hinter sich: Bangkok, die Metropole an den Ufern des Chao-Phraya-Flusses, werkelte im selben Jahr schon an seinem nagelneuen Großen Königspalast. Was viele nicht wissen: Der Palast in Bangkok ist im Grunde genommen nur eine Kopie. Sein Vorbild war ein prachtvoller Palast, der in Ayutthaya, der früheren Hauptstadt des Königreichs, gestanden hatte. Einer Stadt, die etwa siebzig Kilometer nördlich von Bangkok liegt, die mehr als vier Jahrhunderte lang den kulturellen und politischen Mittelpunkt des Landes bildete und die im Jahr 1767 bei den Raubzügen der Burmesen komplett zerstört wurde. Jene Steine der Ruinen, die noch brauchbar waren, ließ König Rama I. wie aus einem Bauhof auf Schiffen nach Bangkok bringen. Nur durch dieses Material aus Ayutthaya war es möglich, den neuen Palast innerhalb von lediglich vier Jahren aufzubauen.

Die meisten Tempel- und Palastanlagen von Ayutthaya sind mittlerweile rekonstruiert. Seit dem Jahr 1991 steht der historische Park, der hier geschaffen wurde, als Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco. Wer ihn besucht, löst gewissermaßen ein günstiges Ticket für eine Zeitreise in das Thailand des 18. Jahrhunderts: Ayutthaya war damals die wichtigste Metropole Südostasiens - eine Weltstadt, in der bis zu eine Million Menschen lebten. Ihr Blüte erlebte die Stadt in einer Zeit, in der Bangkok noch ein kleines Fischerdorf am Ostufer des Chao-Phraya-Flusses war.

Das alte Ayutthaya lag genau genommen auf einer Insel - umgeben von Kanälen sowie den drei Flüssen Chao Phraya, Lopburi und Pasak. In der Regenzeit bildete das Wasser, das außerhalb der Stadtmauern die Felder überflutete, einen natürlichen Schutz. Doch im Herbst 2011 war das Wasser, das Ayutthaya von allen Seiten umgibt, nicht wie früher Schutz, sondern Gefahr. Die alljährlichen Überschwemmungen fielen ungemein stark aus. Dämme hielten nicht mehr, Sandsäcke, die zum Schutz der Tempelanlagen aufgebaut waren, wurden weggeschwemmt. Wasser drang in die Stadt ein, und die Ruinen standen zum Teil meterhoch unter Wasser. Nur ein einziger Tempel blieb trocken.

Schnappschüsse wie eh und je

Es dauerte bis ins in den Frühsommer 2012, bis die Schäden beseitigt waren. Doch mehr als ein Jahr nach der großen Flut ist der historische Park Ayutthaya schön wie eh und je. Wat Mahathat etwa, der Tempel der großen Reliquie, ist wieder vollkommen hergestellt. In diesem Tempel residierte im 17. Jahrhundert der oberste Patriarch der thailändischen Buddhisten. Meist wetteifern dort Bustouristen aus asiatischen Ländern und thailändische Schulkinder um die besten Schnappschüsse. Doch das beliebteste Fotomotiv sind keineswegs die Tempeltürme im kambodschanischen Stil, die Prangs, sondern ein mittlerweile gut bekannter Bodhi-Baum, dessen oberirdisch sichtbares Wurzelwerk einen steinernen Buddhakopf umschlungen hält.

Einer der bedeutendsten Könige, die in Ayutthaya residierten, war Narai der Große. Er hatte den Thron von 1656 bis 1688 inne und pflegte beste Beziehungen zu Ludwig XIV. in Frankreich. In seiner Regierungszeit wurde in Ayutthaya sogar eine französisch-ostindische Handelsgesellschaft errichtet. Französische Architekten zerbrachen sich damals den Kopf darüber, ob es machbar wäre, einen Kanal zwischen dem Golf vom Thailand und der Andamanensee zu bauen.

Narais Vater - König Prasat Thong - war wiederum Bauherr eines herrlichen, aber etwas außerhalb gelegenen Tempels: Wat Chai Watthanaram. Im Gegensatz zu Wat Mahathat, dessen Hauptturm zerstört und nicht wiederaufgebaut wurde, verfügt Wat Chai Watthanaram auch heute über einen 35 Meter hohen Prang, der von acht Chedis, also gewissermaßen Altären, umgeben ist.

Die Könige von Ayutthaya hatten nicht nur die Burmesen als Feinde, sie führten auch Feldzüge gegen die Khmer. "Wir nennen den Wat Chai Watthanaram auch Siegestempel, denn vermutlich wurde er zur Feier eines Sieges über die Kambodschaner erbaut. Der Tempel ist eine Kopie der Anlage von Angkor Wat, er hat aber auch unverkennbare Elemente der Thai-Architektur", erklärt der Tempelexperte Pipith Kaewta, bevor er die nächste Anlage ansteuert: Wat Lokayasutha.

Beeindruckt im Chai Watthanaram vor allem der Prang, der ein Symbol für den Berg Meru darstellt, ist es im Wat Lokayasutha ein etwa vierzig Meter langer und acht Meter hoher liegender Buddha. Diese Statue aus Ziegeln und Mörtel ist zum Teil mit gelben Tüchern umhüllt - und der Kopf des Buddhas wird von der rechten Hand abgestützt "Wat Lokayasutha stammt aus der Frühphase Ayutthayas, aber man weiß nicht genau, unter welchem König er gebaut wurde", erläutert Pipith Kaewta.

Buchstäblich eine Blütezeit

Ayuatthaya, die Vorgängerstadt Bangkoks, war überaus bedeutend für die thailändische Geschichte und Kultur, doch ihre Wiege war sie nicht. Diese liegt mehrere Hundert Kilometer weiter nördlich - in Sukhothai, einer weiteren Unesco-Welterbestätte. Sukhothai war zwar nur rund 100 Jahre lang die Hauptstadt Siams - von 1239 bis 1350 -, doch in dieser Zeit gab es immense kulturelle Fortschritte. "Die Blütezeit der Sukhothai-Kultur war unter Ramkhamhaeng, dem dritten König Sukhothais. In seiner Herrschaftszeit entstanden nicht nur die Buchstaben des Thai-Alphabets, sondern auch sehr viel Buddha-Bildnisse", weiß Pipith Kaewta.

Die Herrscher von Sukhothai waren Buddhisten - doch das war in dieser Region nicht immer so. Das zeigt eindrucksvoll ein Besuch von Wat Sri Savaya, einem Tempel, der seit der Sukhothai-Zeit zwar buddhistisch ausgerichtet ist, der aber eindeutig aus einer Hindu-Kultstätte hervorgegangen ist. Die drei Prangs, die miteinander verbunden sind, standen ursprünglich für die Hindu-Götter Shiva, Vishnu und Brahma. Sie verfügen aber auch über einen buddhistische Gebetsraum, der dem Tempel in der Sukhothai-Zeit hinzugefügt wurde. Denn unter König Ramkhamhaeng wurde der Theravada-Buddhismus zur Staatsreligion.

Als zentrales Heiligtum von Sukhothai galt früher allerdings der Wat Mahathat. Er war beinahe 200 mal 200 Meter groß, und in ihm fanden sich nahezu 200 Chedis. In der sogenannten Ordinationshalle dieses Tempels thronte viele Jahrhunderte lang eine der imposantesten Buddhafiguren des Landes. Ihr Name: Phra Buddha Shakjamuni.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde schließlich auch diese fast acht Meter hohe Statue auf einer Reisbarke nach Bangkok transportiert. Heute steht sie im Wat Suthat, einer rund vierzig Hektar großen Tempelanlage in der neuen Hauptstadt, die König Rama I. eigens für den Sukhothai-Buddha hat bauen lassen. (Florian Flieger, DER STANDARD, Rondo, 23.11.2012)

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mmmhhhhh

nächsten april wieder songkran fest...

freu mich schon drauf :-)

Liebe Frau Ingrid Goeschl,

Sie haben sich zu meinem Beitrag geaeussert und ich habe mir die Muehe gemacht, alle Ihre zu lesen. Ihre Voreingenommenheit ist schon ziemlich stark ausgepraegt und wahrscheinlich nicht veraenderbar.
Ihre Sache. Ich gehoere zu jenen "eigenartigen" Maennern, die hier in Thailand leben - ohne die von Ihnen so pauschal unterstellten sexuellen Gruende. Dass Thailand touristische erschlossen ist, ist ja wohl eine wirtschaftliche Angelegenheit. Wenn Sie von Ihrem Reiseveranstalter enttaeuscht sind, dann haben Sie sich vielleicht nicht wirklich mit dem Reiseland auseinandergesetzt. Ich habe mich bei meinem ersten Besuch entschlossen, das Land selbst zu erkunden, liebe es und bin wohl deshalb auch geblieben.
Uebrigens Sex gibt es nicht nur hier.

Jänner sind wir dort

und jeden Tag eine Thai-Massage. Eine volle Stunde € 5 inkl. Tips. Davon zehrt der Körper wieder ein Jahr.

Chang Mai, kleine Boutiquehotels wie das hier
http://boutique-hotel-chiangmai.com/
oder Youth Hostels, je nach Börse.
3 mal/Tag essen und trotzdem abnehmen mit dem guten und leichten Essen....
Thailand ist Spitze, nur oft zu heiss.

Maa, die Massage... danach sicher 3cm größer & Schwebegefühl... *hach*

Viel Spaß & enjoy!! =)

AN DIE THAILAND KRITIKER

Wenn Sie Thailand mögen - fahren Sie hin und geniessen Sie dieses interessante und zauberhafte Land.

Wenn Sie Thailand nicht mögen - bleiben Sie zu hause.

Thailand ist nicht Europa und das wissen zumindest kulturell interessierte Reisende. Konsumtouristen werden leider immer etwas finden, das woanders besser ist.

Wenn Sie in jedem Massagesalon ein Bordell sehen, dann haben Sie den falschen Reiseführer gelesen.

Andere Destinationen, Nepal, Indien, China etc. sind eben nicht Thailand.

Thailand hat nahezu 70 Millionen Einwohner, dass es hier Kriminaltät gibt, wie in jedem anderen Land, ist nicht zu bestreiten. Nur muss man sich fragen, welchen Situationen sich Reisende hier aussetzen um in die Gefahr zu kommen Opfer zu werden.

Thailänder

Dass man nicht wissen kann wie Thailand ist, bevor man das erstemal hinfährt, ist logisch. Ich kenne in Asien Nepal, Indien, die Philippinen, Malaysia und Singapur, und zwar aus vielfachen Individualreisen seit über 30 Jahren.

Thailand hat mir von all diesen Ländern am wenigsten gefallen, und zwar weil es eben extrem touristisch vermarktet ist.

Geschmäcker sind aber natürlich verschieden, und zugegebenermaßen interessiert mich das Nachtleben, die Bars und Touristenparties nicht. Ich renne auch nicht ständig mit dem Fotoapparat durch die Gegend, sodass die Fotomotive für mich nicht wie für viele andere den Zweck einer Reise ausmachen.

Zugegebenermaßen sind organisierte Reisen (wie meine Thailandreise von Taipan) nicht meine Sache, ich werde das also nicht wiederholen.

Fakt ist aber unabhängig von all dem, dass Thailand sehr touristisch ist. Manchen gefällt das, mir gefällt es nicht, und das auszusprechen ist mein Recht.

Vielleicht doch nochmal nach Thailand mit: www.intrepidtravel.com
Hier bewegt man sich eher abseits der touristischen Pfade

warum haben sie dann eine gruppenreise nach thailand gebucht...

und jetzt regen sie sich auf, dass es ihnen nicht gefallen hat. irgendwie sind sie schon komisch...

Weil ich nicht damit rechnete, dass es so eine Abzockreise wird und ich bei einem Preis von EUR 3.600,00 ohne Vollpension für mein Kind und mich diverse Souveniershops zwangsweise durchlaufen muss.

Wenn etwas z. B. als "Tigertempel" angekündigt wird, erwarte ich einen Tempel und nicht eine Art Streichelzoo mit bis zur Apathie betäubten Tigern, einem riesigen Busparkplatz, mehreren Kassen mit Menschenschlangen davor etc.

Wenn deutschsprache Reiseführung angekündigt wird erwarte ich, dass der Reiseführer etwas über Geschichte, Religion und das Land erzählt und sich nicht auf "unser König sooo gut, viele Projekte unser König, so guuut unser König" beschränkt.

Glauben Sie nicht, daß das viell am Veranstalter gelegen haben mag?

Wenn Sie auf Individualreisen stehen, dann könnte man dem Land ja mit einer solchigen eine Chance geben - es ist näml schon ein sehr geiles Land! =)

Mit übrigens durchaus weniger als 3600€ulos... Davon kann man dort locker 3Monate & länger leben...

Ja klar, der Mensch neigt natürlich sehr dazu, ein paar Erlebnisse in einem fremden Land gleich pauschal zu sehen.

Ich habe halt nicht damit gerechnet, dass eine Rundreise um diesen Preis so eine niveaulose Sache wird, aber ich habe auch noch nie vorher an einer organisierten Rundreise teilgenommen.

Die Orte wo ich war (River Kwai Resotel etc.) waren aber schon ein bissl wie ein Thailand-Disneyland. Dass man ständig in irgendwelche Souvenirshops verfrachtet wird, hat natürlich Taipan zu verantworten.

Ich habe aber auch gehört, dass die "normale" thailändische Bevölkerung manchmal schon ziemlich genug hat von einer bestimmten Art von Tourismus.

Schon auch klar, daß das eine Enttäuschung war, tut mir leid für Sie! :o/

Eine in Thai Geborene & in A Aufgewachsene meinte mal im Vorfeld des Urlaubes, so zur Orientierung:

Süden: Partyzone
Mitte: Sex-Tourismus
Norden/Festland: DAS Siam!

Viel Glück & viele schöne Erfahrungen, falls Sie es jemals doch wieder - hoffentl - wagen sollten! =)

Da hat ihre Thai-Geborene

aber nicht allzuviel Ahnung von Thailand, oder aber sie neigt zur Obeflächigkeit

Es ist nicht alles im Süden Party (sie können auch im Süden Orte aufsuchen wohin sich fast kein westlicher Tourist verirrrt, etwa an der Grenze zu Malaysia, es gibt auch noch (wenn auch immer weniger) Inseln auf denen nicht Ballermann vorherrscht.

Mitte: Sex-Tourismus?? Wo genau soll diese Mitte sein? Bangkok? Ist derart gross dass die paar Flecken wo Sextourismus (Patpong, Soi Cowboy?) gerade mal Promille von Gesamtbangkok ausmachen)
Norden/Festland (auch im Süden gibts Festland, auch in der Mitte) ist also Siam? Soso. Was ist dann der Nordosten, gemeinhin als Isaan bezeichnet?
Das Grenzgebiet zu Laos. Ganz toll.
Aber "DAS Siam" gibt es nicht.

Mit dem Norden haben sie recht, ich war 2 Mal eine Woche mit dem Motorrad in der Gegend um Chiang Mai unterwegs, das war die Beste Thailanderfahrung die ich gemacht habe. Mit englisch kommt man da allerdings nicht sehr weit.
Im Süden Party, und vor allem Strand, das hat mit Kultur wenig Zu tun, aber als Bewohner eines Binnenlandes kann man ein oder 2 Wochen an einem wunderschönen relativ einsamen Strand schon guten Gewissens genießen. Vor allem Im Februar wenn man gerade aus Wien kommt.
An der Mitte Thailands reizt mich wenig, am ehesten Koh Chiang und vielleicht Bangkok für ein oder 2 Nächte.

Thailand...

... ist ein wahnsinnig tolles Urlaubsland! Da gibt es nichts dran zu rütteln. I love it!

keine angst

das koennen sie hier:
http://thailandmagic.com/
nachholen, da sind wenigstens 1000 grossteils groessere qualitaetsfotos und videos.

Bei der heutigen Rondo-Lektüre habe ich mir gedacht...

... eine etwas opulentere Bebilderung wäre angesichts dieses Aufzählungsartikels kein Fehler gewesen.

Bin immer noch ganz schwindelig vor lauter Chedis, Wats und Prangs ;-)

Thailand enttäuschend.

Die ganzen Keiler und Abzocker machten Thailand zu einem zweifelhaften Vergnügen. Traumhaft dagegen in Asien China und Japan.

in Thailand wird man fast nur dort abgezockt wo sich die Touristen sammeln, und es trifft meistens die, die scheinbar keinen Reiseführer gelesen haben, denn es sind eh immer die selben Schmähs ( Stadtrundfahrt um 50 Cent, Schmuck den ein Freund in Europa um das dreifache kaufen wird, etc.)
Leute auf der Straße anzuquatschen ist eigentlich sehr untypisch für die Thailänder ( im Gegensatz zu Indern die oft wirklich nichts wollen als Kommunikation mit Ausländern aus Interesse).

oj..

ist natürlich schade wenn Sie abgezockt wurden. dann hatten Sie aber schon pech.
ich habe bis auf die taxler in bangkok keine abzocker erlebt - und die kann man mit leichtigkeit umgehen.
da hab ich in indien weit schlimmeres erlebt - das waren aggressive händlermeuten!
die asiatischen kulturen lassen sich nicht miteinander vergleichen - genausowenig wie die europäischen.
thai und japaner finde ich interessanterweise beide recht zurückhaltend.
und wenn Sie mal eine gruppe thai und dann eine gruppe chinesen an einem öffentlichen ort (zb flughafen) erlebt haben, dann werden Sie die lauthals trampelhaften chinesen nicht mehr als traumhaft empfinden.
die haben auch unter anderen asiaten einen nicht sehr guten ruf.

Das sehe ich auch so.

Was dann noch dazukommt sind die etwas eigenartigen europäischen Herren, die sich in Thailand ansiedeln, man sieht sie überall herumlungern, wo irgendwelche Massagesalons sind.

Mich wundert, dass Thailand da nicht einen Riegel vorschiebt.

Warum wundert sie das ?

Diese Mädchen führen ein im Vergleich zu Fabrikarbeiterinnen ein freies Leben .Viele dieser Mädchen entscheiden sich bewußt gegen Fabriksarbeit .

Es soll für Frauen angeblich auch noch andere Möglichkeiten geben außer Prostitution und Fabriksarbeit, und das nicht nur in Österreich.

Diese Aussage ist ganz typisch für den Typ der "Thailandkenner", die ich (und auch viele Thailänder, wie ich mir sagen habe lassen) so abstoßend finde.

Sei können ja versuchen die Mädchen

aus dem Nachtgewerbe davon überzeugen ob sie ein Monat lang irgendwo schuften wollen für einen Betrag den sie einem Farang (auch walking ATM genannt) in 2 Nächten abknöpfen können. Würde es nicht die sprichwörtliche Höflichkeit verbieten würden ihnen die Damen sicher den Vogel zeigen.

Zur Prostitution allgemein in Thailand: Das Hauptgeschäft wird mit einheimischen Männern gemacht (von Touristengebieten natürlich abgesehen). Sie werden in jedem Kaff und jeder Provinzstadt Massagesalons, Karaokebars usw finden in die sich das ganze Jahr über kein Tourist verirrt. Das gab es lange bevor die Touristenhorden in Thailand einfielen.

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