Selbstmordanschlag in Pakistan fordert 26 Tote

22. November 2012, 08:04
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Attentat in Rawalpindi richtet sich gegen schiitische Minderheit

Islamabad - Die Opferzahl bei einem Selbstmordanschlag auf eine muslimische Prozession in Pakistan ist auf mindestens 26 Menschen gestiegen. Mehr als 70 Menschen wurden nach Polizeiangaben bei dem Anschlag in der nordöstlichen Stadt Rawalpindi am Mittwoch verletzt. Zu der Tat bekannte sich die radikalislamischen Taliban.

Zunächst war von einer niedrigeren Opferzahl die Rede, mehrere Schwerverletzte erlagen nach Angaben der Rettungskräfte jedoch später ihren Verwundungen. Unter den 26 Toten befand sich demnach auch der Attentäter.

Internationales Treffen in Pakistan

Am Mittwoch gab es in Pakistan nach neuen Angaben mindestens fünf Anschläge, bei denen insgesamt mindestens 35 Menschen getötet wurden. Die Taliban bekannten sich zu vier der Attacken. Den Anschlag in Rawalpindi und eine weitere Attacke auf Schiiten in der südlichen Hafenstadt Karachi mit zwei Toten begründete ein Sprecher damit, dass die Schiiten den Propheten beleidigten.

Am Donnerstag findet in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, die an Rawalpindi grenzt, ein Gipfeltreffen der sogenannten Developing-Eight-Staaten zu Wirtschaftsthemen statt, an dem unter anderem Vertreter der Türkei, Ägyptens und des Iran teilnehmen wollen. Wegen der angespannten Sicherheitslage ist Pakistan selten Gastgeber solcher internationaler Treffen.(APA, 22.11.2012)

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    Der Tatort in Rawalpindi.

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