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Die Masse mobil bezogener Daten wird sich dem Netzwerkbauer Ericsson zufolge in den nächsten Jahren vervielfachen. Bis 2018 werde sich das Volumen durch Smartphones und mobile Computer jährlich verdoppeln, sagten die Schweden am Mittwoch voraus. Bereits jetzt dominierten Videos und Musik den Datentransfer, Gespräche seien in den Hintergrund getreten, erklärte Ericsson, über dessen Netze 40 Prozent der elektronischen Informationsströme fließen. Bis Ende des Jahres werde es 6,6 Milliarden Mobil-Abos geben, bis 2018 vier Milliarden Smartphones.
Der weltgrößte Netzwerkbauer prognostiziert angesichts der Datenflut weitere Investitionen in Mobilfunknetze. Der Branchenführer litt allerdings wie seine westlichen Rivalen NSN und Alcatel-Lucent zuletzt unter der Investitionsscheu der Telekommunikationsfirmen. Außerdem setzten den Herstellern chinesische Rivalen wie Huwaei und ZTE zu. Auch die Aufrüstung der Netze auf den Breitbandstandard LTE erfolgt in weiten Teilen der Welt nur schleppend.(Reuters, 21.11.2012)
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